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Novartis-Konzernchef Jimenez verteidigt Vasellas Beratungshonorar

Novartis-CEO Joe Jimenez und Daniel Vasella (Archiv)

Novartis-CEO Joe Jimenez und Daniel Vasella (Archiv)

Der CEO des Pharmakonzerns Novartis, Joe Jimenez, verteidigt die Millionen-Entschädigung des ehemaligen Verwaltungsratspräsidenten Daniel Vasella. Die Entlöhnung von rund fünf Millionen Franken entspreche dem «Marktpreis für globale Branchenführer seines Kalibers».

Es sei ein "relevanter Betrag, der aber mit dem Interesse des Unternehmens an einem nahtlosen Übergang zu rechtfertigen ist", sagte Jimenez im Interview mit der "NZZ am Sonntag". Ausgangspunkt für die Festlegung des Honorars sei die letztjährige Kompensation als Verwaltungsratspräsident gewesen, die dann "deutlich reduziert" wurde.

Am vergangenen Mittwoch hatte der Konzern bekannt gegeben, dass Vasella für "gewisse Übergangs-Dienstleistungen" zwischen seinem Abgang im Februar und dem kommenden Oktober rund fünf Millionen Franken erhält. Zudem wird Vasella Ehrenpräsident und erhält einen Beratervertrag.

Pro Beratertag entlöhnt Novartis Vasella mit 25'000 Dollar, mindestens aber mit einer Viertelmillion Dollar pro Jahr bis 2016. Die jährliche Entschädigung entspreche "unserer Schätzung, wie häufig wir im Durchschnitt die Dienste von Daniel Vasella in Anspruch nehmen werden".

Eine Obergrenze sei nicht festgelegt worden. "Aber als CEO werde ich für alle Entscheidungen bezüglich der Beratertätigkeiten von Daniel Vasella zuständig sein", sagte Jimenez weiter.

Im vergangenen Februar hatten Vasellas Abgangshonorare für öffentliche Empörung gesorgt. Er hat daraufhin auf eine Gesamtsumme von rund 72 Millionen Franken für mehrere Jahre verzichtet.

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