Infracore werde im Rahmen der Transaktion mit 852,5 Millionen Franken bewertet, teilten sowohl Aevis als auch die Baloise am Freitag mit. Mit dem Schritt in den Gesundheitsimmobilienmarkt will die Baloise laut den Angaben ihr Immobilienportfolio in der Schweiz diversifizieren.

Derzeit belaufe sich dieses auf rund 7,5 Milliarden Franken. Die 34 Immobilien im Portfolio von Infracore verfügten über lange Mietvertragslaufzeiten und seien Renditeliegenschaften mit einer "starken Position" im Schweizer Privatklinikgeschäft, so die Baloise.

Zur Weiterentwicklung der Liegenschaften stellt der Versicherungskonzern Infracore ausserdem eine Finanzierung in Form einer dreijährigen Anleihe in Höhe von 100 Millionen Franken mit einem Coupon von 1,5 Prozent zur Verfügung. Die Beteiligung der Baloise sei dabei nur ein erster Schritt zu einer vollständigen Unabhängigkeit der Infracore, hiess es von Seiten Aevis Victorias.