Schule und Elternhaus Villmergen
Spielzeug Flohmi in Villmergen

Nadine Lang
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Bilder zum Leserbeitrag

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Karin Gyr (links) hat den S&E-Spielzeug-Flohmi elf Jahre lang organisiert; nun übernimmt Nadine Lang.

Karin Gyr (links) hat den S&E-Spielzeug-Flohmi elf Jahre lang organisiert; nun übernimmt Nadine Lang.

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Der elfte Spielzeug-Flohmarkt vom Verein Schule&Elternhaus lockte am letzten Samstag viele kleine und grosse Besucher in die Mehrzweckhalle in Villmergen.

Der Duft von Popcorn und Hotdogs steigt den Besuchern beim Eintreten in die Mehrzweckhalle in die Nase. Der Boden ist übersät mit Wolldecken, darauf ausgebreitet sind Bücher, Spielsachen und Gesellschaftsspiele. Das Angebot ist so bunt wie die Händler; die Kleineren benötigen noch die Hilfe ihrer Mamis oder Papis, die Teenager sind abgeklärt und schliessen die Verkäufe selbstbewusst alleine ab. Die achtjährige Nina ist zum ersten Mal dabei. „47 Sachen haben wir mitgebracht“, verkündet sie stolz. Ihre Mutter Martina Sanchis beobachtet sie mit einem Schmunzeln: „Sie hat sich nicht von allen Dingen leicht getrennt“, erklärt sie. Dass am Ende des Tages die nicht verkauften Spielsachen an die Stiftung „Terre des Hommes“ weitergegeben werden können, findet sie sehr sinnvoll.

Mehr als ein Jahrzehnt dabei

Der elfte Flohmi ist zugleich der letzte von Karin Gyr. Sie hat den Anlass seit 2005 organisiert. „Im ersten Jahr waren wir auf dem Schulhausplatz Dorf. Es war Mai, aber bitterkalt. Deshalb findet die Veranstaltung seither drinnen statt“, erinnert sich die 49-Jährige. Die Entwicklung des Spielzeug-Flohmarktes sei sehr beliebt, die Entwicklung auffällig: die angebotenen Spiele seien viel aktueller als zu Beginn, das Alter der verkaufenden Kids etwas höher. „Die Qualität der Ware ist erstaunlich gut; offenbar wollen die Kinder keinen Ramsch loswerden, sondern wirklich ihr Sackgeld aufbessern“, fällt Gyr auf. Nach elf Jahren gibt sie das Zepter an Nadine Lang weiter. Diese führt bereits die Krabbelgruppe des Vereins. Der Spielzeugflohmi sei etabliert und auch in den Nachbardörfern beliebt. „Eine super Sache, die wir unbedingt weiterführen müssen“, findet die zweifache Mutter.

Text und Bild: tl

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