Rindermatte
Erschliessung der Rindermatte: Strasse für Einfamilienhauszone

Die Stadt erhält eine neue Gemeindestrasse. Zwischen der Bahnlinie Langenthal–Bern und Schoren tut sich etwas. Die Stadt baut eine Erschliessungsstrasse.

Urs Byland
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Rindermatte: Ein Teil der Erschliessungsstrasse ist ausgesteckt. uby

Rindermatte: Ein Teil der Erschliessungsstrasse ist ausgesteckt. uby

Südlich der Eisenbahnlinie Bern–Langenthal und westlich von Schoren dient die neue Strasse der Erschliessung eines Teils der Rindermatte. 1,3 Millionen Franken wird das neue Strassenstück kosten, inklusive aller Service-Leitungen. Die Strasse führt von der Bodenstrasse zur Hausmattstrasse und wird neu durchgehend geführt.

Ursprünglich war vorgesehen, von der Bodenstrasse und von der Hausmattstrasse aus je eine Sackgasse zu bauen. Weil aber damit zwei Wendeplätze hätten eingerichtet werden müssen, verzichtete man auf die Lösung mit der Verbindung mittels einer Feldstrasse, sagt Markus Gerber. Er ist Mitglied der Geschäftsleitung der Ducksch & Anliker Architekten AG.

Stadt finanziert die neue Strasse

Wo eine Erschliessungsstrasse entsteht, müssen auch Häuser gebaut werden. Platz ist auf der «Rindermatte» reichlich vorhanden. Baugesuchssteller ist zwar die Stadt, die Land an der neuen Strasse besitzt. Gebaut wird die Strasse aber, damit der andere Haupt-Grundeigentümer, Ducksch & Anliker, an der neuen Strasse aktiv werden kann. Die Stadt finanziert den Bau der Strasse. Die künftigen Grundeigentümer werden dann zur Kasse gebeten.

«Das Gebiet befindet sich in einer klassischen Einfamilienhauszone», sagt Gerber. Ducksch & Anliker habe sich entschieden, das Land freizugeben und nicht länger zurückzubehalten. «Die Erschliessung ist so angelegt, dass wir Kleinparzellen erhalten, die wir individuell verkaufen werden.» Das Land werde aber ohne Architekturverpflichtung abgegeben. «Wenn wir Glück haben, dürfen wir auch einzelne Häuser bauen», sagt er.

Insgesamt will das Langenthaler Architekturbüro 17 Parzellen verkaufen. Die Preise für die Parzellen richten sich nach deren Lage. «Die Grundstücke unten bei der Bahnlinie sind die günstigsten. Je weiter Richtung Schoren die Parzellen liegen, umso teurer werden diese.»

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