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Hände weg von Aryzta: -61.77% seit dem 1.1.2018

Im Börsen-Blog «Money» porträtiert der Experte François Bloch jeden Tag eine schillernde oder eine schlingernde Aktie. Heute: die international tätige Unternehmensgruppe im Bereich Backwaren und Fertigprodukte ARYZTA AG.

François Bloch
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«Money» - der tägliche Börsenblog von François Bloch.

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Nordwestschweiz
  • Markstimmung: SMI unter der 8780er Marke (Aktuell: 8517) - Wall Street: US-Wertschriftenmärkte: +0.23% -- Möglichkeit von zwei Zinserhöhungen im 2018 -- Gold unter der Marke von 1‘300 US-$ pro Unze (Aktuell: 1‘249)! Öl schwingt sich nach oben (73.64 US-$) – Bitcoin, wieder über 6000 US-$ (6321 US-$).
  • Firma: Die ARYZTA AG (Börsensymbol: ARYN SW) mit Hauptsitz in Zürich ist eine international tätige Unternehmensgruppe im Bereich Backwaren und Fertigprodukte. Die Gesellschaft entstand im August 2008 durch die Fusion der IAWS Group plc, Dublin, mit der Schweizer Hiestand Holding AG. Die Geschäftsbereiche der Gruppe sind in Food Europe, Food North America und Food Rest of World gegliedert. Das Produktsortiment beinhaltet ein breitgefächertes Angebot an Convenience-Tiefkühl-Backwaren, wie unter anderem Buttergipfel, Brötchen, Brote, Snacks, Plunder und Laugengebäck wie auch Frischbackprodukte, Feingebäck und Konditoreiwaren. Zu den Marken der ARYZTA AG gehören Aryzta, Hiestand, Fresh Start Bakeries, Cuisine de France, Delice de France, Coup de Pates, Otis Spunkmeyer, Great Kitchens, Maidstone, La Brea Bakery, Pineridge Bakery, Cloverhill Bakery, Klemme, Honeytop, Pennant und Sweet Life. Der Kundenkreis setzt sich aus Bäckereien, Hotels, Gastronomie, Cateringunternehmen, Einzelhandel, Schnellimbissbetrieben sowie Freizeiteinrichtungen zusammen. (www.finanzen.net)
  • Aryzta: -61.77% seit dem 1.1.2018 (Hände weg)
  • Anlagevorschlag: Weiterhin dürfen Sie auf keinen Fall bei den Papieren von Aryzta engagiert sein: Die Abwärtstendenz lässt sich nicht stoppen. Jetzt ist das Management gefordert, um die entsprechenden Anpassungen an die Firmenstruktur zu vollziehen. Damit gemeint ist der Verkauf von Tochtergesellschaften. Leider haben ausländische Hedgefonds diese Situation erkannt und spielen weiterhin auf sinkende Kurse. Im gleichen Atemzug würde ich auch nicht die Obligationen erstehen. Speziell die Hybriden Finanzprodukte stehen unter einem zusätzlichen Druck. Fällt die Marktkapitalisierung unter 1 Milliarde Franken, werden Fonds wie auch institutionelle Anleger massenweise Papiere auf den Markt werfen. Insbesondere für den konservativen Investor macht hier ein Engagement aus vielen Gründen wirklich nicht Sinn. Haben Sie einfach Verständnis dafür, aber Ihr Anlageerfolg ist mir wichtig. Die Voraussetzungen sind nicht gegeben für ein Investment.
  • Anlagestrategie: Hände weg unter allen Marktumständen
  • Fazit: Absturz ohne Ende.
  • Leserfragen: money@azmedien.ch

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