Geruchsimmissionen
Geruchsbelästigung durch Givaudan: Stadt Dübendorf vermittelt

Aufgrund einer Petition der «IG Stinkfabrik» mit der Forderung «Schluss mit der Geruchsbelästigung durch Givaudan in Dübendorf» hat der Stadtrat einen «runden Tisch» organisiert. Es gebe «Fortschritte in der Problembehandlung».

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Anwohner von Dübendorf beklagen sich über Geruchsbelästigung durch Givaudan (Archiv)

Anwohner von Dübendorf beklagen sich über Geruchsbelästigung durch Givaudan (Archiv)

Keystone

Die von 437 Personen unterzeichnete Petition war im Januar 2012 eingereicht worden. Der Dübendorfer Stadtrat wurde aufgefordert, zusammen mit der kantonalen Umweltbehörde «den jahrelangen Geruchsbelästigungen» der Aromastoff-Herstellerfirma endlich wirksam entgegenzutreten.

Am runden Tisch legte die Firma Givaudan dar, dass sie seit dem Sommer die Meldungen über Geruchsbelästigungen, die über ein Meldeformular auf der städtischen Webseite eingingen, systematisch erfasst und ausgewertet hat.

Runder Tisch wird weitergeführt

In der Folge wurden laut Mitteilung ein Produkt aus der Herstellung genommen, Formeln von Produkten analysiert und Produktionszeiten angepasst. Zudem habe die Firma das Personal sensibilisiert und organisatorische Massnahmen zur Reduktion von Fehlmanipulationen und Fehlverhalten getroffen.

Aus Sicht der Stadt wurden «erste Schritte zu einer Verbesserung der Situation um die Geruchsimmissionen, aber auch für eine Vertrauensbildung erreicht». Der runde Tisch werde weitergeführt, um einen regelmässigen Kontakt zwischen Anwohnern, Givaudan, dem Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) und der Stadt sicherzustellen, heisst es in der Mitteilung.

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