Das sagte Facebook-Sprecherin Stephanie Otway am Donnerstag. Die neue Funktion solle bis Ende des Monats allen Nutzern zur Verfügung stehen. Die Überprüfung der gemeldeten Botschaften würden dann durch externe Stellen vorgenommen.

Beiträge, deren Inhalte falsch seien, die aber nicht gegen die Richtlinien des Onlinedienstes verstiessen, werden den Angaben zufolge nicht gelöscht. Allerdings sollen sie anderen Nutzern nicht mehr unter einem Hashtag angezeigt werden. Bereits dadurch könnten Falschinformationen "erheblich in ihrer Reichweite begrenzt werden".

Facebook investiere massiv in die Verhinderung von Falschnachrichten, fügte Otway hinzu. In diesem Zusammenhang kündigte sie für die kommenden Monate weitere Updates an. Facebook sieht sich seit Jahren mit dem Vorwurf konfrontiert, insbesondere in der Zeit von Wahlkampagnen nicht genug zu unternehmen, um die Verbreitung von Fehlinformationen zu stoppen.