Novartis
Verwaltungsratspräsident Reinhardt: «Politischer Druck steigt»

Der Verwaltungsratspräsident des Pharmakonzerns Novartis, Jörg Reinhardt, sprach in seiner Begrüssungsrede an der diesjährigen Generalversammlung verschiedene Herausforderungen an. Unter anderem auch der steigende politische Druck.

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Novartis-Verwaltungsratspräsident Jörg Reinhardt

Novartis-Verwaltungsratspräsident Jörg Reinhardt

Nicole Nars-Zimmer

„Das wirtschaftliche Umfeld wird nicht einfacher", sagte Reinhardt am Dienstag in der St. Jakobshalle in Basel. Unter anderem steige der politische Druck aus den USA aber auch von Seiten der Europäischen Union. Hier gelte es konstruktive Lösungen zu finden .

Reinhardt sprach auch vom Fachkräftemangel, ohne jedoch auf die Masseineinwanderungsinitiative einzugehen. Er betonte indes, dass es bereits heute schwierig sei, gute Fachkräfte zu finden. Das abgelaufene Geschäftsjahr bezeichnete er trotz Patentverlusten und Preisdruck als gut. Novartis sei auf Kurs. „Dies spricht für die Stabilität des Unternehmens", so Reinhardt.

Damit dies auch so bleibe, brauche es weitere Innovationen. Denn aufgrund des demografischen Wandels sei Forschung noch wichtiger geworden, betonte der Verwaltungsratspräsident in seiner ersten Generalversammlung für den Basler Pharmakonzern. So sollen weiterhin rund 16 Prozent des Umsatzes in die Forschung fliessen.