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US-Heimmarkt bereitet Nike Probleme

Der Sportartikelriese Nike verdiente im letzten Quartal erneut deutlich weniger. (Archivbild)

Der Sportartikelriese Nike verdiente im letzten Quartal erneut deutlich weniger. (Archivbild)

Der Sportartikelriese Nike tut sich weiter schwer auf dem US-Heimatmarkt und hat im letzten Geschäftsquartal erneut deutlich weniger verdient. Der Überschuss schrumpfte verglichen mit dem Vorjahreswert um neun Prozent auf 767 Millionen Dollar.

Bereits im Vorquartal war der Gewinn kräftig gesunken. Den Umsatz konnte Nike in den drei Monaten bis Ende November dank guter Geschäfte im Ausland um fünf Prozent auf 8,6 Milliarden Dollar steigern, wie der Adidas-Rivale am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Wegen höherer Ausgaben und geringerer Gewinnspannen blieb dennoch weniger in der Kasse.

In Nordamerika, wo Nike einen Grossteil der Einnahmen erzielt, gingen die Erlöse um fünf Prozent zurück. Der Konzern kämpft hier mit scharfer Konkurrenz durch den kleineren Wettbewerber Under Armour, insbesondere aber durch den wieder erstarkten Rivalen Adidas.

Nike hatte Mitte Juni Pläne bekanntgegeben, seine Unternehmensstruktur zu vereinfachen und Stellen zu streichen. Ausserdem will Nike die Geschäftsfelder reduzieren und die Zahl der Schuhmodelle um 25 Prozent verringern.

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