Strafuntersuchung

Zürcher Staatsanwaltschaft ermittelt im Fall um Pierin Vincenz

Ex-Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz. (Archivbild)

Ex-Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz. (Archivbild)

Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung gegen unbekannt wegen Bankgeheimnisverletzung eröffnet. Hintergrund ist der Fall um den Ex-Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz.

Hintergrund der Strafuntersuchung ist die Publikation von privaten Banktransaktionen im Jahr 2016. Damals veröffentlichte der Finanzblog "Inside Paradeplatz" detaillierte Informationen zu Transaktionen des Ex-Aduno-Chefs Beat Stocker ab seinen Konti bei der Bank Julius Bär. Unter anderem flossen Millionenbeträge an seinen Freund und Geschäftspartner und damaligen Raiffeisen-Chef Vincenz.

Die Staatsanwaltschaft bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA eine entsprechende Meldung der "Handelszeitung" vom Mittwoch.

Aufgeschreckt durch die wiederholten Indiskretionen gab die Bank Julius Bär im Herbst 2016 eine interne Untersuchung in Auftrag, durch die herausgefunden werden sollte, wer im Finanzkonzern die mutmassliche Bankgeheimnisverletzung begangen habe.

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