NLB-Handball
Urs Mrose wird neuer Sportchef beim STV Baden, Geschäftsleitung der GmbH stellt sich neu auf

Die Geschäftsleitung der STV Baden Handball GmbH stellt sich auf die kommende Saison hin unter der Leitung des bisherigen Geschäftsführes Jürg Kappeler neu auf. Urs Mrose übernimmt das Amt des Sportchefs von Adi Lehner, der künftig als Teammanager amtet.

Franco Bassani
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Urs Mrose wird neuer Sportchef beim STV Baden.

Urs Mrose wird neuer Sportchef beim STV Baden.

Zur Verfügung gestellt

Urs Mrose übernimmt das Amt des Sportchefs von Städli 1. Als solcher ist der 53-Jährige gemeinsam mit dem Trainer und Co-Trainer verantwortlich für alle sportlichen Belange des Badener NLB-Teams.

Mroses Vorgänger im Amt des Sportchefs, Adi Lehner, übernimmt in der Geschäftsleitung den neuen Job des Teammanagers. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer und dem Sportchef ist er für Vertragsverhandlungen und Neuverpflichtungen zuständig und ist unter anderem auch das Bindeglied zur Physioabteilung, zum Medical Partner Kantonsspital Baden und zum Schweizerischen Handballverband SHV.

Die fünfköpfige Geschäftsleitung der STV Baden Handball GmbH wird indes weiterhin von Jürg Kappeler als Geschäftsführer geleitet. Er steht dem Gremium seit der Gründung der STV Baden GmbH vor acht Jahren vor.

Marketingchef bleibt Michael Schoch, der Städtli 1 nach seinem Rücktritt als Aktivspieler zudem als Co-Trainer und Torhütertrainer unterstützt. Der Cheftrainer des Fanionteams heisst auch kommende Saison Björn Navarin. Die Aufgaben des Finanzchefs werden unverändert von Patrick Schweizer übernommen.

Nicht mehr in der Geschäftsleitung vertreten ist Urs Fischer, der unter anderem seit 2013 für die Organisation des Begleitprogramms der Nationalliga-B-Heimspiele in der Aue zuständig war. Das Amt des Eventchefs wird nicht neu besetzt, die Aufgaben werden unter den Mitgliedern der GL aufgeteilt.

5 Fragen an den neuen Sportchef Urs Mrose

Welchen Bezug haben Sie zum Städtli-Handball?

Urs Mrose: Ich arbeite und wohne in Baden bzw. in Rütihof und bin mit meiner Fima, einem Ingenieurbüro, Spielersponsor von Städtli 1. Mit unserem Sohn Ilias, derim Jugenddorfverein HG Rütihof Handball spielt, gehen wir immer wieder in die nahe Aue, ein Spiel von Städtli anschauen. Als ehemaliger Handballer und Trainer in verschiedenen regionalen Vereinen, hat mich mein Sohn nach 14 Jahren Abstinenz wieder zum Handball zurückgebracht.

Wie ist es zum Engagement bei Städtli 1 gekommen?

Ich wurde von Jürg Kappeler, dem Geschäftsführer der GmbH, im letzten Spätherbst zu einem Gespräch eingeladen, und dann ging es relativ schnell. Nach Gesprächen mit dem Vereinspräsidenten Christoph Blöchlinger und meiner Familie haben mich die ganze Struktur, die Geschäftsstelle, die Mannschaft von Städtli Handball sowie die gute Atmosphäre und die Menschen in der Aue zum Engagement bewogen.

Was sind Ihre Ziele für die erste Saison als Sportchef?

Ich muss mich nach der langen Handballpause möglichst schnell in die Funktionen des Sportchefs einarbeiten. Dabei werde ich von Adi Lehner bestens unterstützt. Mein Ziel ist es, gemeinsam mit der Geschäftsleitung auch für die nächste Saison eine schlagkräftige Mannschaft aufstellen zu können, die wiederum an der Spitze in der NLB mitspielen wird.

Welche besondere Herausforderungen bringt die Coronakrise mit sich?

Viel Unsicherheit auf allen Ebenen. Das dauernde Abstand halten und die aufwändige Organisation im Beruf, im Sport und in der Familie... Der direkte Kontakt zu den Menschen privat wie auch im Handball fehlt oder ist eher schwieriger geworden. Die Gespräche werden auf digitaler Ebenen oder in Kleingruppen geführt. All das erleichtert meinen Einstieg als Sportchef natürlich nicht, und die strengen Auflagen des Bundes machen die Saisonvorbereitung enorm aufwändig.

Wie sehen Ihre Ziele als Sportchef von Städtli 1 längerfristig aus?

Ich orientiere mich an der «Vision 2022» des STV Baden Handball, an der ich weiter- und mitarbeiten will.