Das erstmals 1999 abgeschlossene Abkommen sollte verhindern, dass einzelne Notenbanken massiv Gold verkaufen und es dadurch am Goldmarkt zu Verwerfungen kommt. Mittlerweile habe sich aber der Markt entwickelt und sei reifer geworden. Und der Goldpreis sei seitdem um das fünffache gestiegen, schreibt die SNB am Freitag.

Zudem hätten die beteiligten Zentralbanken, neben der SNB sind dies die EZB, die nationalen Notenbanken im Euroraum sowie die schwedische Reichsbank, in den letzten 10 Jahren kaum mehr Gold verkauft. Vielmehr seien Notenbanken und andere offiziellen Institutionen zu Goldkäufern geworden. Derzeit plane keine der unterzeichnenden Notenbanken Verkäufe des Edelmetalls.

Die unterzeichnenden Zentralbanken hielten aber daran fest, dass Gold nach wie vor ein wichtiges Element der internationalen Währungsreserven darstelle. Insbesondere zur Diversifikation ihrer Anlagen.

2004, 2009 und 2014 wurde das Abkommen jeweils verlängert, jeweils mit graduell gelockerten Bedingungen.