Märkte
US-Anleger gehen mehr Risiken ein

Die US-Börsen haben ihren Aufwärtstrend fortgesetzt und dabei von einer wachsenden Risikobereitschaft der Anleger profitiert. Die Zusage der G20-Staaten, ihre Konjunkturprogramme nicht vorschnell zu beenden, eröffnete an den Märkten weitere Spielräume.

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Anleger gehen mehr Risiken ein (Archiv)

Anleger gehen mehr Risiken ein (Archiv)

Keystone

"Billiges Geld schürt weiter das Interesse an Aktien, und dies nicht nur in den USA, sondern weltweit", sagte ein Händler. Die New Yorker Börse hatte bereits in der vergangenen Woche Gewinne verzeichnet.

Der Dow Jones schloss zwei Prozent höher bei 10'226 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index gewann 2,2 Prozent auf 1093 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg um zwei Prozent und ging mit 2154 Punkten aus dem Handel.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,22 Milliarden Aktien den Besitzer. 2534 Werte legten zu, 503 gaben nach und 81 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,99 Milliarden Aktien 1861 im Plus, 811 im Minus und 108 unverändert.

An den US-Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen Staatsanleihen auf 101-06/32. Sie rentierten mit 3,478 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten auf 101.25/32 und hatten eine Rendite von 4,392 Prozent.