Wirtschaft

Helvetic Airways im Steigflug: Ebner ebnet den Weg für 100 neue Stellen

Helvetic Besitzer Martin Ebner strahlt an der Einweihung des Embraer E190-E2 der Helvetic Airways an einem Medienanlass auf dem Flughafen Zuerich im Oktober 2019.

Helvetic Besitzer Martin Ebner strahlt an der Einweihung des Embraer E190-E2 der Helvetic Airways an einem Medienanlass auf dem Flughafen Zuerich im Oktober 2019.

Die Schweizer Fluggesellschaft befindet sich im Expansionsmodus. Nun kündigt sie einen grossen Personalausbau an. Doch das ist nicht so einfach, denn mit ihren Plänen ist sie nicht allein.

Die einen grounden, die anderen bauen aus. Während in letzter Zeit gleich mehrere Airlines ihre Segel streichen mussten, so auch die Schweizer Fluggesellschaften Darwin und Skywork, hegt Helvetic Airways grosse Expansionspläne. Vergangenen Herbst stellte die Schweizer Regionalfluggesellschaft ihr erstes Flugzeug des Typs Embraer E190-E2 präsentiert. Insgesamt hat die Airline 12 Stück bestellt, welche die bisherige Flotte erneuern und vergrössern werden. Laut eigenen Angaben wird Helvetic künftig über die modernste und umweltverträglichste Flotte Europas verfügen.

Nun gab die Airline, die im Besitz von Milliardär Martin Ebner und seiner Frau Rosmarie Ebner ist, bekannt, was die Flottenstrategie für den Personalbestand bedeutet. Bis im Sommer will das Unternehmen rund 100 neue Mitarbeitende am Hauptstandort Flughafen Zürich anstellen.

In der Kabine rechnet Helvetic mit 70 neuen Stellen. Zudem sollen jährlich 30 Piloten auf den Embraer-Jets ausgebildet werden. Die Basiskurse für das Kabinenpersonal finden zwischen Februar und Mai statt, die Selektionen seien bereits am laufen, schreibt die Firma, die auch Quer- und Wiedereinsteiger sowie Studenten ansprechen will.

Auch die Swiss hegt grosse Pläne

Dies überrascht nicht. Denn um neues Personal wird in der Branche heftig gekämpft. Trotz der aktuellen Klimadebatte wird so viel geflogen wie noch nie. So gab die deutsche Lufthansa erst vor wenigen Tagen bekannt, 4500 neue Stellen schaffen zu wollen. Für ihre Tochter Swiss rechnet der Kranich-Konzern mit rund 1000 Stellen.

Allein mit der Einflottung der beiden neuen Langstreckenflugzeuge Boeing 777 entstehen bei der Swiss über 300 Arbeitsplätze in Kabine, Cockpit und Technik. Der Flottenausbau ermöglicht es der Swiss unter anderem, per Frühling die beiden neuen Destinationen Osaka und Washington D.C. ins Streckennetz aufzunehmen.

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