Unihockey
Ende der Minusserie: ULA gewinnt gegen Eggiwil

Die Langenthaler besiegen in der NLB Eggiwil in der letzten Minute mit 5:4. Nach einem frühen Tor hinkt ULA über weite Strecken hinterher, kann aber dann doch noch das Ruder herumreissen.

Francesca Perrotta
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Viel stand auf dem Spiel für Unihockey Langenthal Aarwangen, welches zu Hause in der Dreifachturnhalle den UHT Eggiwil zum zweitletzten Meisterschaftsspiel empfing. Gegen den viertplatzierten Gegner aus dem Kanton Bern brauchte es einen Sieg, um in der Rangliste wieder ins Mittelfeld zu rutschen. Die Erwartungen nach der Minusserie waren hoch und somit auch der Druck, der auf den Spielern lastete.

Die Partie begann gut, denn bereits in der vierten Minute ging ULA durch den Treffer von Strub mit 1:0 in Führung. Obwohl die Langenthaler im ersten Drittel mehr Druck ausübten, gelang es den Eggiwilern zwei Tore zu erzielen. Das zweite Drittel sah nicht vielversprechender aus, als Walther die Eggiwiler 3:1 in Führung brachte. Dies weckte die inzwischen etwas träg gewordenen Langenthaler auf und durch die Treffer von Tarnuzzer und Roth konnte man das zweite Drittel unentschieden beenden und zuversichtlich in die Pause gehen.

Suvakci schoss Siegestreffer

Spannend ging es dann auch im dritten Drittel weiter, denn in der 49. Minute gingen die Eggiwiler erneut in Führung. Zwei Minuten später glichen die Langenthaler wieder aus. Obwohl die Gegner den Druck erhöhten, gelang Suvakci in der 58. Minute der Siegestreffer und ULA schlug schliesslich Eggiwil mit 5:4.

Trainer Roland Münger ist zufrieden mit dem Resultat seiner Mannschaft und betrachtet dieses Spiel als positive Reaktion auf die Minusserie im vergangenen Jahr. Gründe für die vielen Misserfolge nennt er dabei verschiedene. Immer wieder habe man während der Spiele Durchhänger gehabt und sich nur schwer wieder gefasst.

Wichtiger Sieg im Hinblick auf Playoffs

Gegen Eggiwil trat das altbekannte Problem nur im zweiten Drittel kurz auf, doch die Mannschaft habe sich diesmal schnell wieder gefasst. Auch die Tatsache, dass man bereist anfangs Saison wusste, dass man in den Playoffs dabei ist, habe keinen guten Einfluss gehabt und sei sicher auch verantwortlich für diese Durchhänger.

Der Sieg gegen Eggiwil sei sehr wichtig im Hinblick auf die kommenden Playoffs. Vorerst fokussiert sich ULA auf das letzte Spiel der Meisterschaft gegen Thun, welches zurzeit auf dem dritten Platz ist. Münger ist optimistisch und überzeugt davon, dass sie die Thuner schlagen werden. «Wir wollen Thun ein Bein stellen, damit wir mit einer positiven Einstellung in die Playoffs starten können.»

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