St. Gallen
Uni St. Gallen und Schalke wollen Ex-Fussballer zu Sportmanagern ausbilden

Die Universität St.Gallen spannt mit dem deutschen Bundesligaclub FC Schalke 04 zusammen. Ehemalige Spitzensportler können sich in einem neuen Studienangebot innert vier Monaten zum Sportmanager ausbilden lassen.

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Die Universität St. Gallen und Schalke spannen zusammen und bieten einen Lehrgang zum Sportmanager an.

Die Universität St. Gallen und Schalke spannen zusammen und bieten einen Lehrgang zum Sportmanager an.

Keystone

Ein letztes Mal vor einer grossen Kulisse Fussballspielen. Dann mit 35 Jahren in Pension gehen, sich beruflich neu orientieren.

In dieser Ausgangslage befinden sich vor allem Fussballprofis nach ihrem letzten Wettkampf. «Mit einem Blumenstrauss werden sie verabschiedet und sind danach auf sich alleine gestellt», sagt Prof. Dr. Wolfgang Jenewein, Direktor des Lehrstuhls für Kauf- und Konsumverhaltensforschung an der Universität St.Gallen (HSG).

Damit ehemalige Spitzensportler nach ihrer Fussballkarriere die Möglichkeit haben, in der Wirtschaft Fuss zu fassen, hat die HSG in Zusammenarbeit mit dem Fussball-Bundesligist Schalke 04 ein Sportmanagement-Programm lanciert. Das schreibt die «St. Galler Zeitung».

Innert vier Monaten werden Teilnehmer in den Fächern Sportmanagement, Sportrecht, Marketing, Finanzen und Controlling unterrichtet. Ein Teil der Seminare soll dabei in der Schalker Veltins Arena in Gelsenkirchen stattfinden, der andere Teil in St. Gallen. Rund 18000 Franken kostet die gesamte Ausbildung.

«Gerade mal zehn Prozent der Profifussballer können nach ihrem Karriereende vom verdienten Geld leben. Der Rest muss einer Arbeit nachgehen», so Jenewein weiter.

Im Studiengang sollen namhafte Referenten auftreten: Die ehemaligen deutschen Fussballprofis Oliver Bierhoff, Markus Babbel oder Mammut-Chef Rolf Schmid.

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