Beteiligungen

Sotheby's wehrt sich gegen feindliche Loeb-Übernahme

Angst vor einer Übernahme: Aktionshaus Sotheby's (Archiv)

Angst vor einer Übernahme: Aktionshaus Sotheby's (Archiv)

Das traditionsreiche Auktionshaus Sotheby's wehrt sich gegen den feindlichen Übernahmeversuch durch den aggressiven Finanzinvestor Daniel Loeb. Dazu bedient sich das Auktionshaus eines Aktionärsrechteplans.

Die sogenannte Giftpille komme zum Einsatz, sollte ein Investor mehr als zehn Prozent der Stammaktien kaufen, teilte Sotheby's am Freitag mit. Mit diesem Vorgehen wolle man sich davor schützen, dass jemand den Konzern kontrolliere, dem nicht am Wohle des Unternehmens gelegen sei. Bisher halten alle Grossaktionäre weniger als zehn Prozent.

Loebs Fonds Third Point hatte jüngst seinen Anteil an Sotheby's auf 9,3 Prozent ausgebaut und stieg damit zum grössten Anteilseigner auf. Loeb kündigte umgehend an, den Rücktritt von Firmenchef William Ruprecht vorantreiben zu wollen, sollte er einen Sitz im Direktorium erhalten.

Er betonte, die 269 Jahre alte Institution benötige dringend einen Neuanstrich. So müsse das Unternehmen unbedingt expandieren. Loeb ist dafür berüchtigt, sich mit dem Management seiner Beteiligungen anzulegen. Dies war unter anderem auch bei Yahoo und Sony der Fall.

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