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Novartis und Amgen kooperieren im Bereich Neurowissenschaften

Bei Alzheimer-Kranken sammeln sich giftige Eiweissklumpen im Gehirn an, die die Nervenzellen schädigen.

Bei Alzheimer-Kranken sammeln sich giftige Eiweissklumpen im Gehirn an, die die Nervenzellen schädigen.

Der Pharmakonzern Novartis hat eine Kooperation mit dem US-Wettbewerber Amgen im Bereich der Neurowissenschaften angekündigt. Dabei geht es unter anderem um die Weiterentwicklung eines Novartis-Programms zur Behandlung von Alzheimer.

Zudem soll das Migräne-Portfolio von Amgen gemeinsam gefördert und kommerzialisiert werden. Novartis erhält im Gegenzug Entwicklungs- und Vertriebsrechte ausserhalb der USA, Kanadas und Japans.

Amgen leiste eine Vorauszahlung sowie weitere Zahlungen beim Erreichen bestimmter Meilensteine in einem festgelegten Zeitraum. Danach teile man sich Entwicklungskosten und Gewinne je zur Hälfte, hiess es in einer Mitteilung vom Dienstagabend.

"Diese neue Zusammenarbeit von Novartis mit Amgen betont unser klares Bekenntnis zu Neurowissenschaften und dazu, mehr neu ausgerichtete Therapien für Patienten mit Alzheimer und Migräne bereitzustellen", wird David Epstein von Novartis zitiert. In beiden Bereichen gebe es hohe, "unbefriedigte medizinische Bedürfnisse".

Die Krankheit Alzheimer breitet sich rasant aus. Bei Alzheimer-Kranken sammeln sich giftige Eiweissklumpen im Gehirn an, die die Nervenzellen schädigen. Novartis hatte erst Ende August mit einer Milliarden-Transaktion sein Geschäft mit Multiple-Sklerose-Medikamenten verstärkt.

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