Fussball
Kein Cuphit in Dietikon: Vom Pech verfolgter FCD unterliegt Meyrin

Es war eine bittere Reise für die Limmattaler an die Grenze zu Frankreich. Ein Eigentor führte zum 1:0 für die Gastgeber. Nach der roten Karte gegen Torwart Ngongo und dem anschliessenden 2:0 war die Partie gelaufen.

Raphael Biermayr
Drucken
Teilen
Trotz grossem Kampf unterliegen die Dietiker (Senicanin, M. und Tasic, l.)

Trotz grossem Kampf unterliegen die Dietiker (Senicanin, M. und Tasic, l.)

bier

Nach einer abwechslungsreichen und ausgeglichenen ersten Halbzeit in Meyrin hatten die Dietiker Pech, dass sie zurücklagen. Der erneut herausragende Miljkovic schoss bei einem Befreiungsversuch seinen Teamkollegen Tasic an, von dessen Rücken der Ball ins Tor flog (41.).

Nach dem Seitenwechsel spielten fast nur die Gäste, während sich die Genfer ganz aufs Kontern verlegten. Ein Gegenstoss in der 66. Minute war folgenreich: FCD-Keeper Ngongo versuchte sich im Stil von Manuel Neuer als Libero ausserhalb des Strafraums. Der Ex-Profi Dabo (in der Super League für Sion aktiv) nutzte das geschickt zwang Ngongo zu einem Handspiel.

Ersatztorhüter Winkler wurde vom folgenden Freistoss von Iyeti buchstäblich kalt erwischt. Nach dem 2:0 bemühten sich die Gäste zwar weiterhin, doch die Aufgabe war gegen einen kompakten Gegner zu schwer. Auch darum, weil sie in der Offensive die Entschlossenheit vermissen liessen.

Das 3:0 erzielte Dabo (81.), das 4:0 fiel in der Nachspielzeit. Es war ein brutales Resultat für die Gäste. Damit wird es nichts mit der dritten Qualifikation in Folge für die Hauptrunde im Schweizer Cup.

Aktuelle Nachrichten