UBS hofiert Kunden: Filialen werden für einen dreistelligen Millionenbetrag umgebaut
UBS hofiert Kunden: Filialen werden für einen dreistelligen Millionenbetrag umgebaut

Damit sich die Klientel bei der Grossbank wieder etwas «wohler fühlt», werden alle UBS-Filialen in der Schweiz renoviert. Dafür gibt die Bank einen dreistelligen Millionenbetrag aus.

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UBS will Filialen aufpolieren

UBS will Filialen aufpolieren

Keystone

Zur «ersten Priorität» erhebt UBS-Konzernchef Oswald Grübel den «Dienst am Kunden» im Wealth Management, wie die Zeitung «Sonntag» berichtet. Selbstkritisch gibt der UBS-CEO zu: «Früher vergass man etwas, dass man Gelder nicht nur akquirieren, sondern auch richtig verwalten muss.»

Der Umbau der 300 Geschäftsstellen wird laut dem Leiter der UBS-Unternehmenskommunikation, Peter Hartmeier, einen dreistelligen Millionenbetrag kosten. «Wir wollen den Servicegedanken auch architektonisch umsetzen», wie Hartmeier erklärt.

Bald auch neue Schalter?

Dass der Servicegedanke bei der UBS in den letzten Jahren in den Hintergrund gedrängt wurde, findet auch Wirtschaftsprofessor Walter Wittmann. «Es wäre schön, wenn die UBS mal wieder einen Schalter eröffnen würde, anstatt nur Geldautomaten aufzustellen», wettert er.

Dass es der UBS beim angekündigten neuen «Dienst am Kunden» um eine kommunikative Botschaft geht, glaubt auch der CEO der auf private Vermögensverwaltung spezialisierten Plenum Securities, Raimond Schuster: «Die Massnahmen dienen der Korrektur des angeschlagenen Images.» Schuster, der über sein Vermögensverwaltungsinstitut insgesamt 1,2 Milliarden Schweizer Franken betreut, kritisiert, dass die Banken und Hedge-Funds-Manager in der Vergangenheit nicht aktiv kommuniziert haben. (rsn)

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