Für die Beseitigung von Engpässen gibt der Bund im laufenden Jahr 79 Millionen Franken aus, wie das Bundesamt für Strassen (ASTRA) am Donnerstag mitteilte. Diese Gelder werden hauptsächlich in den Sechsspur-Ausbau der A4 im Kanton Zug und in den Ausbau des Abschnitts Härkingen-Wiggertal (A1/A2) investiert.

Bei den neuen Abschnitten liegt der Schwerpunkt unter anderem auf der A9 im Oberwallis und der Transjurane (A16) in den Kantonen Bern und Jura. Der grösste Kredit ging an den Kanton Bern mit 201 Millionen, gefolgt von den Kantonen Wallis (167 Millionen), Jura (135), Graubünden (56), Zürich (44), Obwalden (42) und Neuenburg (36). Rund 40 Prozent der Gelder fliessen in Projekte in der Romandie.

Das Parlament hatte die nötigen Kredite in der Wintersession beschlossen. UVEK-Vorsteherin Doris Leuthard habe nun die entsprechenden Bauprogramme bewilligt, schreibt das ASTRA.