Brandsuizid Herznach
Psychiater Sachs: «Im Zentrum stand der Hilfeschrei»

Psychiater Josef Sachs spricht im AZ-Interview über den Verbrennungssuizid und was es braucht, um die Tat zu verarbeiten.

Thomas Wehrli
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Die Aufräumarbeiten nach dem Brand bei der Spyk Bänder AG liefen auch am Mittwoch weiter. Psychiater Josef Sachs spricht über die Tat.

Die Aufräumarbeiten nach dem Brand bei der Spyk Bänder AG liefen auch am Mittwoch weiter. Psychiater Josef Sachs spricht über die Tat.

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Es ist eine schwierig zu fassende und schwer zu begreifende Tat. In der Nacht auf Montag zündet sich eine Frau in den Räumen der Spyk Bänder AG an, für die sie über 30 Jahre lang gearbeitet hat, und findet so den Tod. Ein Teil des Gebäudes wird zerstört. Wenige Minuten vor der Tat sendet sie vom Bürocomputer aus ein Mail an eine Lokalzeitung. Darin kündigt sie den Suizid an und nennt als Grund Mobbing an ihrem Mann. Dieser arbeitet seit 18 Jahren im gleichen Betrieb. In der AZ bezeichnete Andreas Schmid, Co-Geschäftsleiter der Firma, die Mobbingvorwürfe am Dienstag als nicht nachvollziehbar. Es habe über die Jahre aber «kleinere Probleme» gegeben, räumt Schmid ein.

Josef Sachs

Josef Sachs, 69, ist forensischer Psychiater. Seit 2015 führt er eine eigene Praxis in Brugg. Zuvor arbeitete er 25 Jahre lang bei den Psychiatrischen Diensten Aargau AG (PDAG). 1991 übernahm er den Bereich Forensische Psychiatrie der PDAG, 2012 wurde er Chefarzt der Klinik.

Was treibt ein Frau dazu, sich anzuzünden und somit eine der schlimmsten Todesarten zu wählen? Wie kann das Umfeld den Suizid verarbeiten? Die AZ hat bei Josef Sachs, national bekannter forensischer Psychiater und ehemaliger Chefarzt der Psychiatrischen Dienste Aargau, nachgefragt.

Herr Sachs, was treibt Menschen so in die Enge, dass sie keinen anderen Ausweg sehen, als sich das Leben zu nehmen und sich anzuzünden?

Josef Sachs: Diese Art von Suizid ist nicht ganz einfach einzuordnen, denn die Kombination von Brandstiftung und Suizid ist in unserer Kultur extrem selten. Es gibt wenig Vergleichswerte; in Afrika oder Asien kommen solche Suizide häufiger vor. Wenn ein solcher Suizid bei uns vorkommt, muss man den Einzelfall beurteilen. Meistens handelt es sich um Menschen im mittleren bis fortgeschrittenen Erwachsenenalter, die psychisch schwer belastet sind und dies meist unabhängig vom unmittelbaren Suizidgrund.

Zu verbrennen ist eine der schlimmsten Todesarten. Wieso wählt jemand diesen krassen Weg?

Es ist in der Tat ein krasser Weg. Denn die Selbstverbrennung ist zum einen unsicher; es besteht das Risiko, dass der Versuch misslingt und dass man mit schwersten Verletzungen überlebt. Zum anderen ist diese Todesart brutal; man bleibt mehrere Minuten bei Bewusstsein und erlebt die Schmerzen deshalb sehr intensiv. Ich kann mir das nur so erklären, dass die Frau mit schwersten Problemen zu kämpfen hatte und dass sie, wohl aus verschiedenen Gründen, verzweifelt war. Es ist auch davon auszugehen, dass sie kaum die Möglichkeit hatte, sich mit anderen Menschen über ihre Probleme auszutauschen. Sie dürfte sich sehr einsam gefühlt haben.

In einem Mail an eine Zeitung kündigte die Frau die Tat an. Weshalb tat sie das?

Die Tatsache, dass sie sich zu einer Selbstverbrennung entschlossen hat und diesen schmerzhaften Tod in Kauf nimmt, zeigt, dass sie ein Publikum suchte. Es ist auch ein Protest. Die Mail hat diesen Gang in die Öffentlichkeit zusätzlich unterstützt.

Sie nennt im Mail das Mobbing gegen ihren Mann als Grund für den Suizid. Wie ordnen Sie ein, dass ein Mensch sich selber tötet, weil der Partner psychisch leidet?

Die Reaktion wirkt auf mich ziemlich hilflos. Erstens müsste sich ja primär ihr Mann wehren, zweitens wäre der erste Schritt ein Gespräch in der Firma. Dieses hat nach bisherigen Erkenntnissen nicht stattgefunden. Zusätzlich wären, je nach Fall, auch rechtliche Schritte möglich. Wir bewegen uns in einem sehr spekulativen Bereich; die Öffentlichkeit weiss nicht, was dem Brandsuizid vorausging. Falls die Frau andere Möglichkeiten gehabt hätte, das Problem anzugehen, und diese nicht ausgeschöpft hat, liegt die Vermutung nahe, dass sie schwere psychische Probleme mit sich trug. Diese hat sie, stimmt diese Theorie, entweder selber nicht erkannt oder dann konnte sie sich die Probleme nicht eingestehen, sodass sie die Schwierigkeiten, die ihr Mann offenbar gehabt hat, in den Vordergrund rückte.

War ihre Tat eine Abrechnung oder auch Weckruf?

Die Tat ist wohl das Resultat eines sehr langen Prozesses. Ich gehe davon aus, dass die Frau schon vorher Suizidgedanken hatte. Sie hat sich vielleicht auch überlegt, wie sie sich das Leben nehmen kann. Sie hat sich hilflos gefühlt und wollte zeigen, was Menschen mit ihr und ihrem Partner angerichtet haben. Es ist eine unheilvolle Mischung von Hilferuf und Rache.

Der Ort der Tat ist bewusst gewählt?

Davon gehe ich aus. In die Tat war auch eine Botschaft eingewoben: Schaut, wohin ihr mich getrieben habt.

Die Frau zündete sich in der Firma an. Wollte sie das Unternehmen bewusst schädigen oder vernichten?

Nicht das Vernichten stand meiner Ansicht nach im Zentrum, sondern das Öffentlichmachen des Problems, der Hilfeschrei.

Der Co-Geschäftsleiter der Firma sagt, der Mobbing-Vorwurf sei für ihn nicht nachvollziehbar. Woran liegt es, wenn Verantwortliche nicht merken, dass es einem Mitarbeiter offenbar nicht gut geht?

Dass ein Vorgesetzter nicht merkt, wie es einem Mitarbeiter geht, kommt häufiger vor, als man denkt. Vorgesetzte haben schon aufgrund ihrer Funktion eine gewisse Distanz zu ihren Mitarbeitenden. Das soll so sein. Deshalb erfahren sie häufig nur das, was ihnen die Mitarbeitenden anvertrauen. Mobbing ist aber nicht ein rein objektiver Sachverhalt, sondern es schwingt ein inneres Gefühl mit, jenes nämlich, ausgegrenzt zu werden. Ob das beim Ehemann der Fall war und wenn ja, wie es sich äusserte, kann nur der Betroffene sagen. Wenn er im Betrieb nie gesagt oder auch nur angedeutet hat, dass er sich gemobbt fühlt, kann das der Chef nicht bemerken. Wenn jemand etwas gesagt hat, muss Mobbing immer Chefsache sein. Der Chef muss die Vorwürfe abklären und nach einer Lösung suchen.

Liegt das Nicht-Bemerken auch an der Gesellschaft, in der alles immer schneller gehen muss und die Zeit fehlt, auf Einzelne einzugehen?

Das macht die Distanz zwischen dem Mitarbeitenden und dem Vorgesetzten in der Regel sicher noch grösser. In den Unternehmen werden heute zwar mehr formalisierte Gespräche im Sinne von Jahresgesprächen durchgeführt. Aber die informellen Gespräche, in denen man bisweilen viel mehr erfährt, kommen heute in vielen Betrieben aufgrund des Zeitdrucks zu kurz.

Liegt das Nicht-Bemerken von Problemen auch daran, dass die äussere Fassade eines Menschen vielfach nicht seiner inneren Befindlichkeit entspricht?

Bei einem Menschen ist es wie bei einem Haus. Man sieht nur an die Fassade. Was hinter den Mauern steckt, weiss man nicht. Manchmal ist das Haus im Inneren viel besser beieinander, als man denkt; manchmal ist der Zustand im Innern auch viel schlechter. Jeder Mensch ist, so gesehen, immer für eine Überraschung gut. Wichtig ist, dass in einem Unternehmen ein Klima herrscht, das es erlaubt, Konflikte und Probleme anzusprechen – vor allem dann, wenn sich die Probleme auf die Arbeit beziehen. Ob Mitarbeitende zusätzlich auch private Probleme ansprechen, müssen sie selber entscheiden.

Der Mobbing-Vorwurf schwebt wie ein Damokles-Schwert über dem Unternehmen. Wie schwer lastet das auf den Mitarbeitenden?

Das lastet sehr schwer. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die Vorwürfe abgeklärt werden. Es muss auf den Tisch kommen, ob etwas dahinter steckt und, falls ja, was. Dazu braucht es primär das Gespräch mit dem direktbetroffenen Mitarbeiter und mit engen Kollegen. Was es jetzt im Unternehmen braucht, ist volle Transparenz zu den Mobbing-Vorwürfen.

Fragt sich nun nicht jeder im Unternehmen: Habe ich etwas falsch gemacht? Hat ein Verhalten von mir zu dem Drama geführt?

Die Gedanken kommen ganz automatisch auf. Was nicht passieren darf, ist, dass die Mitarbeitenden nun sich selbst oder anderen gegenüber vorschnell Schuldzuweisungen machen. Hinterher ist man bekanntlich immer klüger. Das heisst nun aber nicht, dass man etwas falsch gemacht hat – selbst dann nicht, wenn man hinterher einen Fehler entdeckt. In der Situation, in der man steckte, konnte man vielleicht gar nicht anders handeln, als man es tat. Niemand kann in einen anderen Menschen hineinsehen und so kann auch niemand die Befindlichkeit eines anderen erkennen, wenn er sich einem nicht anvertraut. Man kann nur auf das interagieren, was der Kollege oder Mitarbeiter einem offenlegt.

Das Fabrikgebäude brennt in der pechschwarzen Nacht lichterloh.
35 Bilder
Grossbrand in Herznach
Das brennende Gebäude am frühen Morgen vom Balkon eines Lesers aus gesehen
Das brennende Gebäude am frühen Morgen vom Balkon eines Lesers aus gesehen.
Die Feuerwehr wurde kurz vor 2 Uhr alarmiert. Bei der Durchsuchung des Gebäudes fanden die Einsatzkräfte eine tote Frau.
Der Grossbrand brach kurz vor 2 Uhr nachts aus.
Löscharbeiten an dem halb ausgebrannten Fabrikgebäude am Montagmorgen. Ein Grossbrand im Industriegebäude der Firma «Spyk Bänder» an der Hauptstrasse 2 in Herznach hat in der Nacht auf Montag ein Todesopfer gefordert. 
Die Feuerwehr ist auch gegen 9 Uhr noch im Einsatz.
Erste Hinweise deuten laut Kantonspolizei daraufhin, dass die Frau den Brand gelegt und Suizid begangen hat.
So sah das Industriegebäude in Herznach vor dem Brand aus.
Eine zweite Ansicht des Gebäudes vor dem Brand.
Löscharbeiten nach dem Brand in Herznach.
Löscharbeiten nach dem Brand in Herznach
Löscharbeiten nach dem Brand in Herznach
Löscharbeiten nach dem Brand in Herznach
Löscharbeiten nach dem Brand in Herznach
Löscharbeiten nach dem Brand in Herznach
Löscharbeiten nach dem Brand in Herznach
Löscharbeiten nach dem Brand in Herznach
Löscharbeiten nach dem Brand in Herznach
Löscharbeiten nach dem Brand in Herznach
Löscharbeiten nach dem Brand in Herznach
Löscharbeiten nach dem Brand in Herznach
Löscharbeiten nach dem Brand in Herznach
Löscharbeiten nach dem Brand in Herznach
Löscharbeiten nach dem Brand in Herznach
Löscharbeiten nach dem Brand in Herznach
Löscharbeiten nach dem Brand in Herznach
Löscharbeiten nach dem Brand in Herznach
Löscharbeiten nach dem Brand in Herznach
Der Brandplatz in Herznach am späten Montagnachmittag, kurz vor 18 Uhr.
Der Dachstock ist abgerissen worden

Das Fabrikgebäude brennt in der pechschwarzen Nacht lichterloh.

Leserbild

Wie sollen die Mitarbeitenden der Firma mit der Situation umgehen?

Es gibt nur eines: reden, reden und nochmals reden. Im Unternehmen ebenso wie im privaten Umfeld. Eine Verarbeitung ist nur über das Gespräch möglich. Man muss sich immer wieder vergegenwärtigen, was abgelaufen ist, wie es abgelaufen ist und wie man es einordnen kann.

Welche Rolle hat das Unternehmen beim Bewältigungsprozess?

Es muss zum einen Gespräche anbieten. Zum anderen muss es die Mobbing-Vorwürfe, die im Raum stehen, schnellstmöglich klären. Das Resultat dieser Abklärungen muss den Mitarbeitenden dann unbedingt offengelegt werden. Das ist ein Teil des Bewältigungsprozesses.

Zurück bleibt der Ehemann. Wie kann er damit umgehen, dass sich der Mensch, der ihm besonders nahe stand, auch wegen seiner Probleme das Leben nahm?

Der Ehemann ist klar am meisten betroffen. Er braucht unbedingt professionelle Hilfe. Das Gefühl, dass er Mitschuld an der Brandstiftung und am Suizid seiner Partnerin trägt, wird noch lange auf ihm lasten. Es ist eine extreme Bürde, die er mit sich trägt.

Ist mit dieser Vorgeschichte ein unbelastetes Betriebsklima überhaupt wieder möglich?

Ich denke schon. Aber es wird Zeit brauchen und es ist wichtig, dass der Vorfall gut bewältigt wird. Das Unternehmen muss versuchen, wieder positive gemeinsame Erlebnisse zu schaffen. Das macht die Tat nicht ungeschehen, aber es hilft, dass die Wunden mit der Zeit heilen.

Suizidgedanken: Hier erhalten Sie Hilfe

Diese Stellen sind rund um die Uhr da für Menschen in suizidalen Krisen und für ihr Umfeld:
Beratungstelefon der Dargebotenen Hand: 143 Beratungstelefon von Pro Juventute (für Kinder und Jugendliche): 147 Weitere Adressen und Informationen gibt es unter: www.reden-kann-retten.ch

Adressen für Menschen, die jemanden durch Suizid verloren haben:
Refugium – Verein für Hinterbliebene nach Suizid: www.verein-refugium.ch
Nebelmeer – Perspektiven nach dem Suizid eines Elternteils: www.nebelmeer.net

Polizeibilder aus der ganzen Schweiz aus dem August 2018:

Oensingen SO, 31. August Ein unbekannter Fahrzeuglenker ist in eine Bahnschranke gefahren und hat diese beschädigt. Die Polizei sucht Zeugen.
48 Bilder
Lenzburg AG, 30. August In Lenzburg ist der Anhänger eines Lastwagens umgekippt, der aus einem Kreisel gefahren war. Der Chauffeur wurde nicht verletzt.
Lostallo GR, 29. August Auf der Nordspur der Autobahn A13 ist ein Auto von der Fahrbahn abgekommen. Es überschlug sich auf das Dach und begann zu brennen. Ein Kind wurde im total beschädigten Auto eingeklemmt und konnte nicht mehr rechtzeitig befreit werden. Es verstarb noch vor Ort.
Reiden LU, 29. August Beim Brand eines Mehrfamilienhauses ist erheblicher Sachschaden entstanden. Insgesamt waren rund 80 Feuerwehrleute für Löscharbeiten im Einsatz. Verletzt wurde niemand.
Buchrain LU, 29. August Beim Beschleunigen auf der nassen Fahrbahn ist einem Autofahrer bei der Autobahneinfahrt das Heck ausgebrochen. In der Folge kollidierte das Auto mit der Mittelleitplanke, schleuderte über die Fahrbahn und stiess mit der Randleitplanke zusammen. Verletzt wurde niemand.
Seewen SO, 29. August Bei einem Überholmanöver prallt ein 21-Jähriger in ein entgegenkommendes Auto. Beide Fahrer erleiden leichte Verletzungen, die beiden Fahrzeuge Totalschaden.
Appenzell, 28. August Eine betagte Frau touchierte beim Herausfahren aus einer Tiefgarage den rechten Trottoirrand. Danach fuhr sie über das Trottoir in den Eisenzaun. Dort geriet das Fahrzeug derart in Schräglage, dass sie sich nach links überschlug und auf dem Dach liegend zum Stillstand kam.
Reigoldswil BL, 27. August in Reigoldswil brennen 25 Ster Holz, niemand wird verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Hünenberg ZG, 26. August Eine Fahrzeuglenkerin ist um 8.30 Uhr auf die Gegenfahrbahn geraten und in ein entgegenkommendes Auto geprallt. Eine Frau und ein Kind (2) wurden verletzt.
Zetzwil AG, 25. August Ein Automobilist verliert im Gebiet Wandfluh in Zetzwil die Herrschaft über sein Auto. Dieses prallte gegen einen Baum. Die Feuerwehr barg den Mann aus dem Auto. Er wurde ins Spital gebracht. Äusserlich blieb er unverletzt.
Kölliken AG, 25. August Beim Abbiegen verliert ein stark betrunkener Automobilist am Samstagabend in Kölliken die Herrschaft über seinen Wagen. Dieser gerät schleudernd auf das Trottoir und kollidiert dort mit zwei Fussgängern. Angesichts der Umstände hatten sie grosses Glück: Die Frau (25) wurde nur licht verletzt, der Mann (35) blieb unverletzt.
Oberentfelden AG, 26. August Auf der A1 verliert ein Automobilist (31) am Sonntagmorgen beim Überholen die Herrschaft über seinen Wagen. Dieser prallte schleudernd gegen die Leitplanke. Verletzt wurde niemand. Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Safenwil AG, 25. August Beim Befahren eines Kreisels verlor ein Neulenker am Samstag die Herrschaft über seinen Wagen. Dieser kollidierte anschliessend frontal mit einem entgegenkommenden Auto. Fünf Personen wurden leicht verletzt.
Dintikon (AG), 24. August Ein unbekannter Autofahrer geriet von der Strasse und fuhr durch ein Maisfeld. Anschliessend setzte er seine Fahrt Richtung Villmergen fort.
Rothrist (AG), 22. August Eine 27-jährige Autofahrerin ist auf der Autobahn A2 in einen vor ihr fahrenden Toyota (Bild) geprallt. Sie hatte mehr als 1,4 Promille Alkohol im Blut und musste den Führerausweis abgeben.
Vordemwald (AG), 22. August Eine 44-jährige Autofahrerin wurde bei einem Selbstunfall zwischen Pfaffnau (LU) und Vordemwald schwer verletzt. Sie war trotz Führerausweis-Entzug am Steuer des Chevrolet unterwegs.
Basel (BS), 22. August Ein Velofahrer ist bei einem Unfall am Mittwoch in Basel ums Leben gekommen. Er kollidierte mit einem Lastwagen und verstarb noch auf der Unfallstelle.
Geroldswil (ZH), 20. August Beim Brand in der Tiefgarage wurden durch die Hitze, den Russ und den Rauch mehrere Personenwagen und Motorräder beschädigt. Ein Feuerwehrmann wurde leicht verletzt.
Muttenz (BL), 19. August In Muttenz stoppte die Baselbieter Polizei einen betrunkenen Autofahrer. Er war im Aargau von der Strasse abgekommen, hatte ein Maisfeld niedergemäht und fuhr danach weiter. Der Mann hatte fast zwei Promille Alkohol im Blut.
Reinach (BL), 18. August Auf der Baselstrasse in Reinach BL geriet am Samstagvormittag ein Fahrzeug in Brand. Die Feuerwehr konnte das Auto rasch löschen, das Fahrzeug wurde jedoch komplett zerstört. Verletzt wurde niemand. Die Polizei geht von einer technischen Brandursache aus.
Olten (SO), 18. August Am Samstagabend rauchte es auf der alten Holzbrücke in Olten. Die um 18.20 Uhr ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Die Brücke blieb für zwei Stunden gesperrt. Die Brandursache ist noch Teil der Ermittlungen.
Basel (BS), 17. August Am Freitagnachmittag verlor ein Lastwagen in einer Kurve beim Spalentor ein rund 3,2 Tonnen schweres Betonelement. Niemand wurde dabei verletzt. Die Feuerwehr barg das Element mit einem Kranwagen.
Buckten (BL), 16. August Ein 65-jähriger Autolenker hat am Donnerstagnachmittag in Buckten die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. In der Folge streifte er eine Gartenmauer und fuhr frontal in ein parkiertes Auto. Die Sanität brachte den verletzten Mann ins Spital.
Samnaun (GR), 16. August Drei vermummte Einbrecher haben eine Bijouterie ausgeräumt. Bereits Anfang April war das gleiche Geschäft von fünf Männern überfallen worden.
Gebenstorf (AG), 14. August In einer Tiefgarage brennt ein Auto, der Sachschaden ist erheblich, verletzt wird niemand.
Neuenhof (AG), 13. August Ein 21-Jähriger verlor die Herrschaft über sein Fahrzeug und prallte in einen BMW.
Bellach SO, 13. August Ein Auto kollidierte mit einem dreirädrigen Kleinmotorrad der Post. Die Lenkerin des Motorrades musste mit einem Helikopter der Rettungsflugwacht Rega ins Spital geflogen werden.
Neuhausen am Rheinfall (SH), 13. August Ein 72-jähriger Lenker eines Lieferwagens ist in Neuhausen am Rheinfall in eine heruntergekippte Laderampe eines parkierten LKWs geprallt. Der Mann blieb unverletzt, sein Fahrzeug erlitt durch die Wucht des Aufpralls Totalschaden.
Wigoltingen (TG), 13. August Im Mehrzweckgebäude neben einer Moschee im Weiler Häusern bei Bonau (Gemeinde Wigoltingen) ist in der Nacht auf Montag ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr rückte mit 100 Personen aus und löschte das Feuer. Verletzt wurde niemand. Der Schaden beträgt über 100'000 Franken, wie die Thurgauer Kantonspolizei mitteilte.
Boniswil (AG), 12. August Ein Brand in einem Doppeleinfamilienhaus richtete beträchtlichen Sachschaden anrichtete. Es wurde niemand verletzt. Die Brandursache ist noch unklar.
Pfyn (TG), 11. August Ein spektakulärer Selbstunfall hat zwei Leichtverletzte gefordert. Ein 25-jähriger Autolenker war auf die Gegenfahrbahn geraten und am linken Strassenrand mit einer Gartenmauer kollidiert, worauf das Auto auf dem Dach landete.
Würenlingen (AG), 11. August Ein Motorradfahrer kollidierte mit einem entgegenkommenden Auto. Der 19-Jährige wurde dabei schwer verletzt. Ein Rettungshelikopter brachte ihn ins Spital. Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Egerkingen (SO), 10. August Nachdem ein Autolenker mehrere Unfälle verursacht hatte und vor der Polizei geflüchtet war, konnte er angehalten werden. Zusammen mit seinen beiden Mitfahrern wurde er vorläufig festgenommen.
Oberriet (SG), 10. August Ein Grossbrand hat ein Heulager und einen angrenzenden Kuhstall vollständig zerstört. Alle Tiere konnten gerettet werden.
Reinach (BL), 10. August Eine unbekannte Täterschaft setzte auf dem Areal eines Mehrfamilienhaus-Neubaus eine Baumaschine (Dumper) in Brand. Die Polizei sucht Zeugen.
Madetswil (ZH), 10. August Diese Scheune komplett nieder. Die traurige Bilanz: 18 tote Jungtiere und sieben verletzte Personen.
Glashütten (AG), 9. August Beim Brand einer Scheune ist grosser Sachschaden entstanden. Menschen oder Tiere wurden nicht verletzt. Ein Pferd und ein Esel konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden.
Pfäffikon (SZ), 7. August Endstation Schlossgraben: Ein Lenker ist mit seinem Auto im Wasser gelandet. Er blieb unverletzt, musste sich aber einer Kontrolle unterziehen lassen, weil Verdacht auf Alkohol- und Betäubungsmittelkonsum bestand.
Prato (TI), 7. August Im Piottino-Tunnel auf der A2 bei Prato TI ist ein Lastwagen in Brand geraten. Der Autotransporter mit italienischen Kontrollschildern brannte vollständig aus. Verletzt wurde niemand. Die Autobahn A2 war in beide Richtungen gesperrt.
Seon (AG), 4. August Ein 68-jähriger Mann fuhr am Freitag um 19.15 Uhr zwischen Schafisheim und Seon aus noch ungeklärten Gründen nach links auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zur Kollision mit einem entgegenkommenden Auto. Der Unfallverursacher musste ins Spital und seinen Ausweis abgeben.
Solothurn (SO), 3. August Ein Geräteschuppen ist vollständig abgebrannt. Verletzt wurde niemand.
Ettingen (BL), 2. August Am Donnerstagnachmittag kurz vor 17 Uhr verursachte ein Autofahrer auf der Hofstettenstrasse in Ettingen einen Selbstunfall. Verletzt wurde niemand. Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden.
Zuchwil (SO), 2. August Ein Mann in einem Schwimmring hängte sich mit einem Seil an ein Motorboot. Dieses beschleunigte, der Mann wurde aus dem Ring ans Ufer geschleudert und verletzte sich erheblich.
Bäch (SZ), 2. August Ein Industriegebäude stand in Flammen. Über 150 Einsatzkräfte waren vor Ort. Menschen wurden nicht verletzt.
Schlieren (ZH), 2. August Bei einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen sind fünf Personen zum Teil schwer verletzt worden.
Fétigny (FR), 2. August Ein Bauernhof ist vollständig niedergebrannt: Die sechs Bewohner konnten sich rechtzeitig ins Freie begeben – sie blieben unverletzt. Es hatten sich keine Tiere auf dem Hof aufgehalten.
Muolen (SG), 1. August Ein Blitzeinschlag hat ein Wohnhaus in Brand gesetzt. Der Dachstock des Hauses brannte komplett aus. Es entstand hoher Sachschaden.
Suchy (VD), 1. August Ein Brand hat einen Bauernhof zerstört. Weder Menschen noch Tiere kamen dabei zu Schaden. Das Gebäude brannte komplett ab. Die Ursache ist unklar.

Oensingen SO, 31. August Ein unbekannter Fahrzeuglenker ist in eine Bahnschranke gefahren und hat diese beschädigt. Die Polizei sucht Zeugen.

Kapo SO