"Die letzten drei Jahren waren Revolution, die nächsten drei werden eher Evolution", erklärte der 41-Jährige, der seit Anfang September den Telekomanbieter führt. "Umsatzwachstum ist die oberste Priorität." Vorgänger Schönenberger hatte Salt in den letzten zwei Jahren massiv umgebaut und viele Stellen gestrichen.

Alle Spekulationen über eine Discountstrategie, wie sie Salt-Besitzer Xavier Niel in Frankreich verfolgt, wies der neue Mann Grieder zurück: "Ein Billiganbieter sind wir nicht und wollen wir nicht sein." Grieder will den hart kritisierten Kundendienst besser machen und im Firmenkundengeschäft wieder eine höhere Priorität einräumen. Die neue Mobilfunkgeneration 5G will Salt im dritten Quartal 2019 einführen.