Brassband Full
Generalversammlung der Musikgesellschaft Full

GV 2010

Marcel Graf
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Am Freitag 15. Januar trafen sich die Mitglieder der Musikgesellschaft Full zu ihrer diesjährigen Generalversammlung. Weil der Saal des Restaurants Warteck in Leibstadt schon belegt war, fand die GV in der Sonne in Leuggern statt. Beim Aperitif hatten die Mitglieder wie immer die Gelegenheit, Einblick in die Kassabücher zu nehmen. Danach wurde ein feines Nachtessen aus der Sonnenküche serviert.
Um 21.05 Uhr eröffnete die Präsidentin, Corinne Hauser, schliesslich die Generalversammlung. Einen speziellen Gruss richtete sie an die anwesenden Ehrenmitglieder und Gäste.

Die ersten vier Traktanden konnten wie immer sehr rasch abgehandelt werden. Nach dem Appell zur Bestimmung der anwesenden Mitglieder wurden Walter Schmid und Roger Schmid als Stimmenzähler gewählt. Die Protokolle des vergangenen Jahres sowie den Jahresbericht der Präsidentin hatte der Aktuar vorgängig zur GV allen Aktiv- und Ehrenmitgliedern sowie den Gästen in Form einer Chronik zugestellt. Beide wurden diskussionslos angenommen.

Leider musste unter dem Traktandum "Mutationen" der Austritt von Raphael Richner entgegengenommen werden. Er wurde einstimmig aus dem Verein entlassen. Neuaufnahmen gab es heuer keine. Die Präsidentin wies aber darauf hin, dass die Türen der Musikgesellschaft für neue Mitglieder jederzeit offenstehen würden.

Ein Tages­präsident wurde nicht benötigt. Da Präsidentin Corinne Hauser sich nicht für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung stellte, konnte sie die Wahlen selbst durchführen. Dirigent Markus Hauenstein (der sich leider entschuldigt hatte) und Vizedirigentin Simone Fischer wurden mit grossem Applaus wiedergewählt. Julius Graf und Roger Schmid wurden als Rechnungsrevisoren im Amt bestätigt. Als Ersatz für die abtretende Präsidentin wurde Dominic Fischer zusammen mit den verbleibenden Silvia Baldinger, Petra Kälin, Marcel Graf und Markus Egli in den Vorstand berufen. Egli wurde ausserdem mit grossem Applaus zum neuen Präsidenten gewählt. Da er im Gegenzug aus der Musikkommission zurücktrat, wurde als Ersatz Norbert Schneider zusammen mit den verbleibenden Simone Fischer, Walter Schmid, Valentin Blum und Dirigent Markus Hauenstein in die Muko gewählt. Mit Ausnahme des Dirigenten, der jährlich in seinem Amt bestätigt werden muss, wurden alle Gremien für zwei Jahre gewählt.
Die abtretende Präsidentin würdigte die Zeit, welche die Gremiumsmitglieder in ihre Ämter investieren, dankte für das Vertrauen, dass der Verein in sie gesetzt hatte und wünschte ihrem Nachfolger viel Aus­dauer.

Die Kassabücher konnten vor der Versammlung eingesehen werden. Zudem war jedem Mitglied vor der Versammlung per Email ein Auszug zugestellt worden. Die Kassierin Petra Kälin erläuterte noch kurz einige Details zur Rechnung 2009. Im vergangenen Jahr hatte die Musikgesellschaft unter anderem einige spontane Arbeitseinsätze geleistet und damit trotz negativem Budget einen Gewinn erwirtschaften können. Danach ergriff Revisor Julius Graf das Wort und bestätigte, dass die Rechnungsführung sauber und lückenlos war. Die Rechnung wurde einstimmig angenommen.
Das Budget 2010 war ebenfalls auf dem verschickten Auszug ersichtlich. Petra Kälin erläuterte auch hier die wichtigsten Punkte. Dominic Fischer stellte aufgrund des guten Abschlusses den Antrag, ein neues Glockenspiel anzuschaffen. Der Antrag sowie auch das gesamte Budget wurden einstimmig angenommen.

Über die Eckdaten des Tätigkeitsprogramms 2010 war bereits im November 2009 abgestimmt worden. Zwei Termine standen noch zur Diskussion. Sie wurden mit einer klaren Mehrheit angenommen.
Wie jedes Jahr wird es im März wieder einen Skitag geben. Auch der Familienhock im August darf natürlich nicht fehlen. Dieser wird jedes Jahr von einem neuen Mini-OK organisiert. Heuer wird dies das Schlagzeug­register als Dank für das neue Glockenspiel übernehmen, wie Dominic Fischer mitteilte. Der Verein verdankte das mit Applaus.
Ebenfalls bereits ein wenig zur Tradition geworden ist die Zusammenarbeit mit der Dorfmusik Mandach. Die beiden Vereine helfen sich an den Frühlingskonzerten in Full bzw. am Adventskonzert in Mandach seit einigen Jahren gegenseitig mit Arbeitskräften aus.

Unter dem Traktandum "Ehrungen" dankte Corinne Hauser den Aushilfen und Gästen nochmals ganz besonders für ihren Ein­satz. Für guten Probenbesuch (5 oder weniger Absenzen im Jahr 2009) konnte sie an neun Mitglieder ein Diplom mit Einladung für einen Spaghettiplausch abgeben werden. Zum Abschluss ihrer Präsidialzeit war Hauser ausserdem die Präsenzlisten in den Chroniken der letzten 10 Jahre durchgegangen. Dabei ermittelte sie einen "Jahrzehnte-Sieger" der während dieser Zeit nie mehr als fünfmal pro Jahr gefehlt hatte. Sie überreichte Norbert Schneider ei­nen Pokal für diese beachtliche Leistung.
Neue Ehrenmitglieder und neue Veteranen gibt es 2010 keine. Dafür wurde wie immer ein Musikant des Jahres bestimmt, der sich im vergangenen Jahr durch besondere Leistungen auszeichnete. Diesmal ging der Wanderpokal an den neuen Präsidenten Markus Egli.
Die abtretende Präsidentin bedankte sich ebenfalls bei Vizedirigentin Simone Fischer und "Vizevize-Dirigentin" Marlen Kälin für deren Einsatz und überreichte ihnen ein Präsent.

Den Abschluss bildete wie immer das Traktandum "Verschiedenes".
Das langjährige Vereinslokal, das Restaurant Kreuz in Full, war Ende 2009 leider endgültig geschlossen worden. Die Vereinsfahne hatte der Fähnrich bis zur Bestimmung eines neuen Vereinslokals durch den Vorstand in Verwahrung genommen.
Der neue Präsident Markus Egli würdigte den Einsatz, den seine Vorgängerin für die MG Full geleistet hatte, und überreichte ihr ein Geschenk. Der Verein bekräftigte dies mit gros­sem Applaus.

Die abtretende Präsidentin Corinne Hauser bedankte sich bei allen Anwesenden für die Teilnahme an der GV. Ebenso dankte sie dem Dirigenten Markus Hauenstein für sein grosses Engagement, allen Helfern, welche im Hintergrund arbeiten und bei allen Partnern der Musikantinnen und Musikanten für ihr Verständnis.
Um 22.55 Uhr schloss sie die Generalversammlung 2010. Sie wünschte allen dass sie die gemeinsame Zeit im Verein geniessen könnten. Danach folgten ein Lotto mit heissen Preisen und noch einige gemütliche Stunden.