Kanton Luzern
Regierungsrat erhöht die Pensen für Schulsozialarbeit

Die Massnahmen sollen der Prävention und Minimierung von psychischen Belastungen in der Volksschule dienen. Das kostet gut
1,3 Millionen Franken.

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Der Luzerner Regierungsrat stockt in den Schulzimmern auf: Für das Schuljahr 2021/22 hat er gemäss einer Medienmitteilung beschlossen, die Pensen der schulpsychologischen Dienste und der Schulsozialarbeit sowie das Kontingent für SOS-Massnahmen um zehn Prozent zu erhöhen. Diese Massnahmen sollen psychische Belastungen der Kinder minimieren und der Prävention dienen.

Die Massnahmen sind auf dieses eine Schuljahr befristet und kostet rund 1,33 Millionen Franken, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Diese werden je zur Hälfe vom Kanton und den Gemeinden getragen.

Massnahmen sind die Folgen eines Kantonsratspostulats

Dieser Schritt des Regierungsrats geht auf ein Postulat von Andy Schneider (SP) zurück. Dieses wurde am 15. März eröffnet. Schneider hatte damals den Regierungsrat aufgefordert, Massnahmen zu ergreifen, «um auf die negativen psychosozialen Folgen der Corona-Pandemie zu reagieren und weiteren Verschlechterungen vorzubeugen», wie aus dem Postulat hervorgeht. (zgc)