Stellenabbau

Grossbank UBS will sparen: 200 Arbeitsplätze in der Schweiz weg

Will raus aus der Wachstumsschwäche: Grossbank UBS

Will raus aus der Wachstumsschwäche: Grossbank UBS

Vom globalen Stellenabbau in der Vermögensverwaltung ist die Schweiz stärker betroffen als bislang bekannt war

Die Grossbank UBS will ihre Division «Wealth Management» weltweit umbauen. Das trifft den Standort Schweiz härter als bislang bekannt. Gemäss Informationen von CH Media werden rund 200 Stellen eingespart.

Am meisten Mitarbeiter erhalten am Bankenplatz Zürich den blauen Brief. In Chiasso und Lugano werden etwa 20 Arbeitsplätzen gestrichen. Die Sparrunde findet mehrheitlich in der Vermögensverwaltung statt.

Damit haben sich Hoffnungen zerschlagen, die Schweiz komme vergleichsweise glimpflich davon. Bekannt war, dass global etwa 500 Stellen gestrichen werden, etwa 2 Prozent von 23000 Stellen.

Doch man glaubte, vor allem in Europa und Asien würden Mitarbeiter gehen müssen. Eine Newsagentur schrieb: «Die Schweiz dürfte von den Umstrukturierungen weniger betroffen sein.» Die UBS wollte auf Anfrage keine Stellungnahme abgeben.

Intern stösst der Abbau auf Unmut

Die UBS will die Grundlage für mehr Wachstum legen. Die Co-Leiter der Vermögensverwaltung, Iqbal Khan und Tom Naratil, erhielten von Chef Sergio Ermotti ehrgeizige Ziele verordnet.

Intern stösst der Abbau auf Unmut, so das Branchenportal «Inside Paradeplatz». Es treffe Teamleiter, die 20 oder gar 30 Jahre lang bei der Bank waren, wird berichtet. Immerhin: Die UBS stellt Coaches, hilft bei der Jobsuche und zahlt den Lohn acht bis zwölf Monate lang weiter.

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