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Vasella darf Business-Jets von Novartis weiterhin benutzen

Daniel Vasella darf Business-Flieger von Novartis weiter nutzen.

Daniel Vasella darf Business-Flieger von Novartis weiter nutzen.

Der abgetretene Novartis-Lenker Daniel Vasella darf seinen Firmenjet weiter nutzen. Als Ehrenpräsident des Pharma-Multis steht ihm die hauseigene Flotte zur Verfügung. Zur Flotte am Flughafen Basel-Mulhouse gehören insgesamt fünf Business-Jets.

Daniel Vasella kann geldwerte Leistungen wie etwa die Benutzung der firmeneigenen Businessjet-Flotte weiterhin in Anspruch nehmen. Die Novartis-Pressestelle bestätigt dies gegenüber der Zeitung «Der Sonntag»: «Für Tätigkeiten in Zusammenhang mit Novartis ist das Firmenflugzeug für Daniel Vasella nach wie vor verfügbar.»

Der Basler Pharmamulti betreibt eine hauseigene Fluggesellschaft. Die Operationen sind in der Japat AG, mit Sitz in Basel, gebündelt, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft von Novartis. Zur Flotte gehören drei Falcon-Jets des französischen Herstellers Dassault und zwei Global Express des kanadischen Herstellers Bombardier, schreibt «Der Sonntag». Laut Aviatikspezialisten werden die Jets weltweit eingesetzt, vor allem auf den Strecken nach Indien und in die USA, wo Novartis grosse Forschungs- und Produktionszentren unterhält. Als Heimflughafen dient der Flughafen Basel-Mulhouse.

Dort, am südlichen Ende des Airport-Geländes, unterhält Novartis einen eigenen Hangar mit Terminal. Der Komplex ist über eine separate Strasse zugänglich. Am Eingangstor zum Gelände prangt der Schriftzug «CAA/BAC Building». Für Piloten soll es auf dem Gelände Verpflegungs- und Übernachtungsmöglichkeiten geben. Ausserdem bietet es eine eigene Passkontrolle für Crew-Mitglieder und Passagiere.

Die Geschossfläche umfasst mehr als 6000 Quadratmeter. Der Hangar bietet laut französischen Medienberichten Platz für vier Jets. Ausserdem stehen den Managern von Novartis mehrere Helikopter zur Verfügung. Auch sie gehören zur Flotte der Novartis-Tochter. Vor ein paar Wochen ging ein Aufschrei durchs Land, als bekannt wurde, dass Vasella 72 Millionen Franken für ein sechsjähriges Konkurrenzverbot erhalten würde.

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