Es handelt sich um ein Pilotprojekt, das auf den Fahrplanwechsel vom 9. Dezember lanciert wird. Die Wintersaison soll zeigen, ob das Konzept funktioniert. Treibende Kraft ist der Schweizer Alpen-Club (SAC), der das Projekt am Dienstag den Medien präsentierte.

Viele interessante Ausgangsorte für Ski- und Schneeschuhtouren sind mit dem öffentlichen Verkehr nicht erreichbar. Ohne Auto sind etliche Touren also nur mühsam oder gar nicht machbar. Zugleich schwankt die Nachfrage je nach Wetter und Schnee sehr stark; ein permanenter Busbetrieb ist deshalb nicht gerechtfertigt.

Das Konzept des Schneetourenbus nimmt darauf Rücksicht. Die Fahrpläne sind im Internet aufgeschaltet. Die regionalen Transportunternehmen entscheiden spätestens zwei Tage vor der Fahrt aufgrund von Reservationen, Schnee- und Wettersituation, ob der Bus tatsächlich verkehrt. Die potenziellen Kunden werden per E-Mail informiert.

Leerfahrten werden so vermieden, Kosten gespart und die Umwelt geschont. Für den Testbetrieb berücksichtigt werden Regionen im Emmental/Entlebuch, in der Innerschweiz, im Wallis und in Graubünden. Der Schneetourenbus wird nicht subventioniert, weshalb die Preise höher sind als beim öffentlichen Verkehr. Sie seien aber immer noch fair und bezahlbar, betont der SAC.

https://schneetourenbus.ch/