Die hiesigen Brauereien und Bierlager lieferten von Januar bis September rund 72,7 Millionen Hektoliter aus, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mitteilte. Auch wenn das Vorrunden-Aus der Deutschen Nationalmannschaft bei der Fussball-WM in Russland im Sommer wohl noch höhere Absatzzahlen verhinderte, war die Weltmeisterschaft dennoch gut fürs Geschäft.

Denn schon bereits im April und Mai deckten sich viele Händler vorsorglich mit Bier ein. Neben diesem Vorzieheffekt macht Destatis "das wirklich gute Sommerwetter" für den stärkeren Bierdurst der Deutschen verantwortlich, wie eine Statistikerin erläuterte.

"Wir gehen allerdings nicht davon aus, dass der Trend wieder hin zum Bier geht." Denn seit Jahren zeige sich, dass das Alkohol-Getränk aus Hopfen und Malz insbesondere bei den Jüngeren nicht mehr so gut ankomme. Mit Bier-Mischgetränken versuchten die Brauer jedoch erfolgreich, zumindest einen Teil von ihnen bei der Stange zu halten.