Tourismus

Schweizer buchen Ferien zunehmend übers Smartphone

FImmer mehr Schweizer buchen ihre Ferien mit dem Handy. Zum Beispiel über Booking.com. (Archivbild)

FImmer mehr Schweizer buchen ihre Ferien mit dem Handy. Zum Beispiel über Booking.com. (Archivbild)

Die Einwohner der Schweiz buchen ihre Ferien zunehmend übers Smartphone statt mit Computer. In den vergangenen drei Jahren hat sich der Anteil der Handybucher verdoppelt.

Dies geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie von lastminute.ch hervor, dem Spezialisten für kurzfristig buchbare Reisen unter dem Dach des Reiseveranstalters DER Touristik Suisse (früher Kuoni). 2016 seien erst 9 Prozent aller Reisen übers Handy gebucht worden. Heute seien es mit 18 Prozent doppelt so viele.

Am häufigsten kommt das Smartphone bei den 25- bis 34-Jährigen zum Einsatz, wo knapp ein Viertel ihren Urlaub mit diesem Gerät bucht. Bei den 35- bis 44 Jährigen ist es ein Fünftel, wie eine DER-Sprecherin auf Anfrage bekannt gab. Danach nimmt der Smartphonegebrauch ab: Von den 45- bis 64-Jährigen buchen nur rund 13 Prozent ihre schönsten Tage des Jahres auf dem Mobiltelefon. Das sind gleich viele wie bei der jüngsten Vergleichsgruppe, den 18- bis 24-Jährigen.

Auffällig ist, dass bei den über 45-Jährigen die Tabletverwendung markant höher ist als bei den Jüngeren. Am meisten benutzen die Rentner ein Tablet (19 Prozent). Bei den unter 45-Jährigen beträgt der Anteil lediglich zwischen 3 und 6 Prozent.

Mit grossem Abstand ist allerdings ein Computer das beliebteste Gerät für die Ferienbuchung: Gerade bei den Jüngsten ist der Anteil mit 84 Prozent am höchsten. In keiner Altersklasse sinkt er unter 70 Prozent.

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