Spitex Verein Buchs
Spitex Buchs – konstruktiv und zukunftsorientiert

Monika Beck
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Bilder zum Leserbeitrag

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Die Generalversammlung des Spitex-Vereins Buchs bot den Teilnehmenden spannende Informationen und anschliessend die Möglichkeit zum geselligen Beisammensein. Die Einsatzstunden der Spitex nahmen 2014 weiter zu und stiegen in den letzten 5 Jahren um 44 %. Der Total-Aufwand in Franken überschritt wiederum die Millionengrenze, der siebenstellige Betrag wird wohl in zukünftigen Bilanzen nicht mehr unterschritten werden. Jahresbericht, Jahresrechnung, Revisionsbericht und die Beibehaltung des Mitgliederbeitrags von CHF 40.00 pro Haushalt wurden einstimmig von der Versammlung genehmigt.

Spitex-Leistungen sind fast immer nur als Ergänzung zu pflegenden Angehörigen, Nachbarn und Freunden möglich; ihnen gebührt ein grosser Dank. Um den grösseren Anforderungen gerecht zu werden und um effizientere Arbeitsabläufe zu ermöglichen, wurde der bisherige Aufenthalts-, Sitzungs- und Empfangsraum im Zentrum an der Rösslimattstrasse 2c in ein „Grossraumbüro“ umfunktioniert. Den Mitarbeiterinnen stehen dort nun sechs Arbeitsplätze zur Verfügung. Zudem wurde ein kleines Ambulatorium, kombiniert mit einem Raum für Besprechungen mit Klienten/Klientinnen und Angehörigen eingerichtet. Die Weiterbildung des Personals war wiederum ein wichtiges Element im Spitex-Alltag und konnte dank den Geldern aus dem Fonds zur Förderung von Qualität und Infrastruktur in notwendigem Umfang angeboten werden.

An der GV wurde Frau Ruth Lindegger verabschiedet, auch nach der Pensionierung steht sie verdankenswerterweise bei Bedarf als Haushalthilfe zur Verfügung. Verabschiedet werden musste auch Frau Sandra Richner, die aus familiären Gründen auf Ende Februar 2015 die Stelle als stellvertretende Zentrumsleiterin kündigen. Drei Mitarbeiterinnen wurden im vergangenen Jahr neu angestellt. Die Lernende FaGe des 2. Lehrjahrs wurde im August durch Frau Sabrina Leutwiler, Lernende im 1. Jahr, abgelöst.

Die Gastreferentin, Frau Marie-Louise Barben aus Bern, eine beeindruckende, längst pensionierte Dame, ehemalige Leiterin der Kantonalen Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern in Bern, Gründungsmitglied der „Grossmütter-Revolution“ und auch heute noch als Sozialwissenschaftlerin tätig, gab Einblicke und Hinweise zum Thema „Armut im Alter“, deren mögliche Ursache und Massnahmen dagegen.

Silvia Schneider, Aktuarin Spitex-Verein Buchs