Dies teilte Europas grösster Billigflieger am Freitag mit. Zuletzt hatte die irische Fluggesellschaft noch zwischen 1,1 und 1,2 Milliarden angepeilt.

Grund für die pessimistischere Sicht sei, dass mit einem deutlicheren Rückgang der Ticketpreise im Winter gerechnet werde als bisher. Anfang Oktober hatte Ryanair die Prognose bereits um 12 Prozent gesenkt. Begründung damals waren neben Preissenkungen auch Streiks von Beschäftigten und steigende Kerosinkosten.

Ryanair-Chef Michael O'Leary räumte am Freitag ein, dass der Ausblick noch einmal nach unten angepasst werden könnte. Dies liege an der Ungewissheit rund um den geplanten EU-Austritt Grossbritanniens am 29. März. Das Ryanair-Geschäftsjahr 2018/19 läuft bis Ende März.

An der Börse rauschten die Ryanair-Aktien um mehr als fünf Prozent in die Tiefe. Die Papiere des Rivalen Easyjet gaben vier Prozent nach.