Zuvor müssten noch die parlamentarischen Verfahren in den Mitgliedsländern abgeschlossen werden. Centeno zeigte sich am Montag davon überzeugt, dass Griechenland die restlichen Verpflichtungen erfüllen werde, um das Hilfsprogramm erfolgreich verlassen zu können.

Dazu zählten weitere Privatisierungen und eine Liberalisierung auf den Gas- und Strommärkten. Diese Massnahmen seien die Voraussetzungen für Schuldenerleichterungen für das Land. Weitere Massnahmen würden im April besprochen.

Der hoch verschuldete Ägäis-Staat ist auf Hilfen internationaler Geldgeber angewiesen. Er hat seit 2010 im Rahmen von drei Rettungsprogrammen von seinen europäischen Partnern und dem Internationalen Währungsfonds zusammen über 250 Milliarden Euro erhalten. Das dritte Programm läuft im August aus. Die Regierung in Athen will sich danach wieder Geld an den Kapitalmärkten leihen.