Gefährliche Brände

Hollywood in Flammen: Wie Kuoni und Co. auf das Inferno in Kalifornien reagieren

Die ganze Stadt soll evakuiert werden: Flammeninferno im 27'000-Einwohner-Ort Paradise im Norden Kaliforniens.

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Die Feuer rund um Los Angeles haben über 30 Todesopfer gefordert, Hunderte von Menschen gelten als vermisst. Schweizer Reisebüros sind alarmiert.

Zehntausende Menschen haben in Südkalifornien die Flucht vor den gefährlichen Flammen in den Hügeln von Los Angeles ergriffen. Allein in der Kleinstadt Paradise, die dieser Tag ihrem Namen alles andere als gerecht wird, hat die Feuersbrunst mehr als 6000 Häuser zerstört. Dort sowie im berühmten Küstenort Malibu sind mindestens 30 Menschen in den Flammen gestorben. Zudem gelten mehr als 230 Menschen als vermisst. Von den Bränden sind auch zahlreiche Villen von Film-, TV- und Musik-Stars betroffen, wie von Gerard Butler, Miley Cyrus und Thomas Gottschalk.

Aufgrund der Situation sind auch die Schweizer Reisebüros alarmiert, auch wenn derzeit nicht Hochsaison für Kalifornien-Ferien ist. Ein Sprecher von Kuoni sagt, man beobachte die Lage genau. Betroffen seien hauptsächlich Kunden, die Kalifornien auf eigene Faust mit einem Mietwagen entdecken möchten. Eine Gefahr für die derzeit «ein paar Dutzend» Kalifornien-Kunden von Kuoni bestehe derzeit nicht. Man habe diese aber aufgefordert, das Gefahrengebiet zu meiden. Und für Rundreise-Gäste habe man die Routen angepasst. «Das von den Bränden schwer getroffene Malibu etwa, bekannt als Heimat prominenter Filmstars, für Sandstrände und Surfmöglichkeiten, wird auf Rundreisen aller Art grosszügig umfahren», sagt der Kuoni-Sprecher. Die meisten Sehenswürdigkeiten seien aber zugänglich. Bisher habe niemand seine laufende Reise aufgrund der Brände abgebrochen.

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Swiss mit täglichen L.-A.-Flügen

TUI Suisse hat laut einer Sprecherin rund ein Dutzend Gäste, die rund um Los Angeles unterwegs sind und die täglich von der Reiseleitung über die Situation vor Ort informiert werden. Sowohl TUI, Kuoni und Hotelplan sagen, dass Kalifornien nebst New York zu den beliebtesten USA-Zielen gehört.

Die Swiss fliegt täglich in die Film-Metropole Los Angeles und nach San Francisco. Laut einer Sprecherin sei man in laufendem Kontakt mit den eigenen Angestellten vor Ort an den Flughäfen. Für die Beurteilung der Lage seien die entsprechenden Flughäfen sowie die Flugsicherung zuständig. Bisher habe man die Flugrouten oder die Crew-Einsatzpläne nicht ändern müssen. Die US-Westküste stelle für die Swiss ein sehr wichtiges Verkehrsgebiet dar. Da die Buchungen an die Westküste eher langfristig getätigt würden, geht die Swiss aktuell nicht von einem negativen Einfluss auf die Buchungen aus.

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