Landfrauenverein Schlossrued
Jubiläumsausflug 60 Jahre Landfrauen Schlossrued

Susanne Bircher
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Am 9. August 2014 um 16 Uhr versammelten sich 34 gut gelaunte Landfrauen auf dem Turnhallenplatz. Wo mag der Ausflug wohl hingehen? Niemand wusste etwas ausser dem Vorstand. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir Richtung Rickenbach, Schenkon. In Tann blinkten wir links und fuhren auf den Parkplatz Kollerhuus. Freundlich wurden wir begrüsst und zum fruchtigen Apéro eingeladen.

Die Gründungsmitglieder setzten sich in den Schatten, andere bestaunten die schön gepflegte Anlage. Rosen in vielen Farben und zarten Düften: da musste man einfach eine Nase voll nehmen! Um 18 Uhr durften wir im gemütlichen Raum einen feinen Znacht geniessen.

Die Präsidentin Ruth Bolliger bedankte sich noch mal bei allen für den tollen Einsatz über all die Jahre am Ostermarkt. Antoinette Fischer durfte ein Blüemli und einen Gutschein entgegennehmen für die langjährige Organisation der Backstube. Neu begrüssen wir Erika Ackermann und Christine Müller mit einem Blüemli als Verantwortliche der Backstube.

Ruth Bolliger erzählte in ein paar Sätzen, wie es vor 60 Jahren zum Landfrauenverein gekommen ist. Lilli Müller und Hedi Müller zählen zu den Gründungsmitgliedern. Sie wüssten noch so manches darüber zu erzählen. Auch sie wurden mit einem Blüemli geehrt.

Oh, wer kam denn da noch? „D`Rösle vom Chrächethal met erem Chnächt em Geni“, auf der Suche nach einem Mann! Oh, war die Freude gross, als sie ihr Landdienstmädchen Ruth Bolliger sah! Alte Gewohnheiten müssen gefeiert werden, wusste doch jede noch, wie es zu und her gegangen ist. Ein Gockel und eine Henne würden die Rösle sehr beruhigen. Ruth aus dem Eisenbühl war ein guter Gockel. Helga Neeser eine behütete Henne. Jede Viertelstunde musste Helga sich aufplustern, damit Ruth als Gockel krähen konnte. Nun war alles perfekt, es wurde gesungen, getanzt und gelacht. Leider hat die Rösle auch bei uns keinen Mann gefunden, obwohl sie dem Koch nachstellte! So machte sie sich mit Geni wieder auf den Heimweg.

Auch für uns wurde es langsam Zeit, wieder Richtung Ruedertal zu fahren. Es wird uns ein unvergesslicher Abend in gemütlicher Atmosphäre in Erinnerung bleiben.

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