Zürich
3D-Firma Nomoko AG gewinnt Zürcher Pionierpreis 2016

Das Zürcher Unternehmen Nomoko AG gewinnt den Pionierpreis 2016 des Technoparks und der Zürcher Kantonalbank (ZKB). Nomoko fertigt digitale 3D-Karten, die von der Realität kaum zu unterscheiden sind.

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Die Preisträger 2016: v.l. Dr. Jörg Müller-Ganz, Pedrini Vincent, Nilson Kufus, Kevin Mersch, Prof. Dr. Gian-Luca Bona

Die Preisträger 2016: v.l. Dr. Jörg Müller-Ganz, Pedrini Vincent, Nilson Kufus, Kevin Mersch, Prof. Dr. Gian-Luca Bona

zvg/pionierpreis.ch

Das Unternehmen entwickelte eine Kamera mit der hundertfachen Auflösung eines iPhones sowie eine spezialisierte Software. Diese wandelt die 2D-Bilder der Kamera in digitale 3D-Modelle um.

Wichtig sind solche Daten etwa für die Autoindustrie zur Entwicklung von selbstfahrenden Autos oder für die Unterhaltungsindustrie, welche damit Filme oder Games herstellen kann. Auch in der Städteplanung können die 3D-Modelle verwendet werden.

Die 3D-Daten von Nomoko seien bis zu 70 mal besser als bei den Mitbewerbern, begründeten die ZKB und der Technopark ihren Entscheid in einer Mitteilung vom Dienstag.

Der Markteintritt für die 3D-Modelle von Nomoko ist für 2017 geplant. In fünf Jahren will das Unternehmen weltweiter Marktführer in der Erstellung von realistischen 3D-Daten sein.

Der Pionierpreis von ZKB und Technopark wurde dieses Jahr zum 26. Mal vergeben. Er würdigt technologische Innovationen, die kurz vor dem Markteintritt stehen. Der Preis ist mit knapp 100'000 Franken dotiert.

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