Bei Valora ging der Umsatz um 3,2 Prozent auf knapp über eine Milliarde Franken zurück. In einer Mitteilung vom Mittwoch führt das Unternehmen diesen Rückgang auf einen erhöhten Wettbewerbsdruck im Schweizer Detailhandel zurück sowie auf einen verstärkten Rückgang bei Presseerzeugnissen in Deutschland, historisch hohe Rohstoffpreise für Molkereiprodukte und abnehmende Frequenzen in Einkaufszentren.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT hat Valora um 14,1 Prozent gesteigert auf 34,7 Millionen Franken und der Reingewinn kletterte gar um 35,3 Prozent auf 24,1 Millionen Franken.

Mit diesen Gewinnzahlen hat der Kioskkonzern die durchschnittlichen Erwartungen der Analysten, die sich gegenüber der Finanznachrichtenagentur AWP geäussert hatten, übertroffen; beim Umsatz blieb der Konzern leicht darunter.

Valora hat sich in den letzten Jahren auf sogenannte kleinformatige Ladenkonzepte für Take-Away, Kaffee und Laugenbackwaren konzentriert. Diese Strategie scheint aufzugehen. So blickt der Konzern optimistisch ins zweite Halbjahr: Das Unternehmen bestätigt die bereits kommunizierten Ziele für das Betriebsergebnis und ein jährliches Wachstum des Bruttogewinns von 1 bis 3 Prozent.