Luzerner Trottoir-Ticker
Polizei rettet Bussard auf Autobahn ++ Umfrage zu Fasnachtsumzügen ++ Warnung vor Sextortion

Verblüffendes, Lustiges, Absurdes, Spannendes und Originelles: In diesem Ticker finden Sie ab sofort und regelmässig die etwas anderen Anekdoten, die im Grossraum Luzern zu reden geben.

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24. Januar - Bussard spaziert auf Autobahn umher

«Auf der Autobahn A14, in Fahrtrichtung Luzern, liegt vor dem Tunnel Rathausen ein toter Greifvogel auf der Überholspur»: Diese Meldung ging kürzlich bei der Einsatzzentrale der Luzerner Polizei ein. Beim Eintreffen unserer Patrouille war der Vogel «dann doch sehr lebendig und spazierte auf der Autobahn umher», teilte die Polizei mit. Der Bussard habe sich dann problemlos einfangen und zur Tierklinik fahren lassen, wo er verarztet wurde. Zum Schluss hat die Polizei Good News: «Der gefiederte Freund ist jetzt zur Erholung in der Vogelwarte Sempach. Er wird bald wieder ganz der Alte sein.»

24. Januar – Grosse Umfrage: Mehrheit stimmt bisher für Fasnachtsumzüge

Februar 2020: Die letzte Fasnacht in Luzern, die rüüdig normal über die Bühne ging. Damals war Corona im Anflug, die Basler Fasnacht, die kurze Zeit später hätte stattfinden sollen, wurde bereits abgesagt.

Februar 2020: Die letzte Fasnacht in Luzern, die rüüdig normal über die Bühne ging. Damals war Corona im Anflug, die Basler Fasnacht, die kurze Zeit später hätte stattfinden sollen, wurde bereits abgesagt.

Bild: Alexandra Wey / Keystone

Am 20. Januar haben wir in unserem Artikel «Umzüge ohne 3G, geht das? Lozärner Fasnachtskomitee schöpft Hoffnung» auch eine Umfrage zum Thema publiziert. Bis am Montagmittag, 24. Januar haben fast 1800 Personen daran teilgenommen. Auf die damalige Frage, ob Fasnachtsumzüge stand heute bewilligt werden sollten, ist eine Tendenz in Richtung «Ja klar» auszumachen, wie die einte der Antwortmöglichkeit lautete. «Nein, sicher nicht» klickten aber doch auch etliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Unentschlossen hingegen ist eine klare Minderheit. Hier könnten Sie weiter voten Pro oder Contra Fasnachtsumzüge im Corona-Winter 2022:

Am Dienstag, 25. Januar, wissen wir dann alle mehr über die Fasnacht 2022 und allenfalls über Umzüge: Die Regierung muss dann im Kantonsparlament konkrete Fragen dazu beantworten, die ihm in zwei Vorstössen gestellt wurden. Und auch am Dienstag findet zur Fasnacht ein runder Tisch zwischen Kanton, Stadt und den Luzerner Fasnachtsorganisationen statt. (mme)

Verfolgen Sie am Dienstag live und während des ganzen Tages in unserer laufend aktualisierten Berichterstattung auf luzernerzeitung.ch, was in Sachen Lozärner Fasnacht 2022 entschieden wird.

24. Januar – Goldene Velos in der Stadt Luzern

Bild: PD

In der Stadt Luzern sind seit Samstag an verschiedenen Standorten goldene Velos zu sehen. Diese haben einen symbolischen Zweck: Die Mitglieder der Jungen Grünen Kanton Luzern wollen in Hinsicht auf die Abstimmung über den Sonderkredit zum Bau der Velostation an der Bahnhofstrasse zeigen, wie wertvoll Velos sind und warum sie einen höheren Stellenwert in der Mobilitätspolitik der Stadt Luzern brauchen, heisst es in einer Mitteilung.

23. Januar – Luzerner Polizei warnt dringend vor Sextortion

In den letzten Wochen häuften sich in der Zentralschweiz die Meldungen von Personen, die Opfer von Sextortion wurden: Also Menschen, die erpresst wurden, nachdem sie sich vor Unbekannten am Computer per Webcam live zeigten, wie sie sich entblössen oder an sich sexuelle Handlungen vornehmen. Die Luzerner Polizei hat deshalb folgende Warnung abgesetzt:

Mit diesen zwei Bildern hat die Luzerner Polizei ihre Warnung illustriert: Sich ausziehen vor Fremden und das live vor einer Webcam - keine gute Idee.

Mit diesen zwei Bildern hat die Luzerner Polizei ihre Warnung illustriert: Sich ausziehen vor Fremden und das live vor einer Webcam - keine gute Idee.

Bei dieser Internet-Erpressungsmethode werden die Betroffenen zunächst flirtmässig im Internet angesprochen und später beispielsweise in einem Chat aufgefordert, intimes Bild- oder Videomaterial von sich zu versenden oder sich vor der Webcam zu entblössen und/oder sexuelle Handlungen vorzunehmen. Anschliessend werden die Opfer mit dem Bild- oder Videomaterial erpresst. Von Sextortion sind sowohl Jugendliche als auch Erwachsene betroffen. In den meisten Fällen sind die Opfer männlich.

So schützen Sie sich vor Sextortion:

  • Geben Sie nur Informationen und Bilder von sich preis, bei denen es Ihnen egal ist, dass die ganze Welt diese sehen.
  • Seien Sie misstrauisch. Insbesondere wenn es jemand Unbekanntes ist, aber auch wenn es sich um eine bekannte oder befreundete Person handelt.
  • Irritieren sollte Sie auch, wenn die Webcam Ihres Gegenübers gerade nicht funktioniert und deshalb nur Sie eine Live-Videoübertragung machen sollen.

Das können Sie tun, wenn Sie erpresst werden

  • Werden Sie erpresst und zu einer Geldzahlung aufgefordert, brechen Sie den Kontakt sofort ab.
  • Gehen Sie nicht auf die Forderung der Erpresser ein.
  • Wenden Sie sich umgehend an den Anbieter der Plattform, auf der die Erpresser die Veröffentlichung drohen oder schon gemacht haben.
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Sichern Sie dazu Beweise (Printscreen von Chat, Verbindungsdaten, Mails usw.).

Weitere Informationen dazu:

22. Januar – VBL-Busse sind schon rüüdig fasnächtlich

Wie genau die Lozärner Fasnacht vonstatten gehen wird, steht noch nicht genau fest. Da freut man sich umso mehr über jedes noch so kleine fasnächtliche Detail, das seit Jahrzehnten gepflegt wird, und auch in diesem Jahr das Stadtbild mitprägen wird: Zum Beispiel, dass die Busse der VBL zur Fasnachtszeit mit Plaketten geschmückt durch die Stadt fahren. Damit unterstützen die VBL das LFK im Bestreben, möglichst viele Plaketten zu verkaufen, teilte das Transportunternehmen am Freitag mit. Die Plaketten hängen nun bis Aschermittwoch, 2. März an den Bussen. (mme)

21. Januar – Universiade-Maskottchen hat neuen Job

Eigentlich hätte «Wuli» die Athletinnen und Athleten an der Winteruniversiade 2021 anfeuern und ihnen Glück bringen sollen. Aber dann wurde er Anfang Dezember – nicht ganz so überraschend – arbeitslos. Doch Wuli ist ein echtes Stehaufmännchen und hat sich eine neue Stelle gekrallt: Jetzt steht er in einem kantonalen Impfzentrum Luzerns und macht Kinder (und Erwachsene ebenso) froh, dass sie die Covid-Impfung erhalten dürfen. (sok)

Wuli hat sich eine neue Aufgabe in einem Impfzentrum ergattert.

Wuli hat sich eine neue Aufgabe in einem Impfzentrum ergattert.

Bild: Leserreporter

20. Januar – Hunderte Genesungswünsche für Luzerner Influencerin

Die Luzernerin Anja Zeidler musste sich am Dienstag einer Operation unterziehen und einen Tumor entfernen lassen. Noch aus dem Spital informierte sie ihre Fans, wie die Operation verlief und dass am Ende alles gut gegangen sei. Innerhalb eines Tages hat Zeidler allein via Instagram über 200 Genesungswünsche erhalten.

19. Januar – Der FCL in den Bergen und ein ehemaliger Trainer kommentiert

Das Trainingslager im warmen Spanien sagte der FC Luzern ab. Dafür ging es für einen Teamausflug in die Berge, in den Schnee. Der Klub zeigt via Instagram ein paar Bilder vom scheinbar fröhlichen und auch sportlichen Tag:

Eine zusätzliche Motivationsspritze gab es in Form eines Instagram-Kommentars von Markus Babbel. Der ehemalige FCL-Trainer schreibt: «Nimmt den Spirit mit in die Rückrunde 👏hopp Luzern 🤘🙏».

Ja dann, auf eine erfolgreiche Rückrunde für den FCL!

18. Januar – Wo sind die Berge hin?

Im Winter spazieren gehen, ist wie Lotto spielen. Mit etwas Glück sieht man die Sonne und das wunderbare Bergpanorama, öfters sieht es jedoch so aus:

Bild: Margrith Imhof-Röthlin (Adligenswil, 17. Januar 2022)

Die Aussicht konnte man auf dem Dotteberg hoch über der Stadt Luzern an diesem Tag nur auf der Panoramakarte geniessen. Leserin Margrith Imhof-Röthlin schrieb zu ihrem Foto: «Hilfreich ist diese Erklärung so oder so; Nur leider sah man auf dem Dotteberg überhaupt keine Berge.» Mit etwas Glück gibt es beim nächsten Spaziergang wieder mehr Panorama zum Vergleichen. (zfo)

17. Januar – Leuchtender Rekord am Lichtfestival Luzern

«Luc Underwater», eine farbenprächtige Geschichte der Unterwasserwelt projiziert auf den Wasserturm.

«Luc Underwater», eine farbenprächtige Geschichte der Unterwasserwelt projiziert auf den Wasserturm.

Bild: Anja Steinbach (Luzern, 15. Januar 2022)

110‘000 Lichtfans in der Leuchtenstadt: So viele Menschen wie noch nie haben dieses Jahr das Lichtfestival Luzern Lilu besucht, das von 6. bis 16. Januar dauerte. Das nächste Lilu wird dann von 12. bis 22. Januar 2023 stattfinden. Als Proviant bis dahin finden Sie hier 136 wunderschöne Bilder sowie Videos des Anlasses. Wir wünschen viel Erleuchtung. (mme)

15. Januar – Luzerner Polizei mag es romantisch

Die Kommunikationsabteilung der Luzerner Polizei hat eine ausgesprochene romantische Ader, immer wieder postet sie auf Facebook Bilder ihrer Polizeiautos in idyllischer Umgebung, etwa mit Sonnenuntergängen. Da darf das Lichtfestival Luzern natürlich nicht fehlen: Jüngst zelebrierte die Luzerner Polizei eines ihrer Einsatzfahrzeuge vor dem illuminierten Kapellturm. Richtige Kitsch-Cops, möchte man sagen. (mme)

Die Luzerner Polizei postet dieses Bild auf Facebook und schreibt dazu: «Auch während des Lilu Lichtfestivals sind wir für die Sicherheit in der Stadt Luzern präsent.»
4 Bilder
Am 24. Dezember war postete die Luzerner Polizei dieses Foto mit passendem Hintergrund.
Die Luzerner Polizei präsentiert auf Facebook eines ihrer Fahrzeuge im Morgenrot.
Auch hier wurde das Polizeiauto in Szene gesetzt.

Die Luzerner Polizei postet dieses Bild auf Facebook und schreibt dazu: «Auch während des Lilu Lichtfestivals sind wir für die Sicherheit in der Stadt Luzern präsent.»

Bild: Luzerner Polizei

14. Januar - Tramhüsli in Emmenbrücke erwacht aus Winterschlaf

Nach mehreren Monaten als Eventlokal geht das «Tramhüsli» in Emmenbrücke am 1. Februar wieder als Gastrobetrieb auf. Jörg Haase und Nikita Filippov wollen unter anderem mit Burger punkten. Was sonst noch alles geplant ist, erfahren Sie hier:

13. Januar – Freigleis für mehrere Tage gesperrt

Das Freigleis in der Stadt Luzern musste auf einem längeren Streckenabschnitt gesperrt werden. Der Grund dafür geht aus folgendem Post der Stadt Luzern auf Facebook hervor:

Die Sperrung dürfte noch länger dauern. Die Stadt geht aktuell davon aus, dass «die grösseren Instandsetzungsarbeiten voraussichtlich bis Ende nächster Woche» abgeschlossen sind und das Freigleis wieder geöffnet werden kann, wie sie schreibt. «Bis dahin bedanken wir uns für das Verständnis und die Berücksichtigung der gesperrten Abschnitte.»

Nicht alle halten sich aber offenbar an die Sperrung: «Trotz Sperrung aller Zugänge werden diese immer wieder durch Passanten geöffnet», wird in der privaten Facebook-Gruppe «Du besch vo Lozärn, wenn...» moniert. Damit könnten sich diese Personen in Gefahr begeben, geht aus dem Post hervor. (mme/std)

13. Januar – Pilotversuch: Wer den Töff beim Löwengraben parkieren will, muss zahlen

Ab Montag werden 24 Parkplätze beim Löwengraben gebührenpflichtig. 60 Rappen pro Stunde werden rund um die Uhr fällig.

13. Januar – Acht Pop-up-Parks geplant, Anmeldefrist für Ideen und Standortvorschläge ist der 1. März

Vier gewinnt hiess 2020 der erste Pop-up-Park der Stadt Luzern und befand sich vor dem Pavillon der Pauluskirche.

Vier gewinnt hiess 2020 der erste Pop-up-Park der Stadt Luzern und befand sich vor dem Pavillon der Pauluskirche.

Bild: Dominik Wunderli

Auch dieses Jahr will der Stadtrat Pop-up-Parks auf Parkplätzen und privaten Grundstücken ermöglichen. Wie die Stadt in einer Medienmitteilung schreibt, können dieses Jahr neu acht Pop-up-Parks realisiert werden, dies in den Monaten Juni bis September. Interessierte Quartierbewohnerinnen und Quartierbewohner können ihre Bewerbungen bis am 1. März bei der Stadt Luzern einreichen.
Alle Infos dazu und in Kürze auch das Anmeldeformular finden sich hier. (pw)

12. Januar – Aufsässiger Fuchs schnappte nach Hosenbeinen

Wer abends durch die Stadt spaziert, kann gut und gerne mal einem Fuchs begegnen. Das ist grundsätzlich nichts Neues. Doch im Gebiet der Luzerner Industriestrasse haben mehrere Personen eine neue Erfahrung mit dem rotbraunen Tier gemacht. In den letzten Monaten soll dort nämlich ein aufsässiger Fuchs unterwegs gewesen sein. Wie mehrere Medien berichteten, soll das Tier nach Hosenbeinen von Passantinnen und Passanten geschnappt, oder gar den Fussknöchel einer Person angeknabbert haben.

Ein aufsässiger Fuchs schnappte in Luzern nach Hosenbeinen.

Ein aufsässiger Fuchs schnappte in Luzern nach Hosenbeinen.

Symbolbild: Manuela Jans-Koch

Der kantonale Wildhüter Christian Hüsler sagte gegenüber Zentralplus: «Dass Füchse sogar auf ‹Körperkontakt› mit dem Menschen gehen, habe ich in den vergangenen Jahren bisher nicht erlebt.» Mittlerweile soll sich der Fuchs an der Industriestrasse zurückgezogen haben, womit die Wildhüter nicht eingreifen mussten. Bereits im Sommer gab es wegen Füchsen ein Chaos in der Stadt Luzern. Damals sorgten die Füchse bei ihren nächtlichen Streifzügen etwa für aufgerissene Gebührensäcke. (pl)

11. Januar – Ex-Moderatorin Sedrina Schaller hört bei Bundesligist Borussia Mönchengladbach als Teammanagerin überraschend auf

Sedrina Schaller (33) war seit Frühling 2021 als Teammanagerin beim deutschen Fussball-Traditionsverein Borussia Mönchengladbach engagiert. Zuvor war sie sechs Jahre Moderatorin und Journalistin beim Zentralschweizer Fernsehen Tele 1. Für Schlagzeilen sorgte sie in der Bundesliga auch, weil im Oktober ihre Beziehung zu Gladbach-Manager Max Eberl bekannt wurde.

Noch am Dienstagvormittag sorgte sie abermals für Headlines in Deutschland: «SIE ist die Kathleen Krüger von Gladbach», titelte Sport Bild am Dienstagmorgen anerkennend.

So berichtete Sportbild über die Luzernerin Sedrina Schaller am Dienstagmorgen.

So berichtete Sportbild über die Luzernerin Sedrina Schaller am Dienstagmorgen.

Screenshot sportbild.de

Zum Verständnis: Krüger ist Team-Managerin von Bayern München, mir ihr wurde Schaller von Sport Bild also verglichen.

Doch schon am Dienstagabend lautete die Schlagzeile auf dem gleichen Newsportal wie folgt:

Screenshot sportbild.de

Sport Bild beruft sich auf «RP online» und schreibt, Schaller habe Mönchengladbach bereits zum 31. Dezember auf eigenen Wunsch hin verlassen. Gemäss RP Online sass Schaller schon beim Sieg im Rückrundenauftakt-Spiel gegen die Bayern nicht mehr auf der Gladbach-Bank. Was Schaller nun macht, ist nicht bekannt; die genannten Medienberichte aus Deutschland beinhalten auch keine genaueren Gründe für den Abschied von Schaller bei den Fohlen, wie die Spieler von Borussia Mönchengladbach in Deutschlag auch genannt werden. (mme)

11. Januar – Luzerner Regierung will Uni bei der Menüplanung nicht dreinreden

Die Kantonsregierung will den Menüplan an der Uni Luzern nicht beeinflussen. Er lehnt ein Postulat ab, in welchem er aufgefordert wird, die Entscheidung der Uni für eine fleischlose Ernährung in der Mensa rückgängig zu machen. Die Befürchtung, dass es keine Alternative zu einer rein vegan-vegetarisch Ernährung gebe, sieht der Regierungsrat nicht als gegeben. Vielmehr ist er von einem ausgewogenen Ernährungsangebot überzeugt.

Das Essen an der Uni Luzern gab in den letzten Monaten viel zu reden.

Das Essen an der Uni Luzern gab in den letzten Monaten viel zu reden.

Bild: Pius Amrein (Luzern, 30. August 2021)

In seiner Antwort entkräftet der Regierungsrat den Vorwurf einer rein vegan-vegetarischen Ernährung an der Uni. Nachdem es in den ersten Wochen nach der Einführung des neuen Konzepts tatsächlich ausschliesslich vegan-vegetarische Verpflegung gegeben habe, sei jedoch in einem Foodtruck vor der Uni Fleisch angeboten worden. Seit Anfang Oktober seien in der Mensa vegetarisch oder vegane Menus oder solche mit Schweizer Fleisch, Geflügel oder Fisch erhältlich. Und der Regierungsrat hält weiter fest:

«Auch künftig werden Fleisch und Fisch sowie weitere tierische Nahrungsmittel wie Milch, Käse, Eier und Honig auf dem Speiseplan stehen.»

Die Kundinnen und Kunden hätten weiterhin die freie Wahl. (zim)

10. Januar – Jacs Coffee Shop am Löwenplatz gibt auf

Wer im Jacs Coffee Shop am Luzerner Löwenplatz einen Cappuccino trinken oder einen Cheesecake essen will, steht vor verschlossenen Türen. Auf einem Plakätli informiert das Lokal über die Silvester-Öffnungszeiten, bedankt sich bei den Gästen – und verabschiedet sich:

«Jacs-Team verabschiedet sich fürs Erste mit schwerem Herzen und wünscht allen nur das Beste.»
Anschlag am Eingang von Jacs Coffee Shop am Luzerner Löwenplatz.

Anschlag am Eingang von Jacs Coffee Shop am Luzerner Löwenplatz.

Bild: Roman Hodel

Nach nur eineinhalb Jahren ist Jacs Coffee Shop am Löwenplatz für immer geschlossen. Der Eigentümer sagt warum – und auf wen er neben dem Virus auch noch sauer ist:

10. Januar – Lichtfestival: Die schönsten Leserbilder

«Schicken Sie uns Ihre schönsten Bilder vom Lichtfestival Lilu»: Zahlreiche Leserinnen und Leser sind bereits unserem Aufruf gefolgt und haben unserer Redaktion ihr Lieblingsbild des Lichtfestivals in der Stadt Luzern geschickt. Noch bis zum 16. Januar nehmen ihr Lieblingsbild entgegen und publizieren es in unserer Galerie. (rem)

Lilu mit Chateau Gütsch.
140 Bilder
Lichtfestival Luzern - wundervoll bei Vollmond. Installation heisst Flower Power.
Safranblüten sus dem 3D Drucker mit Blick auf Gütsch und Wasserturm jeweils traumhaft beleuchtet.
Hotel Gütsch und Altstadt in einem Rahmen
Wasserturm wundervoll beleuchtet.
Luc underwater - Ocubo - Lilu Lichtfestival Luzern
Luc underwater - Ocubo - Lilu Lichtfestival Luzern
Lilu Haus
Eine Kombination aus Kunst und Spiegelung im Wasser (Mauerwerk, Licht und Musik)
Der Wasserturm für einmal farbig beleuchtet während dem Lichtfestival 2022.
Meiestätisch schön
Funkel funkel
Hundertwasser lässt grüssen
Mit dem Nebeleffekt 4 Sekunden belichtet ergibt es dieses Bild
Lichtinstallation am Mühleplatz anlässlich des Lichtfestivals Luzern 2022.
Ein Festival der besonderen Art, das viele begeistert hat.
Ein Festival der besonderen Art- ich war begeistert.
Kapellbrücke mit Wasserturm.
Der Wasserturm im besten Licht.
Kapellbrücke mit Wsaserturm.
Lilu in ganzer Farbenpracht.
Blick hinter die Kulissen.
Der Nebel zaubert mit.
Der Wasserturm strahlt im Nebel.
«Luc Underwater», eine farbenprächtige Geschichte der Unterwasserwelt projiziert auf den Wasserturm.
Hotel Schweizerhof.
Seebrücke mit Wasserturm.
Wasserturm mit Gütsch im Hintergrund.
Velo – Lilu mal anders.
Es ist keine Fotomontage.
LILU strahlt aus!
Das Lieblingsbild meiner Tochter.
LILU 12.01.2022
Licht Festival Luzern Mühleplatz blaue Beleuchtung!
LILU 2022
Wasserturm am LiLu.
Kapellplatz mit dem Fritschibrunnen.
Mühlenplatz mit Chateau Gütsch.
Das Spiel beim Wasserturm fasziniert gross und klein.
Lilu eingebettet zwischen Reuss und Stadtmauer.
Willkommen im Strahlenmeer.
In der Hofkirche aufgenommen.
Luc underwater aufgenommen beim Kapellplatz.
Flower Power.
LILU
Von Hunderten wenn nicht Tausenden besucht und bestaunt.
"Breath": Die Verbindung zwischen Erde und Kosmos.
Lilu, Stralenkugelbaum im Abendkleid.
LILU zaubert den sterbenden Löwen in den Sternenhimmel und bettet ihn in eine kunstvoll hergerichtete königliche Gruft.
Skyline am Pavillon.
Der Himmel ist farbig.
Braucht nicht mehr viele Worte. Einfach Dschungel!
Mystischs Stimmung mit Gütsch
Am Qaui bei der Villa Hausermatte wird der Baum angestrahlt.
Flower Power auf dem Mühleplatz
Vorm Eingang der St.Leodegar Kirche konnte man die ersten Lichtspiele beobachten.
Eine etwas andere Ansicht der Installation "Breathe", mit den Lichtern der Stadt Luzern im Hintergrund.
LiLu am Mühleplatz
Aufsteigender Stern über der Lichterstadt.
Wasserturm mit Kapellbrücke
Wasserturm Luzern Lilu Lichterfestival
Wasserturm
Lichtshow WONDERS - Projektil - Lilu Lichtfestival Luzern.
Flower Power - Spectaculaires ? Allumeurs d?Images - Lilu Lichtfestival Luzern.
Spirituelles LILU
Faszination LILU
Lichtvielfalt...
Flower Power - Spectaculaires ? Allumeurs d?Images - Lilu Lichtfestival Luzern
Phase rot.
Die Luzerner Seepromenade.
Die Lichter des Abendverkehrs konkurrieren mit der Projektion auf der Fassade der Hofkirche.
Farben- und Lichtspiel vor dem Bahnhof Luzern
Farbige Unterwasserwelt am Wasserturm.
Inmitten im Flower Power.
Bezaubernde Lichtspiele in der Leichtenstadt, besonders eindrücklich auf dem Mühlenplatz!
Wasserturm mit unterwasserwelt.
Flower Power auf dem Mühleplatz. Danke LiLu für die Blumen, die wir gerne wieder an das LiLu-Team zurückgeben. Eine beeindruckende Inszenierung
Lichtzauber am Mühleplatz
Kapellbrücke am Nacht
Blumenstern
Flower Power auf dem Mühleplatz mit Hotel Gütsch im Hintergrund.
Lilu Lichtvestival. Hotel Gütsch über dem Parkhaus Altstadt.
Lilu Lichtvestival
Lilu Lichtvestival
Blau blau blau - Blüte!
Bild für LILU Wettbewerb: faszinierende Stimmung am LILU.
Wurde in der Hofkirche aufgenommen.
Shot vor der Hofkirche.
Lichterspektakeln in der Hofkirche.
Der Wasserturm im Lichterglanz.
Lichterzauber beim Mühlenplatz in der Luzerner Altstadt.
Wunderschöne Atmosphäre auf der Rückseite des Hotels Schweizerhof.
Die Kapellbrücke vom «Pickwick» aus fotografiert.
Die Kapellbrücke am Lilu 2022.
Torbogen mal anders.
Wasserturm.
Spiegelung.
Reflektionen.
Lichter- und Farbenrausch.
Lichterzauber in Luzern.
LILU beeindruckt nicht nur nachts.
Wunderbare Stimmung.
«Luzern by night», einfach nur wunderschön.
Blumen im Ganzlicht.
Auf dem Spaziergang zum Verkehrshaus kann man momentan eine ganz besondere Stimmung geniessen.
Bluemä.
Wasserturm bei der Kapellbrücke??
Eine schmucke Ecke, mit und ohne Lilubeleuchtung.
Das bunte Fischbild
LILU Lichtfestival Inspiration
Wunderschön beleuchteter Boden am Lilu
«Treffen der Türme»: klerikaler, historischer und gastronomischer am Lilu auf Sichtdistanz vereint.
Der schlafende Löwe lässt sich von der animierten Farbenwelt nicht blenden.
Mutter und Kind bestaunen das blumige Lichtspektakel auf dem Mühleplatz in Luzern.
Blick von der Furrengasse auf den illuminierten Wasserturm
Der Wasserturm im schönsten Licht..
Lichterglanz am Lilu-Festival.
Einfach stehen bleiben und fasziniert staunen.
Holland meets Lucerne.
Lichterglanz am Lilu-Festival.
Vielleicht der poetischste Moment des Lilu.
Einladend - so toll kann das Lilu sein
Lichtspektakel Refrakto.
Der Wasserturm im besten Licht.
Die illuminierte Hofkirche

Lilu mit Chateau Gütsch.

Erwin Von Moos (Luzern, 16. Januar 2021)

6. Januar – Gibt es am Kantonsspital denn nur Könige?

Dieses Präsent gabs am Dreikönigstag am Kantonsspital. Eine Mutter einer Mitarbeiterin sagt: «In einem Betrieb, der mehrheitlich von Frauen gestemmt wird, müssten doch auch Königinnen angesprochen werden.»

Dieses Präsent gabs am Dreikönigstag am Kantonsspital. Eine Mutter einer Mitarbeiterin sagt: «In einem Betrieb, der mehrheitlich von Frauen gestemmt wird, müssten doch auch Königinnen angesprochen werden.»

zvg

«König:innen», «König*innen», «KönigInnen» oder schlicht «Königinnen und Könige»: Es gäbe einige gendergerechte Varianten, um am Dreiköniginnentag eben nicht nur Männer, sondern auch Frauen anzusprechen. Beim Luzerner Kantonsspital Luks indes tat man das nicht: «Bei uns ist jeder König...» heisst es auf einem Präsent an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das kommt nicht überall gut an: «Unsere Tochter, langjährige Pflegefachfrau im Luks, findet sich nicht angesprochen bei diesem Text. Ohne immer und immer wieder in der deutschen Sprache auf das Feminine hinzuweisen, sondern auch mal ein oder zwei Augen zuzudrücken - meine ich doch, dass in einem Betrieb, der mehrheitlich von Frauen gestemmt wird, auch Königinnen angesprochen werden müssten», teilte uns eine Leserin mit (Name der Redaktion bekannt).

Tatsächlich ist es so, dass von den 7200 Mitarbeitenden ein grosse Mehrheit Frauen sind, nämlich drei Viertel. In der Führung aber gibt es mehr Könige als Königinnen: Im Verwaltungsrat hat es drei Frauen und sechs Männer, in der Geschäftsleitung sogar nur eine Frau, aber acht Männer.

Bei der Medienstelle des Luks hiess es auf Anfrage, auch intern habe man vereinzelt ähnliche Rückmeldungen gehabt wie oben beschrieben. Aber wieso hat man denn nur männliche Royals angesprochen und nicht auch Königinnen? Dazu sagt Mediensprecher Markus von Rotz auf Anfrage: «Auch Könige und sehr selten Königinnen können mal einen Fehler machen.» (mme)

6. Januar: Senden Sie uns Ihre Bilder des Lichtfestivals 2022

Am Donnerstag, 6. Januar eröffnet das LiLu Lichtfestival Luzern und beglückt die Besucher mit farbenprächtigen Lichtinstallationen. Daneben gibt es Shows, teilweise kombiniert mit einem Livekonzert und einen Rundgang mit 21 Stationen. Welches Motiv begeistert Sie? Wir suchen die schönsten LiLu-Leserbilder.

Die Hofkirche erstrahlte sich bereits beim Medienrundgang am Mittwoch.

Die Hofkirche erstrahlte sich bereits beim Medienrundgang am Mittwoch.

Leserbild: Christa Meierhans (5. Januar 2022)

Schicken Sie uns Ihre schönsten Bilder vom Lilu Lichtfestival und nehmen Sie an unserem Wettbewerb teil. Die 5 besten Bilder werden auf unserer Instagram-Seite geteilt. Unsere Follower entscheiden dann über ihr Lieblingsbild. Den Gewinner oder die Gewinnerin erwarten 1x2 Eintritte ins Verkehrshaus der Schweiz. (spe/sfr)

Eine Vorschau auf das diesjährige LiLu gibt es dank der Bilder unseres Fotografen vom Medienrundgang:

5. Januar: Hauptpost öffnet bald auch sonntags

Bekanntlich hat die Post entschieden, ihre Filiale bei der Universität Luzern an der Frohburgstrasse per 18. Februar zu schliessen. Da diese Filiale auch sonntags geöffnet hatte, sorgt die Post für Ersatz: Ab dem 20. Februar wird die Hauptpost am Bahnhofplatz 4 neu auch am Sonntag öffnen. Dies geht aus einem Flyer hervor. (sma)

Die Poststelle bei der Uni Luzern schliesst bald ihre Türen.

Die Poststelle bei der Uni Luzern schliesst bald ihre Türen.

Bild: Pius Amrein (Luzern, 25. November 2021)

5. Januar: Château Gütsch öffnet am Freitag

Die Renovierung und Modernisierung des Château Gütsch steht kurz vor dem Abschluss: Das Stadtluzerner Schlosshotel wird diesen Freitag, am 7. Januar, wieder öffnen. Dies geht aus einer Mitteilung hervor.

Das Hotel Restaurant Chateau Gütsch.

Das Hotel Restaurant Chateau Gütsch.

Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 9. Juni 2021)

Die Arbeiten wurden im Oktober 2021 aufgenommen und erfolgen unter dem neuen Besitzer Kirill Androsov. Zu den Eingriffen gehören unter anderem die Neugestaltung der Eingangshalle und der Bau sechs neuer Suiten. Die offizielle Neueröffnung wird später stattfinden, Mitte Januar ist zudem eine Begehung für Medien geplant. (sma)

4. Januar: Aktivisten hängen Olympia-Boykott-Transparent an Kapellbrücke

An der Kapellbrücke hängt am Dienstagmorgen ein Transparent mit der Aufschrift «Boycott Beijing 2022», wie ein Bild in der Facebook-Gruppe «Du besch vo Lozärn, wenn...» zeigt:

An der Kapellbrücke in Luzern hängt ein Transparent, das zum Boykott der Olympischen Winterspiele in China aufruft.

An der Kapellbrücke in Luzern hängt ein Transparent, das zum Boykott der Olympischen Winterspiele in China aufruft.

Leserbild: Urs Wüest

«Beijing 2022» dürfte sich auf die Austragung der Olympischen Winterspiele beziehen. Schon mehrfach wurde von verschiedenen Seiten kritisiert, dass die Spiele an China vergeben wurden. Unter anderem fordert die Tibeter Gemeinschaft in der Schweiz den Bundesrat dazu auf, wegen Menschenrechtsverletzungen einen diplomatischen Boykott von Peking 2022 auszusprechen und damit anderen Nationen zu folgen. (spe)

31. Dezember: Bye-bye Knie! Doch der Zirkus kommt wieder nach Luzern - auch an Weihnachten 2022

Während Bastian Baker am Freitagnachmittag in der Manege gerade zum letzten Mal «Here we go!» singt, haben auf der Rückseite im Zelt bereits die Rückbauarbeiten begonnen:

Bild: hor

Mit dem heutigen Vorstellungstag endet das erstmalige Weihnachtsgastspiel des Knie in Luzern - normalerweise ist der Zirkus im Sommer zu Gast. 36 Mal sind die Artistinnen und Artisten aufgetreten - gegen 60’000 Zuschauende zählte der Zirkus gemäss einer Mitteilung vom Freitag. Géraldine Knie, artistische Direktorin, wird darin wie folgt zitiert: «Wir sind unglaublich dankbar, dass wir an Weihnachten in der Zentralschweiz spielen durften und möchten uns beim Publikum für den Besuch herzlich bedanken.»

Und das Beste für alle Knie-Fans: Knie wird laut der Mitteilung in einem Jahr für die Weihnachtsshow erneut während mehreren Wochen in Luzern gastieren. Zudem geht der Zirkus ab März auf Schweizer Tournee. (hor)

30. Dezember: Was berühmte Komponisten in Luzern machten

Sie alle waren in Luzern (v.l.): Robert und Clara Schumann, Johannes Brahms, Anton Bruckner, Sergej Rachmaninow, Felix Mendelssohn, Richard Wagner und Franz Liszt.

Sie alle waren in Luzern (v.l.): Robert und Clara Schumann, Johannes Brahms, Anton Bruckner, Sergej Rachmaninow, Felix Mendelssohn, Richard Wagner und Franz Liszt.

Grafik: Janina Noser

Zum Jahreswechsel haben wir für Sie eine Trouvaille aus unserer Zeitung hervor geholt: Der Artikel begibt sich auf die Spuren berühmter Komponisten, die das Bild von Luzern als Musikstadt geprägt haben. Wenn Sie wissen wollen, was Rachmaninov mit seinem Motorboot machte, und weshalb sich Schumann bei seiner Ankunft in Luzern ärgerte - hier gehts zum Artikel.

29. Dezember: So geizig war die Sonne 2021 mit Luzern

Ein seltenes Bild: Wolkenloser Himmel über Luzern - hier am Schönbühlstrand im Juni 2021.

Ein seltenes Bild: Wolkenloser Himmel über Luzern - hier am Schönbühlstrand im Juni 2021.

Bild: Dominik Wunderli

Fast 1900 Sonnenstunden verzeichnete die Stadt Luzern im Jahr 2020, wie unsere Zeitung damals entsprechend euphorisch vermeldete. Das war Rekord. Doch 2021 gibt es wettermässig nicht so viel zu jubeln. Bis Weihnachten mitgezählt schien die Sonne bisher während rund 1560 Stunden. Damit fehlen uns im Vergleich zum Vorjahr über 300 Sonnenstunden, wie die Statistik von Meteoschweiz zeigt. Und gegenüber allen anderen Schweizer Städten ist Luzern ohnehin immer im Rückstand. So schien die Sonne 2021 in Zürich mindestens 150 Stunden länger als in Luzern. Immerhin: Bezüglich Regen darf sich Luzern durchaus sehen lassen: 2021 fielen bisher knapp 1400 Millimeter Wasser vom Himmel - während es in Zürich läppische 1100 Millimeter waren. (rk)

29. Dezember: Romantikfeuer über dem Seebecken

Atemberaubend: Der morgendliche Blick von der Luzerner Seebrücke in Richtung Rigi und Alpenkette.

Atemberaubend: Der morgendliche Blick von der Luzerner Seebrücke in Richtung Rigi und Alpenkette.

Bild: jem (Luzern, 29. Dezember 2021)

Was für ein Bild über der schönsten Stadt der Welt! Kurz nach 8 Uhr morgens leuchtet ein atemberaubendes Romantikfeuer über dem Luzerner Seebecken. Dutzende Passantinnen und Passanten halten kurz inne, um dieses Naturspektakel zu geniessen - und um reflexartig mit dem Handy Fotos zu schiessen. Egal, was auf dem Tagesprogramm steht, ein solches Bild zaubert nicht nur Einheimischen ein Lächeln auf's Gesicht. (jem)

28. Dezember Ex-FCL-Goalie Jonas Omlin hat geheiratet

Ex-FCL-Goalie Jonas Omlin hat am Dienstag in Luzern seine Partnerin Janice van Eck geheiratet, das zeigt ein Instagram-Post von Omlin. Janice van Eck ist die Tochter von FCL-Legende und heutigem SC-Kriens-Trainer René van Eck. Das Paar hat einen gemeinsamen Sohn.

Jonas Omlin gehört als Torhüter zur Schweizer Nationalmannschaft, sein aktueller Klub ist Montpellier in Frankreichs Ligue 1. Der 27-jährige Obwaldner ist in Sachseln aufgewachsen. (sok)

28. Dezember: Ein Fasnachtsmuseum für Luzern?

Das alte Zeughaus im Musegg-Quartier.

Das alte Zeughaus im Musegg-Quartier.

Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 14. September 2021)

Was bewegte die Region Luzern vor genau 10 Jahren? Ein Blick in unser Zeitungsarchiv bringt eine längst vergessene Idee zum Vorschein: Ein Fasnachtsmuseum im alten Luzerner Zeughaus. Diese Idee präsentierte Ur-Fasnächtler Silvio Panizza am 28. Dezember 2011 in unserer Zeitung. Bekanntlich wurde daraus nichts - doch das Zeughaus wartet noch immer auf eine sinnvolle künftige Nutzung. Gemäss Plänen der Luzerner Regierung sollen dort das Natur-Museum und das Historische Museum untergebracht werden. In der Stadt Luzern wehrt man sich aber gegen den Wegzug der beiden Museen vom Kasernenplatz. (rk)

27. November – Lange Schlange vor dem Impfschiff

Ob Booster, Erst- oder Zweitimpfung: Viele Menschen wollen sich offenbar aktuell impfen lassen. Das beweist die lange Schlange vor dem Impfschiff in Luzern. Dort kann man sich ohne Voranmeldung impfen lassen. Am Montagvormittag, kurz vor der Eröffnung um 11 Uhr, war Geduld gefragt. Vom Schiffsteg bis zum Bahnhof stehen die Leute für den Piks an. (pw)

27. Dezember: Als die Kühe mitten durch Luzern liefen

Grossviehmarkt am Hirschengraben.

Grossviehmarkt am Hirschengraben.

Bild: Stadtarchiv Luzern

Wo heute das Staatsarchiv an der Bruchstrasse steht, wurden früher Kühe verkauft - und dies jede Woche. Der Viehmarkt hat eine lange Tradition. Anfang des 20. Jahrhunderts fand er jeweils am Hirschengraben statt. 1912 wurde der Markt an die Bruchstrasse verlegt, wo er bis 1971 blieb. Doch danach war Schluss: Die bis zu 300 Viehtransporter, welche ihre Tiere jede Woche beim Kasernenplatz entluden, waren für die enge Innenstadt langsam zu viel. Deshalb wurde er nach Sursee verlegt. Viele spannende Bilder zur Geschichte des städtischen Viehmarkts bietet auch das Stadtarchiv auf seiner Website.

26. Dezember: Luzerner Museen tun was gegen langweilige Winterabende

Paul Cézanne, «L`Estaque, le Village et la Mer», 1882

Paul Cézanne, «L`Estaque, le Village et la Mer», 1882

Quelle: Sammlung Rosengart

«Gegen trübe Wintertage» helfe Cézanne, schreibt die Sammlung Rosengart. Tatsächlich, wie wärs mit einer provenzialischen Landschaft gegen den Winterblues? Diese und vieles mehr gibt es auf der Trouvaillen-Plattform der Luzerner Museen. Die Museen stellen dort in regelmässigen Abständen ein wenig bekanntes Objekt aus ihrer Sammlung vor und berichten Spannendes über die jeweilige Entstehungsgeschichte - vom Frühwerk Hans Ernis bis zu oft übersehenen Details am Bourbaki-Panoramabild.

25. Dezember: Vor 110 Jahren erhielt Luzern eine neue Kirche

Die Pauluskirche an der Obergrundstrasse.

Die Pauluskirche an der Obergrundstrasse.

Bild: Nadia Schärli

Im bevorstehenden Jahr 2022 kann die Luzerner Pauluskirche ein kleines Jubiläum feiern: Sie wurde vor 110 Jahren, also 1912, eröffnet. Es war seit 250 Jahren der erste katholische Kirchen-Neubau, den Luzern erhielt. Nötig wurde der Bau wegen der starken Bevölkerungszunahme im Obergrund-Quartier. Zur Finanzierung wurde sogar eine Kirchen-Lotterie veranstaltet. Wie das Quartier vor dem Kirchenbau aussah, und andere historische Bilder zur Pauluskirche finden Sie beim Luzerner Stadtarchiv.

25. Dezember: Tipps für die Waldweihnachtsfeier

Vielleicht überlegen Sie sich, dieses Jahr Weihnachten im Wald zu feiern. Also spontan mit der ganzen Verwandtschaft losziehen – eine Tanne mit Lametta schmücken, ein grosses Feuer machen und mit der Boom-Box laut Weihnachtsmusik abspielen? Lieber nicht. Denn auch die Natur und die dort lebenden Tiere haben gern ihre Ruhe. Deshalb hat die Umweltberatung einige Tipps formuliert. Damit alle an Weihnachten ein paar entspannte Tage verbringen können. (zfo)

Video: Arbeitsgemeinschaft für den Wald

23. Dezember: Tannenverkauf mit Humor

«Humor ist wenn man trotzdem lacht». Mit der aufgestellten Tafel inmitten der zum Verkauf platzierten Weihnachtsbäume haben zumindest diese Baumverkäufer den Spruch in Taten umgesetzt:

Wenige Worte zaubern ein Lächeln aufs Gesicht.

Wenige Worte zaubern ein Lächeln aufs Gesicht.

Quelle: Privat

Wer die Worte ‹Unsere Tannen sind Corona frei denn sie haben ZweiGe› liest, kommt um ein Schmunzeln nicht drum rum - auch wenn die Orthografie zugunsten der Wirkung frei interpretiert wurde. (sam)

22. Dezember: Mit dem Velo einfacher nach Horw

Diese Kreuzung soll optimiert werden.

Diese Kreuzung soll optimiert werden.

Quelle Google

Wer von Kriens oder Luzern mit dem Velo nach Horw fährt, kommt südlich der Allmend bei der Stiftung Brändi vorbei. Auch wenn hier nicht allzu viel Autoverkehr herrscht, so ist die Kreuzung zwischen Brändi und den Schrebergärten doch sehr unübersichtlich. Die Gemeinde Horw will nun Abhilfe schaffen. Sie plant 2022 eine Sanierung der Kreuzung. Dabei soll insbesondere die Sicht verbessert werden. Die Beleuchtung wird optimiert, zudem sollen klare Markierungen für den Fuss-, Velo- und Autoverkehr angebracht werden. Im Zuge dieser Sanierung müssen aber auch 6 Parkplätze beim Eingang zu den Familiengärten aufgehoben werden. Das ganze Projekt kostet rund 170'000 Franken.

Um diese Kreuzung (roter Punkt) handelt es sich.

Um diese Kreuzung (roter Punkt) handelt es sich.

maps.admin.ch

21. Dezember: «Seetal-Boulevard», neue Luxushotels: So stellte man sich 2007 «Luzern im Jahr 2022» vor

Zumindest Postkarten soll es 2022 noch geben: Eine Vision Luzerns aus dem Jahr 2007.

Zumindest Postkarten soll es 2022 noch geben: Eine Vision Luzerns aus dem Jahr 2007.

Quelle: Stadt Luzern

«Die Stadt Luzern im Jahr 2022»: So lautete ein Gedankenspiel, das der Stadtrat 2007 anlässlich der bevorstehenden Revision der Bau- und Zonenordnung (BZO) veranstaltete. Darin werden Visionen gehegt, wie die Stadt in ferner Zukunft aussehen könnte. Die Rede ist von neuen Hotels - ein besonders luxuriöses heisst «Carl Spitteler» und liegt direkt an der Luzerner Hotel-Skyline am See. Zürich ist «dank dem Ausbau des Bahnnetzes» nur noch 40 Minuten entfernt. und dank der «Dietschiberg Railway» ist man in null komma nichts im Stadtzentrum. Selbstverständlich hat Luzern 2022 längst mit den Nachbargemeinden fusioniert - der 23 Meter breite «Seetal Boulevard» prägt seither das pulsierende Quartier Emmen.

21. Dezember: Neue Scheinwerfer-Masten fürs «Palace»

Das Palace an der Luzerner Hotel-Skyline.

Das Palace an der Luzerner Hotel-Skyline.

Dominik Wunderli

Das Hotel Palace in Luzern wird zurzeit saniert. In der ersten Hälfte 2022 soll das Fünfsterne-Hotel neu eröffnet werden. Dabei soll es buchstäblich in neuem Glanz erstrahlen: Teil der Totalsanierung ist nämlich auch ein neues Beleuchtungskonzept, das sich am städtischen Plan Lumière orientiert. Um die repräsentative Fassade am Seeufer ins beste Licht zu rücken, braucht es zwei neue Scheinwerfer-Masten am Quai. Dazu liegt zurzeit das Baugesuch auf. Die Masten sollen je 8,5 Meter hoch sein und gleich aussehen wie diejenige, die bereits das benachbarte Casino beleuchten. Auch auf der Seite Haldenstrasse soll das Palace neue Scheinwerfer erhalten, allerdings werden diese auf bestehenden Masten montiert. (rk)

20. Dezember: Es grünt so grün bei Stadtgrün Luzern

142 Jahre nach ihrer Gründung erhält die Stadtgärtnerei Luzern ab 1. Januar 2022 einen neuen Namen: Stadtgrün Luzern. Als Begründung schreibt die Stadtverwaltung in einer Mitteilung: In den letzten Jahren neue und bedeutende Aufgaben wie das Bestattungs- und Friedhofswesen, das Ressort Aussensport, die Familiengärten, die Begleitung von Urban-Gardening-Projekten, die öffentlichen Sitzbänke, die Anmeldung der Todesfälle oder Pop-up-Parks zum Aufgabengebiet der Stadtgärtnerei hinzugekommen. Die Bezeichnung Stadtgärtnerei werde dieser Entwicklung nicht mehr gerecht, schreibt die Stadtverwaltung.

Immer hier lang, zu Stadtgrün!

Immer hier lang, zu Stadtgrün!

Bild: PD/Stadt Luzern

Damit befindet sich die Stadt Luzern übrigens in bester Gesellschaft: Auch andere Städte wie Bern, Winterthur, St.Gallen, Thun oder Schaffhausen hätten in den letzten Jahren denselben Namenswechsel aus denselben Gründen vollzogen. (pl)

17. Dezember: Die Polizei übt Aufbau von Sichtschutzzelt

Hier üben eine Aspirantin und ein Aspirant den Aufbau eines Sichtschutzzeltes.

Hier üben eine Aspirantin und ein Aspirant den Aufbau eines Sichtschutzzeltes.

Facebook Luzerner Polizei

Auf Facebook postet die Luzerner Polizei regelmässig, was die Polizeiaspirantinnen und -aspiranten in ihrer Ausbildung so alles üben. Aktuell geht es etwa um den Aufbau von Sichtschutzzelten. «Bei Unfällen und an Tatorten werden Rettungskräfte leider oft durch ‹Gaffer›, die einen Blick erhaschen möchten, behindert. Je schneller das Geschehen abgeschirmt wird, desto besser können die Helferinnen und Helfer ihrer Arbeit nachgehen», schreibt die Polizei. Während der Polizeiausbildung werde der Aufbau des sogenannten Sekundenzeltes deshalb geübt. Fazit: «Klappt bereits sehr gut.»

16. Dezember: «Mitte»-Fraktion im Partnerlook

Mitglieder der Mitte-Fraktion im Luzerner Stadtparlament tragen orange Masken.

Mitglieder der Mitte-Fraktion im Luzerner Stadtparlament tragen orange Masken.

Bild rk

Die CVP hat zwar den Namen gewechselt, nicht aber die Farbe. Orange ziert noch immer das Parteilogo der «Mitte». Das zeigte sich am Donnerstag auch im Luzerner Stadtparlament. Dort herrscht seit Neustem wieder Maskenpflicht. Die Mitte-Fraktion nutzte dies gleich für ein Statement in eigener Sache und tauchte mit orangen Masken auf. Ein schöner Farbtupfer im ansonsten fast ausschliesslich «hellblauen» Parlament.

15. Dezember: Grosse Baumfällaktion in der Stadt Luzern

Die Tage dieser stattlichen Silberweide zwischen Inseli und KKL sind gezählt.

Der Baum wurde diese Woche gefällt. Er sei abgestorben, teilt die Luzerner Stadtgärtnerei mit. Allerdings liessen die Mitarbeitenden der Stadt einen Teil des Stammes stehen. Er soll künftig als «Ökobaum» für Vögel, Insekten und Pilze neuen Lebensraum bieten. Im Frühling soll zudem gleich nebenan ein Ersatzbaum gepflanzt werden - zwar keine Weide, dafür eine Erle.

Insgesamt muss die Stadt Luzern diesen Winter 63 Bäume fällen - meist weil die Bäume krank sind und ein Sicherheitsrisiko darstellen. Der grösste Teil der Fällungen ist inzwischen bereits erfolgt. Die gefällten Bäume sollen durch Jungbäume ersetzt werden. Die meisten der neuen Bäume stammen von der städtischen Baumschule am Rotsee. Dies habe den Vorteil, dass die Bäume bereits an das Stadtklima gewohnt sind, schreibt die Stadtgärtnerei.

Welche Bäume in diesem Winter sonst noch gefällt werden, erfahren Sie hier. (rk)

15. Dezember: Der Wunsch-Baum vor dem Theater

Bild: rk

Seit Kurzem steht vor dem Luzerner Theater ein grosser Weihnachtsbaum. Statt Kugeln und Kerzen hängen dort Wunschzettel: Wer will, kann an diesem Baum seine ganz persönlichen Weihnachtswünsche platzieren - vom neuen Snowboard bis zum Frieden auf der Welt. Das geht ganz einfach: Wunschzettel an der Theaterkasse abholen, nach Lust und Laune ausfüllen - und dann an den Tannenbaum hängen. Einzig für die Erfüllung der Wünsche übernimmt das Luzerner Theater keine Haftung.

Bild: rk

14. Dezember: Restaurant Annamia der Stiftung St. Anna eröffnet

So sieht es im Innern des Restaurants Annamia aus.

So sieht es im Innern des Restaurants Annamia aus.

Bild: PD / Stefano Schröter

Am Montag hat das öffentliche Restaurant Annamia im Alterszentrum St. Anna im Stadtluzerner Bellerive-Quartier seine Tore geöffnet. Das Restaurant verfügt über 60 Innen- und 40 Aussenplätze.

Zum Angebot zählen gemäss Medienmitteilung Tagesmenüs, à-la-carte-Gerichte, Getränke und Weine aus der Schweiz und Europa. Die Verantwortlichen würden Wert auf Regionalität, hochwertige Produkte und Nachhaltigkeit legen, heisst es weiter. Das Restaurant ist täglich von 8.30 bis 17 Uhr geöffnet. Es befindet sich im Neubau «Haus Luce» des Alterszentrums unterhalb der Hirslanden-Klinik St. Anna.

Geleitet wird die Küche von René Küng, der zuletzt als Abteilungsleiter Gastronomie im Restaurant Brünig bei der Caritas Luzern tätig war. Davor hatte er die Gastronomie in der Betagtensiedlung Huwel in Kerns geleitet. (spe)

13. Dezember: «Weihnachtsmobil to go» bringt frohe Botschaft

Bild: Katholische Kirche Kriens

An Weihnachtsbotschaften aller Art mangelt es dieser Tage ja nicht. Doch so originell wie diejenige der Katholischen Kirche Kriens kommen wohl nur wenige hinüber: Sie kommt nämlich per «Weihnachtsmobil» direkt nach Hause geliefert. Nach dem Erfolg des vergangenen Jahres habe man sich entschieden, das Angebot zu wiederholen, heisst es auf der Website der Kirche. Buchen kann man das Weihnachtsmobil für den 24. Dezember ab 15 Uhr. Eine Vorführung dauert rund 15 Minuten. Alles, was dazu benötigt wird, sei eine Steckdose, heisst es. Mehr wird nicht verraten.

12. Dezember: Sacksträucher statt Soldatenstube

Wo bis Anfang November die schlagzeilenträchtige Soldatenstube stand, am Murmattweg in der Nähe des Armeeausbildungszentrums, hat die Stadt Luzern nun zahlreiche Säcke voller Sträucher aufgestellt. Jawohl, es ist der gleiche Typ Sack, der jeweils im Sommer auch auf dem Löwenplatz zum Einsatz kommt - die Pflanzen dann freilich in etwas grünerem Kleid. Was mit dem Areal passiert, ist bekanntlich noch offen. An einem Runden Tisch will der Stadtrat die Bedürfnisse der Quartierbevölkerung für eine Zwischennutzung ausloten. Mittelfristig soll das Areal für KMU, Kleingewerbe und Kultur zur Verfügung stehen.

Die laut der Eigentümerin Stadt Luzern einsturzgefährdete Soldatenstube war Anfang November abgerissen worden. Zuvor war das Gebäude während längerer von der sogenannten «Familie Eichwäldli» bewohnt worden. Die Familie kämpfte auf rechtlichem, medialem und politischem Weg für den Erhalt des Gebäudes, das 1935 vom bekannten Luzerner Architekten Armin Meili gestaltet wurde. Zuletzt schaltete sich auch der Innerschweizer Heimatschutz (IHS) mit einer Beschwerde ein, die der Verein mittlerweile aber fallengelassen hat. (hor)

Es ist Dezember, doch erste Pflanzen spriessen bereits

Der Winterschneeball in Horw.

Der Winterschneeball in Horw.

Bild: Stefan Dähler

Während die meisten Sträucher und Bäume ihre Blätter verlieren oder schon verloren haben, gibt es einige, die bereits den Frühling einläuten. So sind vereinzelt Knospen oder gar erste Blätter zu sehen, wie etwa bei diesem Winterschneeball in Horw. «Dass Pflanzen bereits im Dezember mit neuen Blätter austreiben, ist schon aussergewöhnlich», sagt Anna Glanzmann, Umweltschutz Stadt Luzern. «Der Winterschneeball ist allerdings dafür bekannt, dass er schon im Winter Blätter und Blüten austreiben kann.» Es handle sich nicht um eine einheimische, sondern um gezüchtete Gartenpflanzen.

Die warmen Tage im Herbst sind eher nicht der Grund, dass gewisse Gartenpflanzen schon früher austreiben. «Vielmehr spielen mikroklimatische Bedingungen eine Rolle, etwa ein sonnenexponierter oder geschützter Standort an einer Wand», sagt Glanzmann. Frühes Austreiben ist eine Überlebensstrategie, die bei gewissen Sträuchern und sogenannten Geophyten, also Knollenpflanzen wie Bärlauch, Meienrisli oder Tulpen zu beobachten sei. «Es sind meist Waldpflanzen, deren Blätter wenig Sonnenlicht erhalten würden, wenn die grossen Sträucher und Bäume bereits Blätter haben», erklärt Glanzmann. «Dafür besteht das Risiko von Frostschäden.» In der Regel gehe eine Pflanze deswegen aber nicht gleich vollends ein. «Bei einer Gartenpflanze kann man die durch einen Frostschaden abgestorbenen Äste danach zurückschneiden.» (std)

Wenn das Militär durch die Stadt marschiert...

... sieht es so aus:

Die 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der «Militärparade» gehören dem WK-Spiel Ter Div 2 an und marschierten am Dienstag durch die Luzerner Altstadt, hier beim Grendel. Anlass der Übung? Ein Platzkonzert. (rem)

5. Dezember: Adventszeit – Wer Ihnen ein Getränk anschüttet, könnte ein Taschendieb sein

In Einkaufsmeilen wie hier die Herthensteinstrasse in Luzern im Weihnachtsverkauf gibt es nicht nur Shopperinnen und Shopper. Auch Taschendiebe sind dabei.

In Einkaufsmeilen wie hier die Herthensteinstrasse in Luzern im Weihnachtsverkauf gibt es nicht nur Shopperinnen und Shopper. Auch Taschendiebe sind dabei.

Archivbild Luzerner Zeitung

Normalerweise haben unsere Einträge in diesem Trottoir-Ticker Daten, etwa wie jener unten den 1. Dezember. Dieser hier ist einfach mit Adventszeit datiert, schlicht darum, weil er für die ganze Adventszeit Gültigkeit hat: Wie immer warnt die Polizei um diese Jahrszeit vor Taschendieben. Zum Beispiel sollte einem folgendes verdächtig vorkommen, schreibt sie: « Sie versuchen ihre potenziellen Opfer abzulenken, beispielsweise durch Anrempeln, scheinheiligem ‹Nach-dem-Weg-Fragen› oder ‹unabsichtliches› Getränke-Verschütten. Die Komplizen nutzen die Ablenkung dann für den eigentlichen Diebstahl.» Alle Vorsichtsempfehlungen der Luzerner Polizei gegen Taschendiebstahl finden Sie hier.

1. Dezember – Mehrheit findet den Ugly Sweater des FC Luzern schön

Es ist eine lustige Tradition geworden, dass Fussballklubs als Merchandising-Produkte auch Ugly Christmas Sweater verkaufen. Auch der FC Luzern hat so ein Teil im Angebot. Nun sind Ugly Sweater per Definition hässliche Pullover. Doch der FCL-Ugly Sweater finden viele gar nicht ugly: In unserer Umfrage wollten wir wissen, wie unsere Leserinnen und Leser die Hässlichkeit des FCL-Ugly Sweaters bewerten. Das Resultat ist deutlich: Eine grosse Mehrheit findet den Ugly Sweater des FC Luzern schön.

Jordy Wehrmann und Marvin Schulz: Zwei schöne Männer in einem ugly Sweater.

Jordy Wehrmann und Marvin Schulz: Zwei schöne Männer in einem ugly Sweater.

30. November – Luzerns künstlerische Panini-Alternative

Am 6. Juli 2022 ist Anpfiff zur 13. Austragung der Fussball-Europameisterschaft der Frauen in England. Schon vorher dürften nicht wenige Fussballfans in Sammelwut geraten, wie der Schluss aus einer am Dienstag verschickten Medienmitteilung zulässt. Das kommende «Tschuttiheftli»-Sammelalbum wird einmal mehr eine gelungene Alternative zum «Panini-Imperium» angepreist. Es wird die neuste und bereits achte Ausgabe des «Tschuttiheftli»-Sammelalbums, das der gleichnamige Luzerner Verein herausgibt.

Eine Jury hat aus über 180 Einsendungen die Illustratorinnen und Zeichner gekürt, die für das Neue «Tschuttiheftli» die Teams gestalten dürfen. Darunter sind auch vier junge Künstlerinnen und Künstler aus Luzern: Céleste Meylan, Pablo Bösch, Michael Nievergelt und Enid Glanzmann. Und das sind die Luzerner «Tschuttibildli»:

Von oben links im Uhrzeigersinn: Die «Tschuttibildli» von Nievergelt, Meylan, Glanzmann und Bösch.

Von oben links im Uhrzeigersinn: Die «Tschuttibildli» von Nievergelt, Meylan, Glanzmann und Bösch.

Bilder: Tschuttiheftli

(dvm)

29. November – «Man nennt mich ‹22›»

Die Luzerner Polizei bewirbt derzeit auf Facebook ein spannendes Interview mit einem Mitglied der Spezialeinheit Luchs. Die Arbeit dort ist so geheim und so gefährlich, dass sich die Luchse nur mit Cordierungen anreden, um ihre wahre Identität zu schützen. Im Interview spricht ein Gruppenführer («Man nennt mich ‹22›») über die Arbeit im Bereich der Schwerstkriminalität und was man mitbringen muss, um Luchs zu werden.

28. November – Menora auf dem Bahnhofplatz

Bild PD

An diesem Sonntag beginnt das jüdische Lichterfest Chanukka. Zu diesem Anlass wird jeweils auf dem Luzerner Bahnhofplatz eine grosse Menora entzündet. Der mehrarmige Leuchter ist im Judentum ein wichtiges Symbol. Ähnlich wie bei einem Adventskranz wird täglich eine neue Kerze angezündet, bis alle acht Kerzen brennen. Im Beisein von zahlreichen Besuchern und Passanten wurde am Sonntagabend die erste Kerze entzündet. Organisiert wurde der Anlass von der jüdischen Chabad-Bewegung Luzern. (rk)

26. November – «Liebs Christchindli ...»

Der Christkindli-Briefkasten steht auch dieses Jahr vom 24. November 2021 bis zum 15. Januar 2022 wieder vor dem Luzerner Rathaus.

In den vergangenen Jahren wurden je rund 700 Wünsche von bedürftigen alten und jungen Menschen an das Christkind gerichtet und entweder im Christkindli-Briefkasten deponiert oder an eine Adresse wie «An das Christkind Luzern» gesandt, wie das Team um Heidi Rothen in einer Mitteilung schreibt. Sie sichten jeweils die umfangreiche Briefpost, sortieren sie nach Dringlichkeit und bieten – wo dies möglich ist – Hilfe an.

Aus dem Archiv: Heidi Rothen beim Christkindli-Briefkasten im Dezember 2019.

Aus dem Archiv: Heidi Rothen beim Christkindli-Briefkasten im Dezember 2019.

Bild: Jakob Ineichen

Mit der Corona-Pandemie ist die Lage für viele sozial schwache Familien zusätzlich erschwert worden. Deshalb sei spontane und unbürokratische Unterstützung jetzt besonders willkommen. Geldspenden werden in Gutscheine umgewandelt. Ungetragene Kleider, unverderbliche Lebensmittel oder originalverpackte Spielsachen sind auch immer willkommen. Infos zu den Spenden gibt es hier. (lil)

25. November – Es weihnachtet im Bruchquartier

Seit zehn Jahren ist Bruchweihnachten einer der ersten Weihnachtsanlässe Luzerns. Nach einer coronageprägten Mini-Version im vergangenen Jahr, plant das Organisationskomitee um Rahel Röllin dieses Jahr wieder unter «fast» Normalbedingungen, wie es auf der Webseite des Vereins Bruchquartier heisst. Das Programm über drei Tage (25. bis 27. November) findet an 30 Orten statt. Man kann sich verpflegen, ein bisschen shoppen sowie die Nachbarinnen und Nachbarn kennen lernen. (pw)

24. November – Droht Café-Projekt im Eichhof-Bushäuschen zu scheitern?

Hausgemachte Kuchen und vegetarische Mittagsmenüs – das verspricht ein neues Café, das im denkmalgeschützten Bushäuschen Eichhof in Luzern geplant ist. So jedenfalls stand es 2020 in einem Baugesuch. Doch das Projekt verzögert sich. «Es hat sich herausgestellt, dass die Kosten für den Umbau zu einem Café höher sind als angenommen. Deshalb gehen wir nochmals über die Bücher», wird Stadtbaumeister Marko Virant in der «Obergrund-Quartierzeitung» zitiert. Neben der geplanten Vermietung komme für die Stadt als Plan B eine interne Nutzung in Frage. Dies ist heute schon in Teilen des Gebäudes der Fall.

Im ehemaligen Kiosk der Bushaltestelle ist das Café geplant.

Im ehemaligen Kiosk der Bushaltestelle ist das Café geplant.

Bild: hor

«Sehr enttäuscht» darüber sind gemäss dem Bericht die Mietinteressenten, der Gastronom Manuel Kaufmann und die Buan Architekten. Denn sie seien über Monate hinweg vertröstet worden und die von der Stadt und den künftigen Betreibern unterschriebene Absichtserklärung sei inzwischen hinfällig. Laut Virant soll bis Anfang 2022 klar sein, wie es mit dem Gebäude weitergeht. Der Sanierungsbedarf und der Erhalt seien gegeben, eine öffentliche Nutzung jedoch nicht zwingend: «Sie sollte nur mit vertretbarem Investitionsaufwand ausgeführt werden.» (hor)

23. November – FCL sagt Trainer auf Twitter Danke

Fabio Celestini ist bekanntlich nicht mehr FCL-Trainer. Damit ist Celestini passiert, was zum Berufsbild eines Fussballtrainers gehört, das ist beim FCL nicht anders als anderso: Er wurde entlassen. Dennoch ist Celestini nicht irgendein Trainer von vielen, der in den letzten 120 Jahren mal für den FCL an der Seitenlinie stand. Er ist neben Rudi Gutendorf und Friedel Rausch erst der dritte Trainer, der mit dem FCL einen Titel gewinnen konnte. Celestini gewann im Frühling 2021 den Cup. Und deshalb sagte der FCL Fabio Celestini auf Twitter mit einem Kübel-Bild Danke:

23. November – Grösster Christbaum der Region kommt zurück

Am Freitag, 26. November 2021 ist es wieder soweit: Der grösste Weihnachtsbaum Luzerns erstrahlt im Lichterglanz.

Bei der Tanne auf der Verkehrsinsel vor der Hofkirche auf dem Schweizerhofquai handelt es sich um den grössten Christbaum der Region.

Bei der Tanne auf der Verkehrsinsel vor der Hofkirche auf dem Schweizerhofquai handelt es sich um den grössten Christbaum der Region.

Bild: EWL/Migros Luzern

Dank eines geheimen Zauberspruchs bringen die Kinder die Lichter am Baum auch dieses Jahr zum Leuchten, wie der städtische Energieversorger EWL und die Migros Luzern in einer gemeinsamen Mitteilung schreiben.

Schon 2020 brachten Kinder den Weihnachtsbaum dank eines Zauberspruchs zum Leuchten.

Schon 2020 brachten Kinder den Weihnachtsbaum dank eines Zauberspruchs zum Leuchten.

Bild: EWL/Migros Luzern

Das Märchen vom verzauberten Weihnachtsbaum – erzählt von der bekannten Märchenerzählerin Jolanda Steiner – können Sie live miterleben ab 17.30 Uhr vor der Hofkirche in Luzern. (dvm)

23. November – Sitzt das Samichlaus-Sprüchli?

Am Sonntag ist es soweit: Die Lichter sind ausgeschaltet, mystische Dunkelheit herrscht und eine Mischung aus fröhlicher Stimmung, würzigem Glühweinduft und sonstigen Köstlichkeiten wird in der Luft liegen. Begleitet von Trycheln und Infuln zieht der Samichlaus mit seinem Gefolge aus dem Schulhaus Littau Dorf.

Der Samichlaus wird dieses Jahr ausnahmsweise auf dem Schulhausplatz statt vor der Kirche zu den Kindern und Erwachsenen sprechen. Grund dafür ist, dass der Anlass aufgrund der erwarteten Besucherzahl mit Zertifikatspflicht durchgeführt werden muss. Der Eintritt auf das Gelände ist für alle Kinder unter 16 Jahren gestattet sowie für alle ab 16 Jahren mit gültigem Zertifikat (genesen, getestet oder geimpft).

Die Infuln sind ein Höhepunkt des Samichlaus Auszuges.

Die Infuln sind ein Höhepunkt des Samichlaus Auszuges.

Bild: St. Niklausgesellschaft Littau

Ein Augenschmaus sind wie jedes Jahr die farbenfrohen Infuln, welche bereits zum 40. Mal durch Littau getragen werden. Die damals in den Jahren 1980/81 mit beispielloser Geduld handgefertigten Kunststücke – 16 Infuln mit einem Aufwand von etwa 300 Stunden pro Stück – verzaubern nach wie vor Jung und Alt. (dvm)

22. November – Luzern als Bilderbuchstadt

Buchstäblich wie aus dem Bilderbuch präsentiert sich die Stadt Luzern auf diesem Wimmel-Poster des Luzerner Grafikers Micha Rindisbacher. Zu sehen ist es zurzeit in einer Ausstellung im Neubad unter dem Titel «Alternativer Reiseführer der Stadt Luzern». Tatsächlich: Wer genau hinschaut, entdeckt einige Aspekte Luzerns, die wohl in den wenigsten offiziellen Reiseführern erwähnt sind: Strassenmusiker, Stadtoriginale und Hausbesetzer – aber auch den Schatz der Hofkirche, den Drachenstein oder Richard Wagners Flügel. Das Poster kann man hier bestellen. (rk)

22. November – Neubad-Wohnung wird neu genutzt

Was viele nicht wissen: Auf den Dächern des Netzwerk Neubad thront eine 5.5-Zimmerwohnung. Diese wird nun umgenutzt und kulturell belebt, wie es in einer Mitteilung des Netzwerks Neubad heisst. Die bisherige Wohngemeinschaft ist ausgezogen und man hat entschieden, keine klassischen Nachtmietenden zu suchen. Deshalb wurde die Ausschreibung «FKK im Oberstübli» lanciert.

«Ab Herbst 2022 besteht die Möglichkeit sich wochenweise für die Wohnung zu bewerben, um diese mit dem ‹füdlibluten› Kunst- und Kulturwahnsinn (FKK) zu füllen.»

Ob Quartiertreff, Schreibwerkstatt, Konzert, Kunstinstallation, Game-Marathon, Kindertagesstätte oder Theaterprojekt. Utopische Experimente, grössenwahnsinnige Visionen oder alltägliches Grundbedürfnis. Alles sei möglich, heisst es in der Mitteilung. Also auch ein waschechter FKK im Oberstübli? (pw)

21. November 2021

Die Luzerner Polizei hat kürzlich in der Stadt Luzern an verschiedenen Orten gezielte Beleuchtungskontrollen durchgeführt. Am Löwenplatz etwa wurden über 30 Motorfahrzeuge mit defekten Lichtern angehalten, teilte die Polizei auf Facebook mit. Doch die Polizei hatte nicht nur Bussenzettel dabei, sondern auch gleich Mechaniker: «Auf Wunsch konnten die defekten Lichtquellen vor Ort durch Spezialisten der lokalen TCS-Sektion Waldstätte gegen einen kleinen Unkostenbeitrag repariert werden. 14 Fahrzeuglenkende machten von diesem Angebot Gebrauch», schreibt die Polizei. Sie mahnt: «Gerade in der jetzigen Jahreszeit ist eine korrekt funktionierende Beleuchtung besonders wichtig und trägt viel zur Verkehrssicherheit bei.»

20. November – So sah die kurze Heimkehr des «Heliofanten» aus

Der Elefant aus der Heliomalt-Werbung zierte mehr als 30 Jahre lang eine Hausfassade beim Kreuzstutz, bevor er vor über zwanzig Jahren verschwand. Anlässlich der Piatti-Tage vom 19. bis am 21. November kehrte der «Heliofant» für zwei Stunden als Lichtinstallation zurück und weckte manche Kindheitserinnerungen (wir berichteten).

Am Freitagabend erfolgte zwischen 18.30 Uhr und 20.30 Uhr die Projektion des «Heliofanten» und seiner tierischen Kollegen. Die Hommage an den Künstler Celesto Piatti wurde vom Verein UntergRundgang gemeinsam mit dem Verein Celesto Piatti - das visuelle Erbe anlässlich seines 100. Geburtstags organisiert.

Der «Heliofant» für zwei Stunden als Lichtinstallation zurück.

Der «Heliofant» für zwei Stunden als Lichtinstallation zurück.

Bild: UnterGrundgang
Zahlreiche Schaulustige waren anwesend.

Zahlreiche Schaulustige waren anwesend.

Bild: UnterGrundgang

19. November – Luzerns grösster Weihnachtsbaum leuchtet wieder

Er steht wieder auf der Verkehrsinsel beim Luzernerhof vor der Hofkirche: Luzerns grösster Weihnachtsbaum. In der Nacht auf Donnerstag wurden 2500 Lämpchen montiert. Tele 1 war dabei:

Video: Tele 1

18. November – Spenden-Dinner im Jialu zugunsten der Krebsforschung

Im China-Restaurant Jialu im Luzerner Grand Hotel National wird am 9. Dezember ab 18.30 Uhr ein Benefiz-Dinner zugunsten der Krebsforschung Schweiz veranstaltet, wie das Gastgeberpaar Jiayin und Lukas Achermann-Liu in einer Mitteilung schreibt. Den Gästen wird ein Fünfgänger serviert, ebenso wie Getränke und Wein. Der Preis für den ganzen Abend beläuft sich auf 150 Franken pro Person – und 50 Personen haben im Lokal Platz. Das Geld, das eingenommen wird, geht laut Mitteilung vollumfänglich an die Stiftung Krebsforschung Schweiz. Den Aufwand für das Spenden-Dinner trägt das Restaurant selber. Anmelden kann man sich per Mail an national@jialu.ch. (lil)

Das Jialu bietet feine chinesische Küche – so beispielsweise Frühlingsrollen.

Das Jialu bietet feine chinesische Küche – so beispielsweise Frühlingsrollen.

Bild: Pius Amrein

17. November - Schweizer Nati feiert mit Eichhof Lager

Das haben sie sich verdient: Nach einer famosen Gala-Vorstellung gegen Bulgarien in Luzern und überhaupt einer beeindruckenden Qualifikations-Kampagne, die die Nati noch vor Europameister Italien auf dem ersten Rang abschloss, feierten die Spieler mitsamt Staff ausgiebig in den Katakomben der Swissporarena in Luzern. Mit Getränken aus dem Hause Eichhof Luzern prosteten sich die Stars zu, und hier formierten sie sich zu einem Gruppen-Jubel-Feier-Bild, das Fabian Schär seinen 77'951 Followern auf Twitter präsentierte. Bildunterschrift: «We did it!» (mme)

16. November: Luzern-Faktor bei der Schweizer Fussball Nati

Es war ein Fest, das die Schweizer Fussball-Nati gestern Montag in der Swissporarena in Luzern veranstaltete. Souverän gewann sie gegen Bulgarien mit vier zu null, wobei der Sieg auch viel höher hätte ausfallen können, wir denken an die zwei Pfostenknaller, an die beiden wegen Abseits aberkannten Tore und die zahlreichen nicht genutzten Grosschancen.

Nach dem Spiel war die Allmend eine Festhütte, kaum jemand ging nach Spielschluss sofort heim, alle wollten in Luzern die Nati-Helden feiern. Vielleicht auch darum, weil diese Ausgabe der Nati einen erstaunlich grossen FCL-Faktor hat.

Ruben Vargas, Torschütze am Montag und einer der besten Spieler auf dem Feld, wurde beim FCL ausgebildet und spielte bis 2019 in Luzern, ehe er zu Augsburg wechselte.

Remo Freuler, unermüdliche Laufmaschine im Mittelfeld der Schweizer Nati. Er schoss in 63 Spielen für den FC Luzern zwischen 2014 und 2016 neun Tore, bis er zu gut wurde für die Super League und seither bei Atalanta Bergamo regelmässig in der Champions League kickt.

Cedric Itten, hat eine Traum-Tor-Quote in der Nati (7 Spiele / 4 Tore) – auch gestern in der Swissporarena topfte er. Hier spielte er schon in der Saison 2016/2017 für den FCL.

Und dann natürlich: Der grosse Murat Yakin. «Murat Yakin ist der absolute Wahnsinn», titelte unser Kommentator François-Schmid-Bechtel. Und wo hat Murat Yakin einen grossen Schritt in seiner Trainerlaufbahn vorwärts gemacht? Genau, beim FC Luzern. Er war der erste FCL-Trainer in jener Swissporarena, in welcher er nun am Montag als Nati-Trainer sein bisheriges Husarenstück ablieferte. 2011/2012 führte er den FCL in den Cupfinal und klassierte die Luzerner in der Meisterschaft auf Rang 2; so gut schnitten die Luzerner in der Liga seither nie mehr ab.

Murat Yakin: der Nati-Trainer lässt sich in Luzern feiern.

Murat Yakin: der Nati-Trainer lässt sich in Luzern feiern.

Bild: Urs Flüeler, Keystone (Luzern, 15. November 2021)

Natürlich hat auch der FC Luzern Freude am hohen Luzern-Faktor der Nati. Der Verein gratulierte seinen ehemaligen Spielern mit diesem Tweet, darunter natürlich auch Jonas Omlin, der ebenfalls in Luzern fussballerisch gross wurde:

Die Frage sei also erlaubt: Hätte die Schweizer Nati auch ohne Spieler und Trainer mit einer Luzerner Vergangenheit am Montag derart überzeugend, abgeklärt und faszinierend aufgetrumpft?

Die Frage ist nicht abschliessend zu beantworten, auf jeden Fall steht aber fest: Luzern ist ein gutes Pflaster für die Nati. Hier gab es etwa die 5:2-Party in der Nations League gegen Belgien. Es war einer von neun Siegen in den letzten zehn Nati-Spielen in Luzern. Hopp Schwiiz, Hopp Lozärn! (mme)

14. November: Nati in Luzern

Eifrige Nati-Fans waren am Sonntagnachmittag bei der Einfahrt des «DreamBig-Busses» beim Hotel Schweizerhof in Luzern anwesend und haben sich ein paar Fotos und Erinnerungen mit ihren Stars gesichert. Um 16.15 Uhr machte sich die Nati auf den Weg in Richtung Swissporarena, das Abschlusstraining stand auf dem Plan. Am Montagabend trifft die Nati auf Bulgarien, das Spiel ist ausverkauft. (rem)

Die Nati-Spieler betreten den Bus.

Die Nati-Spieler betreten den Bus.

Bild: Pascal Linder

Video: PilatusToday

12. November: Die Stadt Luzern verschwindet im Nebelmeer

Ein nebliger Morgen in der Leuchtenstadt, fotografiert von unserer Leserin.

Ein nebliger Morgen in der Leuchtenstadt, fotografiert von unserer Leserin.

Bild: Leserin Sandra Waldispühl (Luzern, 12. November 2021)

Wer heute Morgen in der Stadt Luzern unterwegs ist, muss sich gut auskennen – mehr als 200 Meter weit sieht momentan wohl niemand. Doch weshalb versinkt die «Leuchtenstadt Luzern» im Herbst regelmässig im Nebel? Gemäss MeteoSchweiz gibt es vier Voraussetzungen für Nebellagen: Schwache Sonneneinstrahlung, wenig Wind, wenig Bewölkung und ein «Becken», in dem sich der Nebel sammeln kann. In der kalten Herbstluft kann Feuchtigkeit weniger gut gespeichert werden als im Sommer bei warmen Temperaturen. Sie wird deshalb in der Form von Wassertröpfchen wieder abgegeben – so entstehen Dunst und Nebel. Dazu fehlt es der tiefer stehenden Sonne im Herbst oft an der Kraft, den Nebel aufzulösen.

Die gute Nachricht: Laut SRF Meteo sollte sich der Nebel im Laufe des Tages teilweise auflösen. Und für alle, die an diesem Freitag nicht ortsgebunden sind, noch einen Tipp: Über 700 Metern ist es sonnig. (mha)

Einen solchen Anblick treffen Sie vielleicht auch heute auf dem Sonnenberg an (Höchster Punkt liegt 800 m.ü.M.).

Einen solchen Anblick treffen Sie vielleicht auch heute auf dem Sonnenberg an (Höchster Punkt liegt 800 m.ü.M.).

Bild: Leser Walter Buholzer (Sonnenberg, 11. November 2021)

10. November: Dieser Kiosk am Paulusplatz ist jetzt voll automatisiert

Bier, Zigaretten und Heissgetränke wie ein Café Crème, aber auch saisonale Snacks wie beispielsweise Magenbrot: Das und vieles mehr gibt's im Pauluskiosk am Luzerner Paulusplatz. Typische Kioskprodukte eben. Allerdings steht in dem Häuschen seit kurzem keine Person mehr hinter dem Tresen, die das alles verkauft und mit der man noch ein bisschen plaudern könnte. Nein. Alles wird in diesen vier Automaten feilgeboten:

Der automatisierte Paulus-Kiosk

Der automatisierte Paulus-Kiosk

Bild: hor (9. November 2021)

«Gewiss kann man nun rund um die Uhr Waren kaufen, dennoch ist die Schliessung des Kiosks ein Verlust für das Quartier», sagt Andreas Gervasi, Co-Präsident des Quartiervereins Obergrund. «Denn das Lokal war ein Treffpunkt, belebte die Obergrundstrasse und sorgte für eine gewisse soziale Kontrolle im benachbarten Lindengärtli.» Wer lieber weiterhin am einem bedienten Kiosk einkaufen möchte, kann in der Umgebung auf folgende Adressen ausweichen: Bleicherstrasse 23 oder Moosmattstrasse bei der Bushaltestelle Breitenlachen. (hor)

10. November - Die Meldung, dass das Lichtfestival Lilu 2022 stattfinden wird, musste leider zurückgezogen werden. Dies, weil die Durchführung noch nicht sicher ist, wie Luzern Tourismus meldet.

10. November – Website der Stadt Luzern unter den Top 10 schweizweit

So präsentiert sich die Stadt Luzern auf ihrer Website.

So präsentiert sich die Stadt Luzern auf ihrer Website.

Bild: Screenshot

Die Stadt Luzern erhält für ihren Internetauftritt 0,68 Punkte von einem möglichen und erreicht damit Rang neun aller Schweizer Gemeinden. Die Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften untersuchte gemeinsam mit Kpmg Schweiz 171 Schweizer Gemeinden für den «Digitalen Städtemonitor Schweiz». Die ersten drei Plätze belegen Bern, Zürich und Dietikon, am Ende der Rangliste befinden sich Tourismusorte wie Zermatt und Arosa. Bewertet wurden gemäss «Tages-Anzeiger» die Bürgerfreundlichkeit und die Verständlichkeit der angebotenen Dienstleistungen. (mha)

8. November – «Rudolf» macht sich auf dem Inseli breit

Die ersten Hütten auf dem Inseli stehen bereits.

Die ersten Hütten auf dem Inseli stehen bereits.

Bild: hor (Luzern, 8. November 2021)

Holz in allen möglichen Formaten stapelt sich derzeit auf dem Luzerner Inseli: Es sind die ersten Vorboten für «Rudolfs Weihnacht». Zum zweiten Mal nach 2019 verwandelt sich das Areal vom 19. November bis und mit 23. Dezember in ein üppig dekoriertes, weihnächtliches Dorf mit allerlei Essen, Trinken und Geschenkideen. Und das noch gestapelte Holz dient natürlich als Material für diverse Hütten und Chalets:

Unter diesem Dach gibt's schon bald was zu futtern.

Unter diesem Dach gibt's schon bald was zu futtern.

Bild: hor (Luzern, 8. November 2021)

8. November – Neue Schuhe fürs Kinderheim

Kleine Füsse ganz warm eingepackt: Für die Kinder vom Kinderheim Titlisblick kann der Winter kommen.

Kleine Füsse ganz warm eingepackt: Für die Kinder vom Kinderheim Titlisblick kann der Winter kommen.

Bild: PD

Jubilarinnen beschenken Jubilaren: So könnte man die herzliche Geste des Krienser Schuhgeschäfts Iff Schuhkultur an das Kinderheim Titlisblick in Luzern bezeichnen. Denn: Das 125-Jahre-Jubiläum des Schuhgeschäfts fällt heuer mit dem 75-jährigen Bestehen des Kinderheims zusammen.

Für die beiden Organisationen Grund genug, um zusammenzuspannen. Einige Kinder vom Titlisblick durften einen Ausflug mit dem Bus zur Iff Schuhkultur unternehmen, warme Schuhe anprobieren – und diese gleich kostenlos mitnehmen. Judith Haas, seit 12 Jahren Leiterin des Kinderheims Titlisblick, sagt erfreut: «Gute Winterschuhe sind für Kinder enorm wichtig. Und oft haben Kinder, welche aus einem problembelasteten familiären Umfeld kommen, keine so guten Schuhe.»

Beatrice Iff an der Arbeit.

Beatrice Iff an der Arbeit.

Bild: PD

Initiiert hat die Geschenkaktion Beatrice Iff. Auch für sie und ihr Team war es ein erlebnisreicher Nachmittag. Sie sagt: «Für die Kinder war es ein Erlebnis warme Schuhe zu erhalten, welche perfekt passen. Nun kann der Winter kommen.» Zwei Jubiläen, sinnvoll umgesetzt und strahlende Kinderaugen bleiben in bester Erinnerung. (stp)

8. November – Stadt lässt Weihnachtsbeleuchtung montieren

Bei der Seebrücke wurde am Montagmorgen die Weihnachtsbeleuchtung montiert.

Bei der Seebrücke wurde am Montagmorgen die Weihnachtsbeleuchtung montiert.

Bild: mme (Luzern, 8. November 2021)
Wenige Tage vor dem 1. Advent wird die offizielle Weihnachtsbeleuchtung der Stadt Luzern, hier jene bei der Seebrücke, eingeschaltet.

Wenige Tage vor dem 1. Advent wird die offizielle Weihnachtsbeleuchtung der Stadt Luzern, hier jene bei der Seebrücke, eingeschaltet.

Archivbild LZ

Mitte Oktober hielt Weihnachten in Form von Deko in den Warenhäusern Einzug, gegen Ende Oktober folgten einige Restaurants Unter der Egg, wo dann bereits wahre Weihnachts-Wunder-Welten aufgestellt wurden, regelmässige Leserinnen und Leser unseres Trottoir-Tickers sind darüber im Bilde. Spätestens seit Montagmorgen ist nun auch die öffentliche Hand in vorweihnächtlicher Stimmung: Am Morgen des 8. November liess die Stadt schon mal die Weihnachtsbeleuchtung bei der Luzerner Seebrücke montieren. Doch dauert es noch ein bisschen, bis sie ihren Lichterglanz erstrahlen lässt: Erstmals eingeschaltet wird sie am 25. November um 18.30 Uhr, also drei Tage vor dem 1. Advent, der dieses Jahr auf den Sonntag, 28. November fällt. (mme)

Video: Tele 1

7. November – «Facebook auf Papier» wird am Schlossberg rege genutzt

Bild: rk

Vor dem städtischen Quartierbüro am Schlossberg (Maihof) hängt seit Ende letzter Woche ein Plakat, welches die Passantinnen und Passanten zu Kreativität aufruft. «Zeichne, was dir Freude macht», heisst es darauf. Von der Gelegenheit wurde übers Wochenende bereits rege Gebrauch gemacht - wenn auch nicht gerade in künstlerischer Hinsicht: Statt Zeichnungen sind vor allem Fussball-Slogans, Abstimmungsparolen und Liebeserklärungen zu lesen. Alles, was die Leute in diesen verrückten Zeiten halt so beschäftigt – ein Facebook in Papierform sozusagen. (rk)

5. November – Die Bahnhof-Migros wird umgebaut

Auch das Sortiment an der Migros im Untergeschoss des Luzerner Bahnhofs wird ausgebaut.

Auch das Sortiment an der Migros im Untergeschoss des Luzerner Bahnhofs wird ausgebaut.

Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 1. Juli 2020)

Die Erweiterung der Filiale der Migros im Untergeschoss des Luzerner Bahnhof steht kurz bevor. Wie aus einer Mitteilung des Unternehmens hervorgeht, steht ab kommendem Donnerstag etwa ein umfangreicheres Sortiment auf einer vergrösserten Verkaufsfläche zur Verfügung. Zudem werden die Ein- und Ausgangsbereiche voneinander getrennt. Ausserdem werden vier zusätzliche Self-Checkout-Stationen eingerichtet. Der Migros-Supermarkt bietet nach der Wiedereröffnung auch einen Textilreinigung-Service an. Der Umbauarbeiten dauern vom 8. November, 20 Uhr, bis und mit 10. November. Während der Arbeiten ist die Filiale geschlossen. (stp)

5. November – Das Café Luz wird vergittert

Die Absperrgitter fügen sich harmonisch in die Gebäudestruktur ein.

Die Absperrgitter fügen sich harmonisch in die Gebäudestruktur ein.

Visualisierung Dolmus AG

Das Seebistro Luz bei der Schifflände gegenüber des Luzerner Bahnhofs hat zunehmend mit Vandalismus zu kämpfen. Deshalb soll der Aussenbereich des Cafés nachts jeweils abgeriegelt werden. Das Luz hat ein entsprechendes Baugesuch bei der Stadt eingereicht. Die Gitter sollen zum denkmalgeschützten Gebäude passen, wie es im Baugesuch heisst. Während den Öffnungszeiten des Bistros bleiben die Gitter jeweils hochgeklappt. Dass das Seebistro gerade jetzt einen zusätzlichen Schutz plant, ist kein Zufall. Zum Baugesuch gehört nämlich auch die Erneuerung der Aussenküche. Die neue Küche soll schliesslich nicht gleich den Vandalen zum Opfer fallen. (rk)

4. November - endlich ändert auch die CVP Stadt Luzern ihren Namen

Städter brüsten sich ja bisweilen, schneller zu sein als andere. In Sachen Namenswechsel liess sich die CVP Stadt Luzern aber besonders viel Zeit: Während sich die Parteikolleginnen und -kollegen in den Nachbargemeinden längst mit dem neuen Namen «Die Mitte» schmückten, hielt die CVP-Fraktion im Luzerner Stadtparlament bisher hartnäckig am alten Namen fest. Schliesslich, so das Argument, habe man den Namenswechsel ja noch nicht offiziell vollzogen.

Es muss eben alles seine Ordnung haben. Am Dienstag war es dann aber endlich soweit: Die Delegiertenversammlung beschloss mit 49 Ja und einer Enthaltung, den Namen «CVP» aus den Vereinsstatuten zu streichen und stattdessen «Die Mitte» zu schreiben. Nun ist der Namenswechsel also vollzogen. Auf dem Papier jedenfalls. Wer allerdings die neue Webadresse www.diemitte-stadtluzern.ch eintippt, landet - Überraschung: bei der CVP. (rk)

4. November – Ticketverkauf für Winteruniversiade gestartet: Das teuerste kostet 10 Franken

2019 fand die Winteruniversiade in Russland statt. Im Bild der Schweizer Skifahrer Yannick Chabloz beim Slalom-Final.

2019 fand die Winteruniversiade in Russland statt. Im Bild der Schweizer Skifahrer Yannick Chabloz beim Slalom-Final.

Mikhail Tereshchenko / Tass

Am 11. Dezember wird in Luzern die Winteruniversiade eröffnet: 1600 Hochschulsportler aus aller Welt reisen dann in die Zentralschweiz, um sich in den klassischen Winterdisziplinen zu messen. Wer mit den Athletinnen und Athleten live mitfiebern will, kann ab sofort Tickets reservieren. Und diese sind erstaunlich günstig: Der Eintritt zu Highlights wie der Eiskunstlauf-Gala oder dem Curling-Final kostet lediglich 10 Franken. Die Mehrheit der Wettkämpfe ist sogar gänzlich kostenlos. Ein Eintrittsticket braucht es aber in jedem Fall. Reservieren kann man diese über folgenden Link: www.winteruniversiade2021.ch

Wichtig: Sobald man eine Halle oder eine Tribüne betritt, muss man ein Covid-Zertifikat vorweisen. Dies ist Teil des Schutzkonzepts.

3. November – Luzern auf Platz 8 der veganerfreundlichen Städten

Bild: PD

In welchen Städten kommen Vegetarier und Veganerinnen besonders auf ihre Kosten? Das Portal Holidu.ch hat eine Top-10-Rangliste der Schweizer Städte erstellt, wie das Gastrojournal berichtet. Luzern landet dabei auf dem 8. Platz. In Luzern kommen gemäss dem Rating auf 10'000 Einwohner 6 Restaurants, in denen es ein reichhaltiges vegetarisches und veganes Angebot gibt. Wenig überraschend sind die grossen Städte Zürich, Bern und Basel alle auf den oberen Rängen. Doch der Platz 1 ist dann doch überraschend: Es ist die Stadt Zug, wo die Dichte an veganen und vegetarischen Angeboten so gross wie nirgends sonst ist (8,8 Restaurants/10'000 Einwohner).

Zurück zu Luzern: Auch wenn Veganer und Vegetarierinnen hier nicht hungern müssen, ist die Zahl der Restaurants, die vollständig auf Fleisch oder Tierprodukte verzichten, sehr klein. Rein vegane Küche bieten Karls Kraut (St. Karli Quai) sowie der neue Take-away Vegitat an der Bleicherstrasse. Ohne Fleisch, aber teilweise mit Milch- und Eierprodukten kocht Tibits im Bahnhof. (rk)

2. November: Regenbogen über Luzern wärmt das Herz

Bild: PD/Käslin

«Mini Farb ond dini, das get zäme zwöi...» Ein prächtiger Regenbogen hat sich heute am frühen Nachmittag über der Stadt Luzern aufgetan. So lässt sich der Start in die neue Arbeitswoche aushalten, vor allem weil es ja schon Dienstag ist – dank sei dem gestrigen Feiertag. (hor)

2. November: Offizielles Spanien ehrt Luzerner Restaurant

Das «Bolero» in Luzern bietet unter anderem eine grosse Auswahl von Tapas und Paellas sowie spanische Weine an.

Das «Bolero» in Luzern bietet unter anderem eine grosse Auswahl von Tapas und Paellas sowie spanische Weine an.

Bild pd

Grosse Ehre für das Restaurant Bolero am Bundesplatz in Luzern: Es erhält als eines von drei Restaurants in der Schweiz die Zertifizierung «Restaurants from Spain». Dies teilte die Wirtschaft- und Handelsabteilung der spanischen Botschaft in Bern mit. Bei diesem Qualitätslabel handelt es sich um ein Pilotprojekt des spanischen Instituts für den Aussenhandel (ICEX). Es wird in ausgewählten Ländern, darunter der Schweiz, getestet. Es ist «ein Instrument zur Unterstützung und Anerkennung von Restaurants, die sich auf die spanische Küche konzentrieren und das Qualitätsniveau garantieren». Das «Bolero» in Luzern bietet unter anderem eine grosse Auswahl von Tapas und Paellas sowie spanische Weine an. Die Preisverleihung im «Bolero» findet am Montag, 22. November, statt, in Anwesenheit der ICEXC-Geschäftsführerin María Peña Mateos. Die beiden anderen neu zertifizierten Restaurants in der Schweiz sind das «Casa Aurelio» und das «Casa d’Oc», beide in Zürich. (hb)

1. November - jetzt ist auch der Nagellack vegan

Können jetzt auch Veganerinnen an den lackierten Nägeln kauen? Dieses Schild sahen wir heute anlässlich des Weltvegantages an der Bahnhofstrasse 24-26. Nun, selbstverständlich enthält dieser Nagellack keine Produkte tierischen Ursprungs. Das bedeutet, dass auf bestimmte Farbpigmente und Substanzen verzichtet wird, so beispielsweise auf ein rotes Pigment, das durch das Quetschen von Nepal-Schildläusen entsteht und für rote, rosafarbene und braune Lacke verwendet wird. (sam/rem)

Der Laden von Aveda Luzern - Marc & Arnold Hair Salon & Spa

Der Laden von Aveda Luzern - Marc & Arnold Hair Salon & Spa

Bild: sam

29. Oktober – Haarbilder im Historischen Museum

Haare als ungewöhnliches Detail, die das Andenken schmücken.

Haare als ungewöhnliches Detail, die das Andenken schmücken.

Bild: PD

Im Historischen Museum in Luzern werden Bilder zu früheren Andenken an verstorbene Personen aufbewahrt, wie dieses mitteilt. Auf diesen Bildern zu sehen sind kleine Gedenkstätten in Form eines Miniatur-Grabsteins, wobei die Bekränzung aus Haar geflochten wurde. Ab Ende des 18. Jahrhunderts war der Brauch, solche Trauerandenken anfertigen zu lassen und aufzustellen, in ganz Mitteleuropa gang und gäbe. Diese Andenken waren Ausdruck einer persönlicher Wertschätzung der Verstorbenen.

Das Ensemble im Historischen Museum ist Marie Winiker gewidmet, die 1899 in Inwil verstorben ist. Über sie ist wenig bekannt – durch das liebevoll hergestellte Trauerandenken wird aber klar, dass sie zumindest ein Kind gehabt haben muss. Denn «Andenken an die liebe Mutter» steht in zierlicher Schönschrift auf dem kleinen Grabstein. Obwohl dieser Brauch heutzutage morbid erscheinen könnte, ist es für Almut Grüner, Direktorin der Kantonalen Museen Luzern, etwas wertvolles:

«Wir erfahren, wie wichtig es ist, damals wie heute, die Erinnerung an einen geliebten Menschen zu erhalten.»

27. Oktober – «Café Rex» erwacht zu neuen Leben

Noch gibt es alle Hände voll zu tun, doch am Donnerstag wird das «Rex» neu eröffnet.

Noch gibt es alle Hände voll zu tun, doch am Donnerstag wird das «Rex» neu eröffnet.

Bild: sam
Sascha Welz führte in Luzern schon etliche Gastrobetriebe.

Sascha Welz führte in Luzern schon etliche Gastrobetriebe.

Der langjährige Luzerner Gastronom Sascha Welz kehrt an die Burgerstrasse zurück, hat jedoch die Strassenseite gewechselt. Vor gut 20 Jahren wirtete er auf der anderen Seite in «Die Bar», der Vorgängerin von «Tschuppi's Bar». Jetzt eröffnet er am Donnerstag am 16 Uhr das ehemalige Traditions-Café Rex an der Burgerstrasse 22 im TCS-Haus. Geplant ist, morgens 8 Uhr zu öffnen mit Kaffee und Gipfeli, am Mittag kleine Menüs und Paninis anzubieten und abends soll eine kleine Karte den Hunger stillen.

Zur Zeit sind noch die Handwerker an der Arbeit. Doch morgen Donnerstag ab 16 Uhr wird gestartet, wie Sascha Welz auf Anfrage sagt. «Mit dem Wegfall der Ufschötti fielen auch die Einnahmen weg, ich musste was Neues starten, das Rex ist die Gelegenheit.» Geführt wird das Lokal, das innen 40 und draussen 20 Plätze bietet, von Michi Ziegler. Der Mittzwanziger ist kein unbekanntes Gesicht in der Luzerner Gastroszene. Michi Ziegler war schon in der Bar Berlin tätig und startet jetzt mit Wirtepatent an der Burgerstrasse 22.

Wirt Michi Ziegler startet neu im «Café Rex» an der Burgerstrasse 22.

Wirt Michi Ziegler startet neu im «Café Rex» an der Burgerstrasse 22.

Bild: sam

27. Oktober – Es weihnachtet immer mehr

In rund zwei Monaten ist Weihnachten, und Luzern wird schon jetzt immer festlicher. Hier ein Baum Unter der Egg.

In rund zwei Monaten ist Weihnachten, und Luzern wird schon jetzt immer festlicher. Hier ein Baum Unter der Egg.

Bild: mme (Luzern, 27. Oktober 2021)

Kürzlich war hier im Trottoir-Ticker die Rede davon, dass die Warenhäuser bereits weihnächtlich dekoriert sind. Das war am 19. Oktober. Spätestens seit Mittwoch 27. Oktober ist Weihnachten auch im öffentlichen Raum der Stadt angekommen. Einige Gastrobetriebe unter der Egg geben alles und schmücken die Hallen mit Bäumen, Kugeln und Lichtern. Auch in Schaufenstern hält die festliche Zeit zunehmend Einzug. Es weihnachtet immer mehr in Luzern! (mme)

Beim Restaurant Pfistern Unter der Egg stellen Angestellte am Mittwoch Weihnachtsbäume auf und schmücken diese mit Lichterketten.

Beim Restaurant Pfistern Unter der Egg stellen Angestellte am Mittwoch Weihnachtsbäume auf und schmücken diese mit Lichterketten.

Bild: mme (Luzern, 27. Oktober 2021)
Strahlt Gemütlichkeit aus: Ein Schaufenster von PKZ im Weihnachtslook in der Luzerner Altstadt.

Strahlt Gemütlichkeit aus: Ein Schaufenster von PKZ im Weihnachtslook in der Luzerner Altstadt.

Bild: mme (Luzern, 27. Oktober 2021)

25. Oktober – Luzerner Polizei ist hässig

Die Luzerner Polizei versteht die Welt nicht mehr - nach einem Vandalen-Akt während eines Einsatzes setzte sie einen Post ab, für polizeiliche Verhältnisse ungewohnt emotional abgefasst - sie schrieb: «Nachdem wir von einer medizinischen Hilfeleistung zu unserem Fahrzeug zurückkehrten, wurden wir von diesem Schriftzug begrüsst. Wir fassen zusammen: Wir helfen einem Menschen und während dieser Zeit wird unser Fahrzeug beschädigt! Echt jetzt?!»

Dann folgend mahnende Worte der Polizei: «Wir würden gerne unserem eigentlichen Job nachgehen, statt uns mit solchen Sachbeschädigungen zu beschäftigen. Danke fürs Mit- und Weiterdenken.»

25. Oktober – Von der «Strasse» in den Orchestersaal

Eine aussergewöhnliche Kombination: Loredana und klassische Musik. King Lori, wie sich die Luzerner Rapperin selbst nennt, tritt im Rahmen von Red Bull Symphonic mit einem klassischen Orchester auf. Am 24. und 25. November sind im KKL zwei Live-Konzerte geplant, wie Red Bull in einer Mitteilung schreibt. Unterstützt wird Loredana dabei von einem Orchester, welches ihre Songs in einer neuen musikalischen Aufmachung daherkommen lässt und speziell für das Projekt zusammengestellt worden ist.

Die Rapperin aus Emmen wagt sich auf neues Terrain.

Die Rapperin aus Emmen wagt sich auf neues Terrain.

Bild: PD

Wie Red Bull verkündet, dürfe man sich zudem auf musikalische Überraschungsgäste auf der Bühne freuen. Die Leitung des Projekts übernimmt der deutsche Pianist und Arrangeur Lillo Scrimali, der bereits bei TV-Produktionen wie «Let’s Dance» und «The Voice of Germany» tonangebend gewesen sei. Weitere Informationen zum Konzert gibt es unter www.redbull.com. Zum Universum von Loredana geht es hier:

24. Oktober – Polizeiauto im Abendrot, VBL-Bus unter Regenbogen

Ihre Social Media-Kanäle nützen Institutionen wie die Luzerner Polizei oder die Luzerner Verkehrsbetriebe nicht nur, um über Umleitungen, Verkehrsbehinderungen und derlei zu informieren, sondern gerne auch zur Unterhaltung. Die Luzern Polizei zum Beispiel inszeniert gerne mal ein Patrouillenfahrzug im Sonnenuntergang, kürzlich stellte sie diesen Post auf Insta: