Musikgesellschaft Eintracht Leuzigen
Konzert der Musikgesellschaften Arch und Leuzigen

Roland Jost
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Die Nachbargemeinden Arch und Leuzigen wurden an den letzten beiden Wochenenden mit Blasmusik geprägt. An drei Abenden führten die 40 Musikantinnen und Musikanten der Musikgesellschaften die Zuhörer zurück in die 70er Jahre. Ein Jahrzehnt, welches sichtlich viele Erinnerungen weckte.

Den Beginn des Abends machten wie gewohnt die Blockflötenschüler, die mutig auf der Bühne ihre einstudierten Stücke präsentierten. Die jüngsten hatte doch erst 3 Unterrichtslektionen. Im Anschluss heizten die Jungbläser den Zuhörern so richtig ein. Unter der Leitung von Thomas Hafner präsentierten sich die Jungmusikantinnen- und Musikanten bravurös dem Publikum.

Nun war es an der Spielgemeinschaft ihr Bestes zu geben. Eröffnet wurde das Konzert mit dem klangvollen «111 Jubilee March» vom Schweizer Komponisten und Dirigenten Mario Bürki. Mit «the Wich and the Saint» von Steven Reineke zeigten die Gesellschaften, dass sie sehr wohl in der Lage sind auch anspruchsvollere Literatur zu spielen. Dieses Stück präsentieren die Gesellschaften im Juni am seeländischen Musiktag in Oberwil der Jury. Mit dem Klangvollen «Io senza te» von Peter, Sue und Marc und der wunderschönen Polka «Böhmischer Traum» konnten sich die Zuhörer wieder etwas zurücklehnen.

Zum zweiten Teil präsentierten sich die Vereine in fantasievoll gestalteten Kleidern, so wie es in den 70ern alltäglich waren. Interessant war zu sehen, dass der eine oder andere solche Kleider noch zu Hause im Schrank aufbewahrt.

«YMCA» der US- Amerikanischen Band Eagles oder «Music» von John Miles dürfen bei einem solchen Motto natürlich nicht fehlen. Nach «Always on my Mind» von Elvis Presley und der mystischen Geschichte des «Hotel California» beendeten die beiden Musikgesellschaften das Konzert mit dem weltbekannten «Sweet home Alabama».

Thomas Hafner hat es verstanden, die Musikantinnen und Musikanten in kurzer Zeit auf die Auftritte vorzubereiten und führte sie gekonnt durch das Konzert. Herzliche Gratulation.

Die Vereine bedanken sich bei allen Besuchern, Gönnern und Notenspender für die Unterstützung. Auch den Gemeindebehörden gilt ein grosser Dank für die Zurverfügungstellung der Konzerträumlichkeiten. Anders wäre es einem Dorfverein gar nicht möglich einen solchen Anlass Gewinnbringend durchzuführen.

Roland Jost