Stadt Luzern
Weitere Niederlage: Die ehemalige Pächterin des Hotels Seeburg blitzte vor Bundesgericht ab

Dieses Mal wehrte sich die PSG Unternehmungen AG gegen Kosten und die verlangte Endreinigung. Doch das Bundesgericht ging nicht darauf ein.

Sandra Monika Ziegler
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Seit Monaten ein Streitobjekt: Das Hotel Seeburg in der Stadt Luzern.

Seit Monaten ein Streitobjekt: Das Hotel Seeburg in der Stadt Luzern.

Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 20. Juni 2017)

Die ehemalige Pächterin des Stadtluzerner Hotels Seeburg, die PSG Unternehmungen AG, versuchte sich via Bundesgericht gegen die Rückgabe der Gebäude in gereinigtem Zustand zu wehren. Damit brachte sie einen neuen Streitpunkt in die juristische Auseinandersetzung. Ein Streitpunkt, der während des kantonalen Verfahrens jedoch nie einer war. Das Bundesgericht schreibt dazu in seinem aktuellen Urteil: «Das ist unzulässig und verstösst überdies gegen Treu und Glauben im Prozess.»

Zweitens wollte das St.Galler Unternehmen eine Neuregelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen. Doch auch diese Forderung wies das Bundesgericht ab. Damit wird die Beschwerdeführerin bei diesem Ausgang des Verfahrens kosten- und entschädigungspflichtig. Die Gerichtskosten betragen 3000 Franken, dazu kommen noch die Entschädigungskosten für die Seeburg Hotels AG in der Höhe von 3500 Franken.

Die ehemalige Pächterin hat das Hotel am 19. Dezember 2020 verlassen. Die PSG Unternehmungen AG ist eine Zweigniederlassung und befindet sich laut Schweizerischem Handelsamtsblatt aktuell in Liquidation. Das Haus wird nun von der Seeburg Lake Lucerne AG geführt. Dahinter stehen die in Luzern bestens bekannten Gastronomen Dominik Grossenbacher, Simon Märki und Samuel Vörös. Falls es die Pandemie zulässt, eröffnen sie bereits diesen Mai (wir berichteten).