„Wir erhöhen die Preise je nach Kombiangebot zwischen 3 und 5 Franken“, sagt Cablecom-Sprecher Marc Maurer der Zeitung. Davon betroffen seien aber auch Einzelabos im Fernseh-Bereich. Kunden mit einem „Crazy Deal“-Abo müssen neu beispielsweise 70 statt 65 Franken monatlich bezahlen, das „Horizon Super Combi“ wird mit 117 Franken im Monat ebenfalls 5 Franken teurer. Kunden mit dem Einsteiger-Produkt „HD Mediabox Compact“ wiederum müssen nach der Erhöhung 7 statt 4 Franken monatlich bezahlen.

Weil es sich um eine einseitige Vertragsänderung handelt, muss UPC Cablecom beinahe all seinen Fernseh-Kunden ein Sonderkündigungsrecht einräumen.

Bis Anfang März können betroffene Kunden von ihren Verträgen zurücktreten oder auf ein anderes Abo wechseln. Allerdings wird dann die Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten erneuert – und allenfalls eine Aktivierungsgebühr von 49 Franken fällig. „Es sind immer mehr Sender in HD-Qualität und für jeden Geschmack das passende Programm verfügbar“, sagt Cablecom-Sprecher Maurer der Zeitung.

Dieser nachhaltige Ausbau der Dienstleistungen führe dazu, dass das Angebot auf verschiedensten Endgeräten genutzt werde und mache Investitionen in den Ausbau des eigenen Glasfaserkabelnetzes nötig. Dies und laufend steigende Betriebskosten zwängten das Unternehmen zur Preiserhöhung. UPC Cablecom wies Ende des dritten Quartals 2014 knapp 680‘000 bezahlende Digital-TV-Kunden aus. Hauptkonkurrentin Swisscom verbuchte zum selben Zeitpunkt 1,1 Millionen TV-Kunden.