Luterbach
Schaffner steigert Umsatz und Gewinn

Der Elektronikkomponenten-Hersteller Schaffner hat im ersten Halbjahr 2017 wieder bessere Zahlen vorgelegt. Die Solothurner Industriegruppe steigerte den Gewinn deutlich, nach dem sie vor Jahresfrist knapp an einem Verlust vorbeischrammt war.

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Das Logo von Schaffner beim Firmensitz in Luterbach.

Das Logo von Schaffner beim Firmensitz in Luterbach.

Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg von 1,6 Millionen Franken auf 6,0 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 4,2 Millionen Franken nach 0,4 Millionen Franken in der Vorjahresperiode.

Den Nettoumsatz steigerte die Schaffner Gruppe aus Luterbach SO leicht um 2,2 Prozent auf 94,6 Millionen Franken. In Lokalwährungen betrug die Zunahme 4,5 Prozent. Vor einem Jahr hatte das Unternehmen unter der Flaute in der Öl- und Gasindustrie gelitten. Wegen einer schwachen Nachfrage nach Antriebstechnik musste es einen Umsatzrückgang von 9,7 Prozent hinnehmen.

Wachstumsträger im ersten Halbjahr 2016/17 waren die Kernmärkte Automobilelektronik mit einem Anstieg um 14 Prozent zum Vorjahr, Werkzeugmaschinen mit einem Plus von 45 Prozent und Stromversorgungen für elektronische Geräte mit einer Steigerung um 7 Prozent.

In den Kernmärkten Effiziente Antriebssysteme und Bahntechnik zeigte sich nach einer Baisse in der zweiten Hälfte des Vorjahrs eine leichte Erholung.

Wie im Vorjahr stammten 22 Prozent des Gruppenumsatzes aus Nordamerika, die Region Europa steuerte 41 Prozent bei und in der Region Asien wurden 37 Prozent des Umsatzes erzielt.

Positiver Ausblick

Für den weiteren Jahresverlauf gibt sich das Unternehmen vorsichtig optimistisch. Die Entwicklung der Weltwirtschaft sei wegen der politischen und makroökonomischen Risiken zwar nur schwer einschätzen.

Gleichwohl erwartet die Geschäftsleitung dass im zweiten Semester die Zahlen der Vergleichsperiode übertroffen werden. Aufgrund der starken Positionen in attraktiven Marktnischen und der guten Auftragslage in den Divisionen EMC und Automotive rechne man bei ähnlichen Wechselkursen mit einer Fortsetzung der Erholung, heisst es.

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