UHC Tigersharks Kulm
Tigersharks: Vorschau auf die letzte Runde der Qualifikation

Matthias Amstutz
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Tigersharks: Vorschau auf die letzte Runde der Qualifikation

Am kommenden Sonntag findet in Pfäffiken (ZH) bereits die letzte Meisterschaftsrunde für die Tigersharks statt. In der Nachmittags-Etappe treten die Unterkulmer um 14.30 Uhr gegen das 9. Platzierte Zuzwil-Wuppenau an. Um 16.20 Uhr spielen die Wynentaler in einem erneuten Aargauer-Derby gegen White Horse Lengnau.

Pascal Wolfisberg kehrt ins Team zurück

Das Trainergespann Geiser / Fischer kann fast auf das ganze Repertoire zurückgreifen. Pascal Wolfisberg kehrt nach langer Absenz ins Team zurück. Einzig Michael Zumsteg fehlt, welcher zur Zeit den Militärdienst absolviert. Die restlichen 12 Spieler und zwei Torhüter sind gesund, sodass eine schlagkräftige Truppe nach Zürich reisen wird.

Spiel gegen Zuzwil-Wuppenau

Die Spiele gegen die St. Galler waren immer ausgeglichen und gingen jeweils sehr knapp aus. Doch in den letzten vier Jahren gingen die Tigersharks nie mehr als Verlierer vom Platz. Können die Tigersharks an die starke Leistung von der vergangenen Runde anknüpfen, werden die Aargauer auch in diesem Spiel erfolgreich vom Feld gehen.

Die Formkurve der Zuzwiler zeigt zwar nach oben. Nach einem enttäuschenden Saisonstart sicherten sich die St. Galler in den letzten Spielen zahlreiche Punkte. Trotzdem kam die Aufholjagd des Gegners zu spät, denn es wird mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht mehr reichen, den Gang in die unbeliebten Playouts zu verhindern.

Spiel gegen Lengnau

Im Saisonabschluss gegen Lengnau gehen die Experten von einem knappen Ausgang aus. Lengnau möchte mit einem Sieg und einem guten Gefühl in die bevorstehenden Playoffs gehen. Unterkulm hingegen möchte die Saison ebenfalls erfolgreich abschliessen und möchte sich für die Niederlage im Hinspiel revanchieren. Dies wird jedoch nur möglich sein, wenn die Unterkulmer ihre Fehlerquote im Griff haben und im Abschluss die Möglichkeiten eiskalt verwerten werden.

Das gab im Vorfeld zu reden...

Ende Januar informierte der austragende Verein UHCevi Gossau die Teams, dass sie leider eine Doppelrunde austragen müssen. Der Verband swiss unihockey führte die Zwangsvergabe durch und „zwang“ Gossau eine weitere Runden von einem anderen Team durchzuführen.

Nun werden doppelt so viele Mannschaften sich die Garderoben teilen und die Einspielmöglichkeiten werden ebenfalls nur beschränkt möglich sein. Gossau wird von vielen jungen als Rekordmeister als Vorbild bewundert. Doch in der Organisation von Meisterschaftsrunden und in der Vorbereitung der Planung von Runden hat dieser Verein noch deutlichen Nachholbedarf. Gossau wird in der Gruppe 2 der einzige Verein sein, welcher nicht in der Lage ist, eine Einzelrunde durchzuführen. Mit genügendem Einsatz im Voraus kann ein solcher Schritt kurzfristig vermieden werden.

Cazis der souveräne Gruppensieger

Trotzdem wird diese Einschränkung glücklicherweise keinen grossen Einfluss auf den Ausgang der Tabelle haben. Cazis steht bereits vor der Meisterschaftsrunde als souveräner Gruppensieger fest. Die Bündner sind in der Qualifikation noch nie als Verlierer vom Platz gegangen. Können sie diese Leistung auch in den Playoffs abrufen, wird Cazis mit grosser Wahrscheinlichkeit zum ersten Mal Schweizermeister werden. Gossau, Lengnau und Gansingen werden sich die restlichen drei Playoffplätze sichern. Noch offen ist wie sich die Teams im Mittelfeld platzieren werden. Die Tigersharks haben die Möglichkeit sich wie im Vorjahr den fünften Rang zu sichern und haben mit dieser Leistung ihr Saisonziel mit Bravur erreicht. Weitere Streithähne um diesen Platz sind Niederwil, Regensdorf und Merenschwand. Wobei der letztgenannte Anwärter in der Rückrunde sämtliche Spiele verloren hatte. Passiert nicht noch ein Unihockey-Wunder müssen Zuzwil-Wuppenau zusammen mit dem Aufsteiger Spreitenbach den Gang in die unbeliebten Playouts antreten.

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