Wirtschaft

Schweizerische Nationalbank spricht sich mit weiteren Notenbanken zur Dollar-Versorgung ab

Die Schweizerische Nationalbank spricht sich mit anderen Notenbanken zur Dollar-Versorgung ab in der Corona-Krise.

Die Schweizerische Nationalbank spricht sich mit anderen Notenbanken zur Dollar-Versorgung ab in der Corona-Krise.

Weil in der Corona-Krise Dollars besonders gefragt sein dürften, spricht sich die Schweizerische Nationalbank (SNB) mit fünf Notenbanken der Welt ab. Dies soll die Versorgung mit der Leitwährung sicherstellen.

(dpa/sat) Weltweit führende Notenbanken stellen angesichts der Coronavirus-Krise die Versorgung des Finanzsystems mit der Weltreservewährung US-Dollar sicher. Zum einen werden die Kosten bereits bestehender gegenseitiger Dollar-Leihgeschäfte (Swaps) verringert. Zum anderen werden zusätzliche Leihgeschäfte mit einer längeren Laufzeit durchgeführt. Dies teilten die sechs beteiligten Notenbanken am Sonntagabend gemeinsam mit. Beteiligt an der gemeinsamen Aktion sind nebst der SNB die US-Notenbank Federal Reserve, die Europäische Zentralbank, die Bank of England, die Bank of Japan und die Bank of Kanada.

Wie die Notenbanken bekanntgaben, sollen neben den bestehenden Dollar-Geschäften mit einwöchiger Laufzeit Geschäfte mit rund dreimonatiger Laufzeit angeboten werden. Die ersten Geschäfte sollen schon ab Montag ablaufen und so lange wie notwendig fortgeführt werden. Damit soll die ordnungsgemässe Funktion des Marktes für Dollar-Liquidität sichergestellt werden. Banken benötigen Dollar für viele wichtige Finanzgeschäfte, nicht zuletzt mit Unternehmen.

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