ABB Schweiz
ABB Schweiz: Umsatz im Export rückläufig, Heimmarkt stabil

ABB Schweiz ist trotz schwieriger Marktumstände mit dem Geschäftsjahr 2009 zufrieden. Der Heimmarkt blieb stabil, doch sowohl der Bestellungseingang wie auch der Umsatz liegen hinter den Rekordwerten des Vorjahres. Für 2010 ist ABB Schweiz vorsichtig optimistisch.

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Keystone

Der Bestellungseingang ging gegenüber dem Vorjahr um 21 Prozent auf 3,48 Milliarden Franken zurück (2008: 4,42 Mrd. Franken). Vom Bestellungsrückgang sind alle Divisionen und, mit Ausnahme des Mittleren Ostens, alle Regionen betroffen. Gründe hierfür sind Volumenrückgänge und generell eine niedrigere Nachfrage, wie ABB Schweiz mitteilt. Auf dem Heimmarkt hingegen konnte ein hohes Niveau gehalten werden, es liegt 2009 praktisch auf dem des Vorjahres.

Der Umsatz ging 2009 um 9 Prozent auf 3,68 Milliarden Franken zurück (2008: 4 Mrd. Franken). «Gemessen am sehr anspruchsvollen Marktumfeld bin ich mit der Performance zufrieden», sagt Jasmin Staiblin, Vorsitzende der Geschäftsleitung ABB Schweiz. «Der Rückgang insbesondere beim Bestellungseingang muss im Verhältnis zum enormen Wachstum der vergangenen Jahre gesehen werden. Besonders freut mich, dass wir im Heimmarkt unsere starke Position ausbauen konnten.»

ABB Schweiz vermeldet nach wie vor einen hohen Auftragsbestand, der im Vergleich zum Vorjahr nur leicht zurückgegangen ist. Die Zahl der Mitarbeitenden ist im Vergleich zu 2008 leicht gestiegen. Dies ist eine Folge des hohen Auftragsbestands. Per 31. Dezember 2009 beschäftigte ABB Schweiz 6'359 Mitarbeitende (2008: 6'338).

Die mittelfristigen Aussichten beurteilt Jasmin Staiblin vorsichtig optimistisch: «Ich erwarte 2010 ein nach wie vor schwieriges Marktumfeld. Doch der weltweit steigende Energiebedarf und die damit verbundenen Investitionen in die Infrastruktur, die zunehmende Integration erneuerbarer Energien ins Stromnetz sowie die schrittweise Entwicklung zu intelligenteren Netzen (Smart Grids) werden anhalten und ABB Schweiz weiterhin Chancen bieten.» (dge)

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