Wirtschaft

Berner Kantonalbank steigert Gewinn – auch dank Wachstum bei Hypotheken

Die Aktionäre der Berner Kantonalbank – darunter der Hauptaktionär Kanton Bern – dürfen sich über eine Dividendenerhöhung freuen.

Die Aktionäre der Berner Kantonalbank – darunter der Hauptaktionär Kanton Bern – dürfen sich über eine Dividendenerhöhung freuen.

Die Berner Kantonalbank (BEKB) meldet für das letzte Jahr eine Gewinnsteigerung um 1,5 Prozent. Den Aktionären – allen voran dem Hauptaktionär Kanton Bern – winkt eine höhere Dividende.

(gb.) Der Gewinn der Berner Kantonalbank belief sich im vergangenen Jahr auf 142,9 Millionen Franken. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Gewinnsteigerung von 1,5 Prozent. Gemäss einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung ist das erneute Wachstum 2019 unter anderem auf das Geschäft mit den Hypotheken zurückzuführen, welches um 4,8 Prozent zulegte.

Auch die Summe der betreuten Vermögenswerte der Berner Kantonalbank stieg im letzten Jahr an. Ende 2019 beliefen sich die Vermögenswerte auf 18,9 Milliarden Franken und übersteigen damit den Vorjahreswert um 1,3 Milliarden. Die gesamte Bilanzsumme erhöhte sich von 30'589 im Jahr 2018 auf 32'930 Millionen Franken im letzten Jahr.

Der Geschäftserfolg nahm um 16,5 Prozent auf 160,2 Millionen Franken zu. Dazu beigetragen hat trotz anhaltend tiefen Zinsen das Zinsdifferenzgeschäft. Trotz Druck auf die Margen erhöhte sich dort der Netto-Erfolg um 5 Prozent auf insgesamt 288,1 Millionen Franken.

Der Verwaltungsrat möchte am guten letzten Geschäftsjahr auch die Aktionäre teilhaben lassen. Er schlägt darum der Generalversammlung eine Erhöhung der Dividende von 8 auf 8,40 Franken pro Aktie vor. Damit würden die Ausschüttung pro Aktie laut Mitteilung vom Donnerstag zum 24. Mal in Folge steigen.

Für den neuen CEO der Bank, Armin Brun, sind es die ersten Geschäftszahlen. Er hat sein Amt im vergangenen Juli angetreten. Gemäss Mitteilung spricht er von einem «erfreulichen Geschäftsjahr» für die BEKB. Für das laufende Jahr strebt die Bank einen Gewinn von 140 bis 150 Millionen Franken an. Das entspricht leicht höheren Erwartungen als dem nun eben ausgewiesenen Gewinn für das abgelaufenen Jahr.

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