Feintool
Feintool-Übernahme: Geocent will nicht «andienen»

Das Übernahmeangebot für Feintool von Grossaktionär Michael Pieper lockt Geocent, die knapp zehn Prozent an Feintool hält, nicht zum Verkauf ihres Aktienpakets.

Drucken

Keystone

Das Übernahmeangebot für Feintool von Grossaktionär Michael Pieper lockt Geocent, die knapp zehn Prozent an Feintool hält, nicht zum Verkauf ihres Aktienpakets: «Wir glauben an die eingeschlagene Strategie und an die Zukunft des Unternehmens», sagt Geocent-Geschäftsführer Heinz Winzenried gegenüber der «NZZ am Sonntag». «Wir dienen deshalb unsere Aktien nicht an. Zumindest nicht zum angebotenen Preis von 350 Franken.»

Das klare Statement von Geocent erschwert einerseits Piepers Ziel, die Mehrheit an Feintool zu erlangen. Denn im Publikum sind nur rund 30 Prozent der Aktien gestreut, die restlichen 30 Prozent hält Firmengründer Fritz Bösch, der eine Gegenofferte prüft. Bleiben die Positionen der Grossaktionäre, wie sie heute kommuniziert sind, müssten knapp 20 Prozent der Publikumsaktionäre bereit sein anzudienen.

Aktuelle Nachrichten