Abstimmung
In Einsiedeln scheitert das Mediengesetz deutlich

Viermal Nein: So hat Einsiedeln bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Einsiedeln: 66 Prozent Nein zum Medienpaket

Die Ergebnisse in Einsiedeln: 66 Prozent Nein zum Medienpaket

(chm)

Die klare Mehrheit der Abstimmenden in Einsiedeln hat zum Mediengesetz Nein gestimmt. Mit einem Nein-Anteil von 66 Prozent verwirft die Gemeinde die Vorlage. Mit einem fast identischen Nein-Stimmenanteil von 66.1 Prozent lehnte auch der Kanton Schwyz die Vorlage ab. In der Schweiz lautete das Ergebnis 54.6 Prozent Nein.

Bei Vorlagen, die sich um die öffentliche Finanzierung der Medien drehten, hat Einsiedeln in den vergangenen Jahren folgendermassen abgestimmt: Zur No-Billag-Initiative zur Abschaffung der Fernseh- und Radiogebühren stimmte die Gemeinde 2018 67.7 Prozent Nein. Beim Systemwechsel zu einer geräteunabhängigen Empfangsgebühr (RTVG-Gesetz, 2015) sagte die Gemeinde 57.8 Prozent Nein.

Die No-Billag-Initiative hatte keine Chance vor dem Volk und wurde mit 71,6 Prozent Nein abgelehnt. Das RTVG-Gesetz kam dagegen zustande, wobei die Befürworter nur gerade mit rund 3600 Stimmen Unterschied gewannen.

Beim Mediengesetz ist ein deutlicher Röstigraben erkennbar. Die Ja-Stimmenanteile unterscheiden sich zwischen der deutschen und der französischen Sprachregion um rund 15 Prozentpunkte. In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 58 Prozent Nein zum Mediengesetz, in der Romandie hiess es 57 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 53 Prozent Nein. Die Ablehnung in Gemeinde Einsiedeln fiel somit stärker aus als in der Deutschschweiz.

Mehrheit gegen Abschaffung der Emissionsabgabe

Nein zur Abschaffung der Emissionsabgabe in Einsiedeln: Eine Mehrheit von 57.4 Prozent der Stimmenden verwarf die Vorlage. Mit einem ähnlichen Nein-Stimmenanteil von 56.2 Prozent lehnte auch der Kanton Schwyz die Vorlage ab. Das nationale Ergebnis war 62.7 Prozent Nein.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 64 Prozent Nein zur Abschaffung der Emissionsabgabe, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 55 Prozent Nein.

Mehrheit gegen Tabakwerbeverbot

Zum Tabakwerbeverbot hat eine Mehrheit in Einsiedeln ein Nein eingelegt. Der Nein-Anteil betrug 59.7 Prozent. Mit einem ähnlichen Nein-Stimmenanteil von 60.3 Prozent lehnte auch der Kanton Schwyz die Vorlage ab. In der Schweiz lautete das Ergebnis 56.6 Prozent Ja.

Über eine Raucher-Vorlage stimmte die Schweiz zuletzt vor fast zehn Jahren ab, nämlich über die Volksinitiative zum Schutz vor Passivrauchen. Die Schweiz lehnte sie ab (66 Prozent Nein). In Einsiedeln lautete das Resultat: 74.9 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 60 Prozent Ja zum Tabakwerbeverbot, in den ländlichen gab es 50.9 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 53 Prozent Ja. Einsiedeln zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Stadt und stimmte somit anders ab als die Mehrheit in den Städten.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Tabakwerbeverbot gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche 13 Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 53 Prozent Ja zum Tabakwerbeverbot, in der Romandie hiess es 67 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 58 Prozent Ja. Die Gemeinde Einsiedeln stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Wuchtiges Nein zum Tierversuchsverbot

Nein zum Tierversuchsverbot in Einsiedeln: Eine sehr deutliche Mehrheit von 81.1 Prozent der Stimmenden lehnten die Vorlage ab. Mit einem ähnlichen Nein-Stimmenanteil von 82.3 Prozent lehnte auch der Kanton Schwyz die Vorlage ab. Das nationale Ergebnis war 79.1 Prozent Nein.

Mit 47.1 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Einsiedeln praktisch gleichauf mit jener im Kanton Schwyz (47.4 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 44.1 Prozent.

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Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.