Peter Siegrist

Auf der Einnahmeseite weist das Zentrum Falkenstein einen Bewohnerertrag von 4,1 Millionen Franken aus. Ende Jahr weist die Rechnung ein Betriebsergebnis von 69 200 Franken aus. «Dieser Reingewinn fliesst ins Eigenkapital», erklärt die Heimleiterin und Geschäftsführerin Rosmarie Gerber. «Bestimmt ist diese Geldreserve für Neuanschaffungen und kommende Investitionen.»

Den Auftrag zur jährlichen Gewinnbildung für das Eigenkapital erteilt der Verwaltungsrat der Heimleitung. Im Jahresbericht erwähnt Therese Wettstein, VR-Präsidentin, dass das neue Pflegegesetz verlangt, im Pflegebereich wesentliche Neuerungen einzuführen. Es sei nicht auszu-schliessen, dass sich dieser Mehraufwand mittelfristig auf die Pauschalen der Pensionäre auswirken werde, schreibt Wettstein.

Wenig Personalwechsel

Positiv erwähnt Rosmarie Gerber, dass der grösste Teil des Personals dem Falkenstein die Treue hält und der Personalwechsel extrem tief sei. Gerber schreibt dies «der umsichtigen Führung des Kaders» zu.

In allen drei Bereichen, Pflege, Technischer Dienst und Verwaltung, haben mehrer Mitarbeitende Fachausbildungen abgeschlossen und Weiterbildungen besucht. «Die Aus- und Weiterbildung des Personals hat im Falkenstein einen hohen Stellenwert», erklärt Rosmarie Gerber.

«Zur frohen Aussicht»

Eine Besonderheit ist im Jahresbericht der Beitrag des neuen Bewohners Ernst Grütter, der im Alter von 90 Jahren ins Falkenstein gezügelt ist. Grütter beschreibt seine Erlebnisse und Gedanken, die ihn umtrieben, bis er sich entschlossen hat einzuziehen.

Heute, ein Jahr später, hat sich Ernst Grütter, gut eingelebt und geniesst seine Tage in seinem Zimmer im Altbau, dem er bereits einen Namen gegeben hat: «Zur frohen Aussicht», heisst es jetzt.

Einen aktuellen und informativen Einblick ins Altersheim Falkenstein ermöglicht die neue Website im Internet: www.falkenstein-menziken.ch.