Luftfahrt
Boeing warnt Dreamliner-Kunden vor Vereisung der Triebwerke

Die Pannenserie beim Boeing-Hoffnungsträger 787 Dreamliner reisst nicht ab. Der US-Flugzeughersteller warnt nun 15 Fluggesellschaften, dass bei einigen ihrer Modelle im Winter die Vereisung von Triebwerken droht.

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Die Probleme mit dem Dreamliner sind laut Hersteller Boeing keine Gefahr für die Sicherheit (Archiv)
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Der neue Dreamliner von Boeing Der neue Dreamliner von Boeing
Dreamliner 787: 863 Mal bestellt (Archiv) Dreamliner 787: 863 Mal bestellt (Archiv)
Dreamliner
Dreamliner
Dreamliner
Die Maschine ist am Montagmorgen 6 Uhr aus Doha eingetroffen.
Zum ersten Mal landete sie in Zürich.
Die Landung um 6:11 sorgte für einige Zuschauer.
Etwa 100 Zuschauer sind nach Kloten gekommen.
Blick ins Innere des Flugzeuges, aufgenommen am polnischen Flughafen Warschau, Januar 2013.
Dreamliner
Das Logo des 787-Dreamliners, ebenfalls ins Huntsville.
LED-Lichtshow im Innern der 787.
Blick ins Cockpit einer LOT-Maschine Boeing 787.

Die Probleme mit dem Dreamliner sind laut Hersteller Boeing keine Gefahr für die Sicherheit (Archiv)

Keystone

Die Pannenserie von Boeing nimmt kein Ende: Der US-Flugzeughersteller warnt nun gemeinsam mit dem Industriekonzern General Electric (GE) 15 Fluggesellschaften, dass bei einigen ihrer Modelle die Vereisung von Triebwerken droht.

Deshalb sollten Dreamliner und das neue Jumbomodell 747-8 mit bestimmten GE-Motoren nicht in die Nähe von Gewitterwolken fliegen, weil sich sonst Eiskristalle ansammeln könnten.

Japan Airlines erklärte umgehend, die 787 von zwei Langstrecken-Routen abzuziehen.

Die 787 werde weiter auf anderen Strecken mit einer geringen Wahrscheinlichkeit von Gewitterwolken fliegen, hiess es.

Von der Warnung ist auch die Lufthansa betroffen. Sie hat zwar keine Dreamliner, aber die vierstrahlige 747-8 in ihrer Flotte.

Die Maschine wird auf Interkontinentalverbindungen eingesetzt. Die Lufthansa-Tochter Swiss betreibt selber keine Boeing-Maschinen. (sda)

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